a performing instrumental ensemble
specialising in contemporary and 20th century music
a promoter and curator of concerts and festivals
also promoting other performers with similar artistic aims
an organizer of creative educational events
related to new music, for all ages and levels of experience
The aims of Uroboros Ensemble are:
* The performance and promotion of music, with special emphasis on contemporary music.
* Creating new opportunities for emerging and undiscovered composers.
* Presenting recent musical developments of which the public is either unaware, or through lack of exposure finds problematical.
* Giving exposure in the UK to musical ideas and developments from different countries.
* Helping to develop future international partnerships.
* Encouraging young performers to embrace contemporary music, and supporting them in performance.
* Making young children aware of contemporary music, and the joy to be found participating in it and listening to it.
* Building an audience for music, especially contemporary music, by engaging people from all walks of life.
MIET+ ist ein in Weimar gegründetes, freies und selbstbestimmendes Experimentalensemble für Neue Musik. Im musikalischen Geschehen werden durch integrierte Medienanwendungen, mehrere Sinne des Zuhörers gleichzeitig angesprochen und herausgefordert. Dazu gehören mittlerweile gebräuchliche Praktiken wie Videoeinspielungen, musizieren nach Grafiken, Live-Elektronik, Zuspiel und Einbezug von Bildern. Dazu kommen Übertragungen, Projektionen und anderweitige Experimente die die Zukunft noch bereithält. Ziel ist es flexibel, spontan geistreich und kess Stücke in Szene zu setzen. Dabei spielt es keine Rolle ob im Konzert oder außerhalb, notengetreu oder frei, es ist an der Zeit die in der Vergangenheit manifestierten Formgrenzen der Musik maßlos zu überschreiten! Das + im Namen symbolisiert beliebige Erweiterungen des Aufgabenbereiches. So sollen auch in direkter Zusammenarbeit mit Komponisten aus aller Welt Auftragskompositionen gefertigt werden und internationale Kontakte entstehen.
Hashtag Ensemble is a music cooperative specializing in contemporary music, improvisation and musical education, established and lead by flutist Ania Karpowicz. The ensemble consist of almost 20 young Polish musicians: composers, vocalists, instrumentalists and a conductor from leading cultural institutions. Hashtag Ensemble cooperates with composers and has ordered new pieces from J. Szmytka, A. Zagajewski, A. Stulgińskia, Z. Krauze, among others. The group has performed at numerous festivals, such as POLIN Music Festival, Warsaw Autumn, Sacrum Profanum (Cracow), Tallin Afekt Festival, Poznan Music Spring, Musica Electronica Nova (Wroclaw). Hashtag Ensemble has released several albums: Visegrad Songs (improvised album, 2016), #NetworkMusic (2018), #WITKACY (improvised album, 2018), Trash Music (works of Wojciech Błażejczyk, 2018), Opening of the Eye (works of Lucia Dlugoszewski, 2019), First Command (work of Adam Porębski, 2019), all published with Requiem Records.
Ania Karpowicz – flutes
Adam Eljasiński – clarinets
Wojciech Błażejczyk – electric guitars, live electronics
Marta Piórkowska – violin
Dominik Płociński – cello
Das Ensemble devotioModerna gilt als aktiver Förderer zeitgenössischer Musik in Rumänien. Es wurde im Dezember 2005 von der Komponistin und Dirigentin Carmen Maria Cârneci zusammen mit dem Cellisten Dan Cavassi gegründet und soll die Hingabe an die moderne Musik verkörpern. devotioModerna hat eine Grundstruktur aus sechs Instrumenten: Flöte, Klarinette, Violine, Cello, Klavier und Schlagzeug, zu denen gelegentlich andere Instrumente sowie Sänger oder Rezitatoren hinzugefügt werden. In den vierzehn Jahren seines Bestehens spielten herausragende Künstler mit jungen talentierten Instrumentalisten zusammen und teilten ihr Know-how in diesem speziellen Interpretationsbereich. Das Repertoire des Ensembles besteht aus sowohl rumänischen, als auch internationalen Werken (oft als Weltpremieren).
Das Junge Ensemble Neue Musik wurde im Jahr 2020 auf Initiative des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg gegründet.
hat sich seit seiner Gründung 1997 als besonders vielseitige und experimentierfreudige Formation zu einem renommierten Ensemble für zeitgenössische Musik entwickelt. Die künstlerische Arbeit des ensemble mosaik baut auf die Kontinuität seiner musikalischen Gemeinschaft, auf forschende Kreativität, Networking, Kollaborationen mit Künstler*innen aller Sparten, auf interkulturellen Austausch als Reflexion und Inspiration globaler künstlerischer Anliegen. Das ensemble mosaik erprobt neue Konzertformate, die einzelne Werke im Kontext eines Gesamtzusammenhangs reflektieren, aktuelle Strömungen fokussieren und spezifische Perspektiven eröffnen. In Kooperationen mit Künstler*innen anderer Sparten oder Musikgenres werden die Konzerte selbst zur Experimentalanordnung.
Das Ensemble spielt bei den intersonanzen 2021 mit Simon Strasser Oboe und Mathis Mayr, vc
2004 gegründet, initiiert, vermittelt und etabliert das Ensemble Quillo besondere Projekte der zeitgenössischen Kunst. Neben Festivals, der Reihe Neue Musik, Musiktheaterproduktionen und Kunstfilmen entwickelt das Ensemble auch außergewöhnliche Aufführungsformate (LandQultour seit 2019, zuFußQultour 2021) und Musikvermittlungsprojekte, die 2011 mit dem Regine-Hildebrandt-Preis ausgezeichnet wurden. In enger Zusammenarbeit mit KomponistInnen sind zahlreiche Werke entstanden, die an brandenburgischen und Berliner Bühnen aufgeführt wurden (Ahead of Struwwelpeter 2019, El Cimarrón 2011, Hans im Glück 2014). Auf dem Hof Quillo hat das Ensemble mit eigenem Konzerthaus und Kino zudem einen Kulturhotspot im ländlichen Raum geschaffen.
Das Ensemble spielt bei den intersonanzen 2021 mit Daniel Göritz git, Franziska Rau kb, Max Renne celesta und Ursel Weiler fl/Ltg.
neue musik. undirigiert. international.
Wir widmen uns der Interpretation zeitgenössischer Kammermusik. Elektronik, Improvisation, szenische Elemente, Lichtinstallationen und neue Konzertformate finden ihren Platz bei uns. Wir spielen besonders gerne Uraufführungen und arbeiten deshalb eng mit Komponist:innen zusammen. So pflegen wir ein breites Repertoire neuer Werke.
Seit 2016 spielen wir fest in der Besetzung Flöte, Klarinette, Akkordeon, Violine und Violoncello. Der Name des Ensembles reicht allerdings schon wesentlich weiter zurück – der Weimarer Komponist Johannes K. Hildebrandt hat das ensemble via nova bereits 1994 gegründet um selbstbestimmte Programme zu entwickeln.
Wir sind regelmäßig auf internationalen Bühnen und Festivals zu erleben. Einige unserer Höhepunkte waren dabei Reisen nach Südkorea (Daegu), Großbritannien (London), Italien (Città di Castello) und Polen (Gdańsk).
Das Ensemble spielt bei den intersonanzen 2021 mit Nikita Geller vl, Daniel Gutièrrez vc, Moritz Schneidewendt kl, Marianna Schürmann fl und Neža Torkar akk
Der Gemischte Chor Strausberg e.V. ist ein Gesangsverein mit langer Tradition. Er wurde 1963 aus zwei Chören aus Strausberg und Eggersdorf gegründet. Heute sind es mehr als 40 aktive Sängerinnen und Sänger. Der Repertoire reicht vom Volkslied über klassische Chormusik bis zum geistlichen Liedgut. Der Chor hat in Opernaufführungen mitgewirkt und große Oratorien auf die Bühne gebracht.
Der Chor ist u.a. in eigener Region sehr aktiv und gestaltet die kulturelle Vielfalt in Brandenburg mit. Gleichzeitig gibt er aber auch in ganz Deutschland und in den Nachbarländern seine Konzerte. Eindrucksvolle Chorreisen führten uns bereits nach Italien, Frankreich, die Schweiz und Österreich.
wurde 1990 von Yuri Kasparov unter der Schirmherrschaft des berühmten russischen Komponisten Edison Denisov gegründet. Das Ensemble konzentriert sich auf die Förderung der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. MCME hat die jährliche International Young Composers Academy in Tchaikovsky (Ural)organisiert, um junge Komponisten und international anerkannte Komponisten in Workshops zusammenzubringen. MCME hat mit den führenden Komponisten der Welt zusammengearbeitet, darunter Iannis Xenakis, György Kurtág, Beat Furrer, Mark Andre u.a.. MCME hat mehr als 50 CDs für führende CD-Labels aufgenommen, darunter Olympia (Großbritannien), Harmonia Mundi (Frankreich),Triton (Japan)usw. Jede Saison gibt MCME mehr als 70 Konzerte in Russland und im Ausland.
sind Vokalensemble, Musikperformer, Musiktheatermacher, Komponistenkollektiv. Sie sind Spezialisten in den Schnittmengen von Musik und Theater, Musik und Sprache, in der Durchdringung von Musik und Raum, von Klang und Stille. Die Maulwerker kommen aus den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen wie Gesang, Komposition, Performance, intermediale Kunst, Instrumentalspiel, Schauspiel und Regie. Alle Maulwerker sind neben ihren Aktivitäten im Ensemble auch solistisch tätig und verstehen das Ensemble als einen Zusammenschluss einzelner Künstlerpersönlichkeiten.
Maulwerker: Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Katarina Rasinski, Tilmann Walzer, Steffi Weismann
Das deutsch-französische Duo Klariac mit Christine Paté und Matthias Badczong musiziert seit 1996 zusammen. Aus dem sich stetig entwickeldem gemeinsamen Interesse an den seltenen und überaus vielschichtigen Klangmöglichkeiten von Akkordeon und Klarinette wurde schnell eine regelmäßige Zusammenarbeit.
Die intensive und experimentierfreudige Klangforschung mit beiden Instrumenten, verbunden mit der Neugier auf andere heutige Kunstformen, wie beispielsweise der Bildenden Kunst, ergab ganz automatisch die zeitgenössische Musik als Hauptbetätigungsfeld der beiden Protagonisten. Gleichzeitig behielten sich beide eine breit gefächerte Offenheit gegenüber vielen Facetten der Musikgeschichte, über Genre- und Generationsgrenzen hinweg, bei.
Das Ensemble entstand am 30. November 2022 anläßlich des VR-Raum-Testkonzertes
Das 2012 gegründete Ensemble für Neue Musik Tallinn (ENMT) ist international das aktivste estnische Ensemble für zeitgenössische Musik und eine bedeutende Plattform, um neue Musik zu erleben und ihre Möglichkeiten zu erweitern. Das Ensemble arbeitet eng mit vielen Festivals in ganz Europa zusammen: Mixtur Festival in Barcelona, Warschauer Herbst, Musikprotokoll in Graz, Ostrauer Musiktage, Inner Sound New Arts Festival in Bukarest, IGNM Weltmusiktage, Estnisch-baltische Musiktage, Resonanta Association in Paris, Unerhörte Musik in Berlin, Fylkingen in Stockholm. Neben Kompositionsaufträge an estnischen und ausländischen Komponisten, bringt das ENMT viele Werke von wichtigen Komponisten zeitgenössischer Musik zur Aufführung. Seit 2017 organisiert ENMT das Festival Sound Plasma, das der Alternativen Intonationen gewidmet ist. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist der Komponist und Dirigent Arash Yazdani.
Bei den „intersonanzen“ 2023 spielt das Ensemble mit Karolina Ledo fl, Helena Tuuling kl, Toomas Vana trb, Toomas Hendrik Ellervee vl, Mairit Mitt-Bronikowska vla
Alex Nowitz, Stimme (als Gast)
Ludwig Persius (1803–1845) war der Architekt des Königs, Friedrich Wilhelms IV. von Preußen. Er wurde in Potsdam geboren, war Schüler von Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) und prägte entscheidend das Gesicht der Stadt Potsdam mit der inspirativen Kraft seiner Schlösser- und Villenbauten im und um den Park Sanssouci.
Im Jahre 1998 haben fünf Bläsersolisten, der Konzertmeister und drei Stimmführer der bis zum Jahr 2000 noch bestehenden Brandenburgischen Philharmonie Potsdam das Experiment gewagt, die Künste Musik und Architektur durch eine Synthese aus Konzert und Vortrag an einem kunsthistorisch interessantem Ort zu verbinden. Aus dem Versuch wurde rasch die beliebte Konzertreihe Musik und Architektur, in deren Rahmen bis heute mehr als 20 verschiedene Projekte realisiert werden konnten – Grund genug für das neunköpfige Ensemble, sich als Namensgeber Ludwig Persius zu wählen, der zur gleichen Zeit wie Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) am Hofe des Preußischen Königs in Dienst stand.
Das Persius Ensemble wird heute zu bedeutenden Festivals eingeladen und ist gern gesehener Gast renommierter Konzertreihen in ganz Deutschland. Spielfreude und Lebendigkeit
ihrer technisch souveränen Interpretationen sind die von der Presse immer wieder hervorgehobenen Charakteristika des Ensembles. Dabei sind es oft die Raritäten des Repertoires und Bearbeitungen großer symphonischer Werke, welche besonderes Interesse wecken.
Das Berliner Saxophon Quartett ist ein 1983 gegründetes Kammermusikensemble. Seine Mitglieder sind:[1]
Clemens Hoffmann, Sopransaxophon
Theo Nabicht, Altsaxophon
Christof Griese, Tenorsaxophon (Gründungsmitglied)
Friedemann Graef, Baritonsaxophon
Mitglieder waren zeitweise auch Matthias Zippel, Klaus Kreczmarsky, Rainer Ehrhardt und Detlef Bensmann.[2]
Das vielfältige Repertoire umfasst anspruchsvolle Unterhaltungsmusik, Originalkompositionen, Jazz und zeitgenössische „ernste Musik“ sowie Transkriptionen z. B. der Kunst der Fuge von Bach.[3]
Sie tourten 1993 bis 1997 in den USA, wobei sie in der Carnegie Hall ein Konzert mit neun Uraufführungen amerikanischer Komponisten gaben. Des Weiteren hatten sie Tourneen durch Frankreich, Ungarn, Italien, Luxemburg und Polen.
Sie spielten eine Reihe von CDs ein, darunter Musique pour faire plaisir und 12 notes, 4 musicians and the blues (BIT Musikverlag, Berlin), Renaissance (cpo-Records, Osnabrück, 2011)[4], Die Kunst der Fuge (cpo-Records), Saxophon Quartette, Vol. 2 (150 Jahre Saxophonquartette) und Das Saxophon (Koch Records), Saxophonie (Opus Records), Emsdettener Totentanz (MCC, Boston, Kompositionen von William Thomas McKinley und Friedemann Graef) und CD-Aufnahmen der Komponisten Werner Haentjes, Michael Sell, Dietrich Erdmann und Harald Genzmer.
wikipedia
neues cottbuser streichquartett+ aus dem 1954 gegründeten küster-quartett hervorgegangen + besteht seit 1992 in der jetztigen besetzung + die vier musiker sind in führenden positionen mitglieder des philharmonischen orchesters des staats-theaters cottbus + zahlreiche konzerte im in- und ausland + rundfunk- und fernsehaufzeichnungen + mitwirkung bei nationalen musikfesten + neben einem umfangreichen repertoire klassischer und romantischer werke besonderes engagement für zeitgenössische musik, einschließlich der kompositionen sorbischer künstler
ars-nova-ensemble berlin + gegründet 1987 durch peter schwarz + die zwölf mitglieder absolvierten ihre gesangsausbildung an berliner musikhochschulen + neben den konzertver-pflichtungen des kammerchores als solisten und innerhalb der berliner rundfunkchöre tätig + europaweite gastspiele + regelmäßige teilnahme an den berliner festwochen + cd-produktion mit werken von berthold goldschmidt + cd mit werken von stockhausen, reimann und messiaen in vorbereitung.
sopran:almut krumbach, ines villanueva, sabine wüsthoff, gaya durando
alt:bettina spreitz-rundfeldt, juliane rothmaler, maria philipps, sibylle juling
tenor:joachim vogt, achim goeres, kai roterberg, jan remmers
bass:jörg gottschick, friedemann gottschick, frank schwemmer, martin backhaus
20 years of joint music-making, 17 internationally acclaimed records, six-time nominees and twice winners of the ‘Fryderyk’ award, concerts given on all continents and a loyal audience. What’s more, 15 years of the Kwartesencja festival, which brings together musicians who, in their ambitious undertaking, know no genre constraints.
Today, the Royal String Quartet is a world-recognized brand. Witnessing their exuberance, artistic ingenuity, penchant for exploration and openness to new challenges, it is hard to believe they have been performing together for so many years. ‘While playing we look for extreme emotions in ourselves’, declare the members of the ensemble. In the quartet’s interpretations critics find a multitude of vivid ‘textures and colours, supported by the insightful knowledge of the musical construction’ (BBC Music Magazine). Their rendition is ‘confident and energetic, characterized by a vast array of dynamics and timbres, with carefully planned, surprising twists’ (Gramophone).
While still students, they came to London to participate in master classes held by the Amadeus Quartet and longingly looked at the chamber musicians’ mecca – Wigmore Hall. Today they can pride themselves on as many as fifteen recitals at this venue. Working on their sound and diligently practising quartet literature classics, they did not suppose they would soon become experts in 20th and 21st century music. In 1998, when they were establishing the quartet at Warsaw Academy of Music, they probably did not suspect that shortly the would combine the classical quartet sound with song, folk, jazz or even club music, while the list of their achievements and successes might be shared by a few more string quartets.
Technical precision, clarity of the musical form and impeccable style are the foundations, on which the Royal String Quartet have been building their reputation. Apart from the Amadeus Quartet, they owe the most to the Alban Berg Quartet (post-graduate studies in Cologne, 2001–2004), the Camerata Quartet and Ryszard Duź from the Wilanów Quartet. Hard work and obtained skills resulted in a series of awards, among others, in Casale Monferato (Italy), Cracow, Kuhmo (Finland) and at the renowned Banff competition. The RSQ were recipients of the Borletti-Buitoni trust award ‘for outstanding musicians on the threshold of their career’ and a Special Award of the Minister of Culture and National Heritage ‘in recognition of contributions to the Polish culture’, while in 2007 the ensemble was nominated for the prestigious Royal Philharmonic Society award.
The sound of the quartet was brought to music lovers from all over the world thanks to their cooperation with BBC: in the years 2004–2006 the ensemble was included in the elite New Generation Artist scheme, which resulted in numerous performances, recordings (part of which, released on CDs, was attached to the BBC Music Magazine) and radio broadcasts. Since then the quartet’s concerts can be regularly heard on Polish Radio 2, BBC 3 and many other radio stations. The RSQ recitals are broadcast by Mezzo TV and TVP Kultura. A special concert performed for Queen Elizabeth II played a significant role in building the quartet’s reputation. Since then, the word ‘royal’ in the ensemble’s name, which, according to its members, was chosen at random, gained quite a new meaning…
The quartet is much appreciated at major world festivals. They have performed five times at the BBC Proms, but also at the City of London Festival, Aldeburgh Festival, West Cork Music in Ireland, Schleswig Holstein and Rheingau Festival in Germany, Ludwig van Beethoven Easter Festival in Warsaw, Sacrum Profanum in Cracow, Wratislavia Cantans in Wrocław and at the Australian Perth International Arts Festival. Apart from Wigmore Hall, the quartet gave recitals at London Cadogan Hall, Amsterdam Concertgebouw, Manchester Bridgewater Hall, National Gallery of Art, Phillips Collection and Smithsonian Institute in Washington (performing on the set of Antonio Stradivari′s instruments), Studio 104 at Paris Maison de la Radio, Le Grand Theatre in Bordeaux, Martinů hall in Prague, Palais des Beaux-Arts in Brussels, Konzerthaus in Vienna and Berlin, Sejong Center in Seoul, Beijing Concert Hall, Stockholm Konserthuset as well as Witold Lutosławski Concert Studio, seats of the Polish National Radio Symphony Orchestra in Katowice and the Warsaw Philharmonic.
In 2008 the quartet’s achievements resulted in starting collaboration with Hyperion Records. The RSQ has become one of the leading ambassadors of the Polish culture. They have recorded 5 albums with quartets by Karol Szymanowski and Ludomir Różycki (premiere recording), complete string quartets by Henryk Mikołaj Górecki, Krzysztof Penderecki and Witold Lutosławski, as well as works by Paweł Szymański and Paweł Mykietyn. Recently they have been commissioned by the Label to record pieces by the British classicist of modernity – James MacMillan (2018). The ensemble’s recordings have been highly acclaimed by critics – Gramophone Magazine (Editor’s Choice), BBC Music Magazine (Disc of the Month), Diapason and The Strad.
The quartet is a passionate follower of achievements by avant-garde composers of young generation. They are fully involved in working on new pieces, learning unconventional techniques and undertaking unusual tasks (acting ones included!). This has resulted in, among other things, releasing a DVD Liminal Studies with audio-visual compositions by Wojtek Blecharz and a CD Umbrae with quartets by Andrzej Kwieciński (Bôłt Records 2017). The quartet has twice received the ‘Fryderyk’ award by the Polish Phonographic Academy for their records released by DUX and BeArTon labels.
Among musicians who have become the quartet’s artistic friends are the finest instrumentalists and singers, such as Angela Hewitt, Sir Thomas Allen, Mark Padmore, Urszula Kryger, Stephen Kovacevich, Janusz Olejniczak, Martin Fröst, Ingolf Wunder, Maciej Frąckiewicz, Marcin Zdunik Andrzej Bauer, Łukasz Kuropaczewski, Wojciech Świtała, Škampa, Śląski and Kwadrofonik quartets.
The desire to overcome classical conventions, seeking new forms of expression and the need to reach further than the philharmonic audience led to unique meetings with artists inhabiting completely different corners of the music scene. It is worth noting that the album Kayah & Royal Quartet (Kayax/Agora 2010) gained wide acclaim and was awarded a Gold Record. Another non-classical project was a theatrical undertaking Nowa Warszawa – a song recital about the capital city, refinely arranged by Bartek Wąsik and sung by Stanisława Celińska (Nowy Teatr 2012).
In 2004 the RSQ created their own festival – Kwartesencja. Today it is one of the most important music events in Warsaw, which recalls great classics of chamber music, but, first and foremost, proves that music does not have to be a cliché dressed up in a tailcoat, but an interesting, surprising, oftentimes uncanny art of sounds, which brilliantly describes the modern world. It was during the Kwartesencja festival when works by Paweł Szymański, Wojciech Blecharz, Andrzej Kwieciński, Zygmunt Konieczny, Marcin Stańczyk, composed especially for the RSQ, were given their world premiere.
For many years now the RSQ have been sharing their knowledge and experience with younger chamber musicians. In the years 2012–2015 they were Quartet-In-Residence at Belfast’s Queen’s University. For the last 10 years they have remained faithful to their master classes in Rybna, and, on a regular basis, teach at Chopin University of Music and Warsaw music schools.
Openness, the will to experiment and an incessant search for their own artistic truth cause that the Royal String Quartet does not lose momentum, not to mention falling into routine. ‘After 20 years of working together we still don’t know everything about one another’, say its members. That is why they manage to continuously surprise their audience and themselves alike.
Im Jahre 2017 wurde unter neuem Vorsitz das sogenannte „BVNM ad hoc Ensemble“ gegründet. Improvisationserfahrene Kolleginnen und Kollegen des BVNM e.V. fanden sich für einen ersten Auftritt bei den intersonanzen 2017 für ein Konzert mit frei improvisierter Musik zusammen und beschlossen daraufhin, als Ensemble weiterzuarbeiten. Dies waren zu Beginn - in alphabetischer Reihenfolge - Thomas Gerwin (Banjo, Elektronik, Objekte), Henry Mex (Kontrabass, Stimme, Elektronik), Alex Nowitz (Stimme, Aktionen), Dietrich Petzold (Violine, Viola und singende Säge), Susanne Stelzenbach (Klavier auf den Tasten und innen), Sabine Vogel (Flöten, klingende Objekte, Video). In den Jahren darauf kamen dann Katia Guedes (Sopran, Stimme) sowie Robin Hayward (mikrotonale Tuba) dazu. Diese Besetzung spielte bislang eine Reihe hoch interessanter Konzerte in verschiedenen Besetzungen u.a. auch als Telekonzert mit NAISA Sound Travel Vancouver.
Wer in die unbekannten Weiten und Höhen zeitgenössischer Vokalkunst vordringen will, muss AUDITIVVOKAL hören.
Seit 2007 entdeckt das Ensemble mit seinem Leiter Olaf Katzer das musikalische Terrain in ganz unkonventioneller Weise und verblüfft jedes neugierige Ohr.
Die 24 Sängerinnen und Sänger, die in kleinen und großen Besetzungen zusammen wirken, beherrschen neue mikrotonale Klangwelten genauso wie das gesamte Spektrum an vokalen Multiphonics. Instrumentale Partner sind dabei renommierte Klangkörper wie das Dresdner Barockorchester, die Dresdner Sinfoniker, das Ensemble Moto Perpetuo New York oder das Ensemble Interface. Seit dem Ge/su/al/do-Ge/gen/wart-Projekt entdeckt und erforscht das Ensemble auch Alte Musik und bezieht diese in seine Produktionen mit ein. Die besondere Aura des Erstmaligen und Neuen, die das Ensemble mit jährlich etwa 20 Uraufführungen entwickelt, begeistert Publikum und Fachwelt. Durch die intensive ästhetische Auseinandersetzung des Dresdner Ensembles mit den heutigen kompositorischen Sichtweisen für die menschliche Stimme und zahlreiche Kompositionsaufträge an junge wie renommierte Komponisten ist in den vergangenen Jahren die „Neue Dresdner Vokalschule“ entstanden. Die korrespondierende Zusammenwirkung mit verschiedensten Künsten und Wissenschaften ist integraler Bestandteil der künstlerischen Arbeit.
Duo Conradi-Gehlen
Das Duo Conradi-Gehlen wurde von Stefan Conradi und Bernd Gehlen nach gemeinsamer Teilnahme bei der Fernsehaufzeichnung von Mauricio Kagels „Repertoire“ aus „Staatstheater“ im Jahre 1986 gegründet.
Stefan Conradi und Bernd Gehlen studierten zu dieser Zeit bei Professor Wilhelm Bruck an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Bei zahlreichen Konzerten sind bisher Werke von John Cage, Eckart Beinke, Violeta Dinescu, Bernd Franke, Matthias Kaul, Silvana da Lotti, Jörg Mainka, Alexander Raskatov, und vieler anderer ur- oder erstaufgeführt worden.
Das Duo Conradi-Gehlen ist auch im Bereich der Konzertpädagogik und Vermittlung von Neuer Musik an allgemeinbildenden Schulen tätig. Im gesamten Bundesgebiet arbeitet das Duo mit Schulklassen aus allen Schulbereichen, von der Förderschule bis zum Gymnasium, um die verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten Moderner Musik jungen Menschen nahezubringen, selbst zu erfahren und im Konzert zu übermitteln.
Bei den Konzerten von Duo Conradi-Gehlen erklingen neben Konzert- und E-Gitarren eine Vielzahl von weiteren Instrumenten wie Banjo, Stahlsaitengitarre oder Ukulele. Experimentelle Klangerzeuger runden das farbige Klangfarbspektrum ab.
Das modern art ensemble wurde 1994 gegründet. Es gestaltet und veranstaltet eigene Konzertreihen, spielt europaweit bei internationalen Festivals und in renommierten Konzertorten, Konzertreisen führten es mehrfach nach Südkorea und auf die Philippinen. Das Repertoire des modern art ensembles umfasst das ganze Spektrum der zeitgenössischen Musik: Es reicht von Bearbeitungen klassischer Stücke über die Werke wichtiger Komponisten der Neuen Musik bis hin zu neuesten, aktuellen Musikprojekten. Das Ensemble hat über 180 Uraufführungen in seinen Konzerten präsentiert und arbeitet eng mit vielen Komponisten aus Berlin, aus ganz Europa, aus Ost- und Südostasien zusammen. Es hat bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen mitgewirkt, konzertante Opernaufführungen realisiert und Live-Musik zu Kinofilmen gespielt.
The modern art ensemble was founded in 1994, it creates and organizes its own concert series, plays Europe-wide at international festivals and in renowned concert venues, and has toured South Korea and the Philippines several times. The repertoire of the modern art ensemble covers the entire spectrum of contemporary music: it ranges from arrangements of classical pieces to the works of important composers of new music to the latest, most current contemporary music projects. The ensemble has presented over 180 world premieres in its concerts and collaborates closely with many composers from Berlin, Europe, East and Southeast Asia. It has been involved in numerous music theatre productions, has realized concertante opera performances and played live music to cinema film.
Das Ensemble setzt sich seit 2007 intensiv mit der Kammermusikliteratur für Saxophon auseinander und tritt in wichtigen Konzerthäusern wie dem Auditorio Nacional in Madrid, der Kölner Philharmonie sowie in England und China auf. Zudem nimmt das Quartett regelmäßig an Festivals wie der Impuls Academy in Österreich, dem Huddersfield Contemporary Music Festival in England, dem Festival de Música de Monteleón, dem Encontre Internacional de Compositors in Mallorca, dem Romanischen Sommer in Köln oder den Young Euro Classics in Berlin teil.
Das Ensemble ist Preisträger des Concurso Permanente de Jeunesses Musicales España, des Yamaha International Chamber Music Competition in Madrid und des Gianni Bergamo Classic Music Award in Lugano. Es wurde u.a. mit der Goldmedaille des UGDA-Wettbewerbs in Luxembourg und jeweils mit dem 1. Preis des Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerbs der deutschen Musikhochschulen, des COOP Music Awards in Mailand, des Re_cre@t International Contemporary Music Competition in Valencia, des Gianni Bergamo Award in Lugano, des 20èmes Concours International de Musique de Chambre d’Illzach ausgezeichnet.
2016 erschien die Debüt-CD bem Label ARS, die begeisterte Kritiken der Fachpresse erhielt. Zu hören war das Fukio Ensemble im Deutschlandfunk, im WDR, bei Resonance Fm, RNE, La2, Radio Catalunya und RTVE.
Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf
Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).
Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".
Im Jahre 2017 wurde unter neuem Vorsitz das sogenannte „BVNM ad hoc Ensemble“ gegründet. Improvisationserfahrene Kolleginnen und Kollegen des BVNM e.V. fanden sich für einen ersten Auftritt bei den intersonanzen 2017 für ein Konzert mit frei improvisierter Musik zusammen und beschlossen daraufhin, als Ensemble weiterzuarbeiten. Dies waren zu Beginn - in alphabetischer Reihenfolge - Thomas Gerwin (Banjo, Elektronik, Objekte), Henry Mex (Kontrabass, Stimme, Elektronik), Alex Nowitz (Stimme, Aktionen), Dietrich Petzold (Violine, Viola und singende Säge), Susanne Stelzenbach (Klavier auf den Tasten und innen), Sabine Vogel (Flöten, klingende Objekte, Video). In den Jahren darauf kamen dann Katia Guedes (Sopran, Stimme) sowie Robin Hayward (mikrotonale Tuba) dazu. Diese Besetzung spielte bislang eine Reihe hoch interessanter Konzerte in verschiedenen Besetzungen u.a. auch als Telekonzert mit NAISA Sound Travel Vancouver.
Zum Nora Volkova Ensemble gehören Samuel Stoll; Horn, Tom Sehrer; Kinoorgel und Klavier, Markus Wenninger; Sopranklarinette und Altosaxophon. 2006 von Markus Wenninger gegründet, benannte sich das Ensemble nach einer russischen Filmkünstlerin, die als Kind ein Bombenattentat überlebte. Die außergewöhnlichen Aufführungen bieten alternative Notationen jenseits der ausgetretenen Pfade von Komposition und Improvisation. Neben Kompositionen zu Hörspiel, Film und zu experimentellen theatralischen Werken gehören elektroakustische Instrumentierungen zu Literatur und bildender Kunst zum Repertoire. Als Welturaufführung sind am 15.3. von Joan Arnau Pàmies "after a discussion about music, women and society " (2008) und Matthew Lee Knowles "Let the exertion begin/ Had enough of this dodgy finger/ The smell of paraffin cancelled my senses/ My soul now has a steady linger; for ensemble" (2009) zu hören. Die Musikstücke werden durch ausgewählte Avantgarde- und Experimentalfilme auf der Leinwand, u.a. von Maya Deren und Man Ray, ergänzt und konfrontiert.
Seit seiner Gründung 2006 tastet das Sonar Quartett immer wieder die Ränder der klassischen Musik ab, es erschafft Utopien und improvisiert Klangabdrücke, deren Nachhall schon den Weg zum nächsten notierten Werk nährt. Die vier in Berlin lebenden Musiker:innen Wojciech Garbowski, Salvatore Di Lorenzo, Ian Anderson und Konstantin Manaev verstehen sich als komponierendes Streichquartett, das weit über vermeintliche Genregrenzen hinausgreift, indem es sich auch der eigenen Körper, elektronischer Verstärkung und Verfremdung bedient oder auch bildkünstlerische Werke in Klang verwandelt. Neue Musik geht mit dem Sonar Quartett über das Hör- und Sichtbare hinaus, sie wird für die Spielenden und für die Zuhörer:innen gleichermaßen zu einem taktilen Erlebnis.
Das Sonar Quartett war in den vergangenen Jahren mit Konzerten bei einschlägigen Festivals wie London Ears, Gaudeamus Utrecht, Présences Paris, Tage Neuer Musik Zürich, Pan Music Festival Seoul, Festival Musiiki Aika (Finnland), Huddersfield Contemporary Music Festival, Era Schaeffera Warschau, KLANG Kopenhagen Avantgarde Music Festival, Nauriz XXI Almaty (Kasachstan), Festival de Musica de Morelia(Mexiko) und Open Days Aalborg zu Gast. Daneben konzertierten sie bei den Festivals Ultraschall Berlin, MaerzMusik, dem Forum Neuer Musik des Deutschlandfunk, dem Siemens Arts Program, dem Bachfest Leipzig und den Wittener Tagen für neue Kammermusik.
Vom klassischen Streichquartett Beethovens über selten gespielte Komponisten wie Friedrich Goldmann, das neu erarbeitete Werk „Cat O‘Nine Tails“ von John Zorn bis hin zu jungen Komponist:innen wie beispielsweise Farzia Fallah – das Repertoire des Sonar Quartetts präsentiert eine große musikalische Bandbreite. Davon zeugt auch die Zusammenarbeit mit Künstler:innen wie Dieter Appelt, Alwynne Pritchard – Komponistin und Performerin – oder Beatboxer Daniel Mandolini in einer Komposition von Tobias Schwencke. In Zukunft möchte sich das Ensemble außerdem intensiver mit Elektronik beschäftigen, um die eigenen Werke klanglich zu erweitern.
Als komponierendes Streichquartett schafft das Sonar Quartett in der konsequenten Weiterentwicklung der gemeinsamen Improvisation notierte Kompositionen, reproduzierbar und dennoch flexibel durch die jeweilige Interpretation. Dies bedeutet für die vier Berliner Musiker:innen eine sehr unmittelbare Form des Ausdrucks, die über die Jahre der Zusammenarbeit entstanden ist: das Spielen zeitgenössischer Kompositionen wurde ergänzt, kontrastiert und reflektiert in gemeinsamen Improvisationen. Dabei entstanden magische Klänge, sehr reiche, ungewöhnliche Klangwelten wurden aufgestoßen. In der Folge manifestierte sich der Wunsch, diese Improvisationen festzuhalten, wiederholbar zu machen und dazu zu viert ein System der Kommunikation und der Notation zu entwickeln und den gemeinsamen Klang immer wieder neu zu suchen, zu definieren und festzuhalten.
So etabliert sich das Sonar Quartett seit 2019 mit seiner CD SONAR (Are Verlag), der Komposition Lunik I (Huddersfield Contemporary Music Festival) und Magma (Konzertreihe EVOLUTION) als komponierendes Streichquartett. Mit diesem Engagement möchte das Ensemble einen neuen Bereich definieren und Standards setzen: es wird durch das gemeinsame Komponieren kein Komponist, die Musiker:innen treten nicht wie ein:e Komponist:in in Erscheinung, sondern die gemeinsam entwickelten Stücke sind Konzeptkunst, Kollektiv-Kompositionen.
Während der Pandemie hat diese Form des Ausdrucks aus einer neuen Perspektive an Bedeutung gewonnen, zumal eine sehr intensive Arbeit an den eigenen Kompositionen erfolgte, die in mehreren Videos und im Livekonzert präsentiert werden konnten. Trotz ihrer Wiederhol- und Reproduzierbarkeit sind die Werke immer auch Reaktion auf den jeweiligen Raum, werden im Dialog mit dem Publikum einzigartig. Konzerte sind fundamentaler Bestandteil der künstlerischen Arbeit, da sie Spiegel und Referenz sind, die Stücke erst dort lebendig werden. Die Musiker:innen verstehen sich gleichermaßen als Klangforscher:innen, die an der Grenze von Komposition und Improvisation experimentieren, forschen und dadurch herausstellen, welchen unersetzlichen Wert das Livekonzert-Erlebnis durch die Flexibilität und Reaktionsmöglichkeiten ausmacht.
Kammerensemble ad hoc
Die acht MusikerInnen des Ensembles spielen in sensibler Korrespondenz und Kontrapunktik ad hoc, frei und intensiv dem musikalischen Augenblick nachspürend. Dem Klang und einander Raum gebend, entsteht im musikalischen Spiel manchmal das Unerhörte - lange Spannungsbögen, kurze, explosive oder innige Momente, Nähern und Entfernung, Klangkonglomerate, Flächen, Linien oder Punkte, geräuschhafte, melodische und materiale Strukturen, Fremdheit und Verschmelzung. Getragen von diesem musikalischen Impetus interpretiert das Ensemble ebenfalls Notationen, die kompositorisch zeitliche Strukturen und Klangvorstellungen vorgeben, jedoch viel Raum für deren Ausgestaltung im Moment lassen.
Eine Besonderheit des Ensembles ist die klanglich-musikalische Erkundung von außergewöhnlichen Räumen.
Mit Ivo Berg (rec), Thorsten Bloedhorn (e-git), Thomas Gerwin (perc, electr, prepared banjo), Axel Haller (e-b, object), Klaus Janek (double-bass, electr), Dietrich Petzold (vl), Claudia Risch (fl, sax), Susanne Stelzenbach (p), Leitung: Thomas Gerwin
Trio SurPlus
Christian Kemper – Oboe, Daniel Lorenzo – Piano, Olaf Tzschoppe - Schlagzeug
Trio SurPlus wurde gegründet von Mitgliedern des in Freiburg im Breisgau ansässigen Ensemble SurPlus, das seine Projekte seit der Gründung im Jahr 1992 mit dem Ziel konzipiert, neue und unbekannte Kompositionen unabhängig von deren Stil sowie intellektuellen oder technischen Anforderungen zu interpretieren. Trio SurPlus trat in den folgenden Jahren mit zahlreichen Uraufführungen in Erscheinung und initiierte dabei die Entstehung eines Repertoires für die ungewöhnliche Besetzung mit Oboe, Klavier und Schlagzeug. Konzertreisen und Masterclasses führten das Trio ins europäische Ausland, nach Kanada, in die USA und nach Südostasien, zuletzt 2017 als Ensemble in Residenz am Yong Siew Toh Conservatory of Music in Singapur. Eine CD ist bei der Edition Zeitklang erschienen.
The Electronic Orchestra Charlottenburg (EOC) explores the improvisation and interpretation of Electroacoustic Music. This includes the interaction of diverse electronic instruments and their spatialization in real time. The EOC was founded at the Electronic Music Studio at Technical University of Berlin within a seminar of the Audio Communication Group. It offers a platform for developing and applying new instruments and concepts in the realm of electroacoustic music.
NEOQUARTET is Polish string quartet focused on performing contemporary classical music.
We are passionate about art and contemporary music. We love to create, play concerts, think outside the box, challenge existing dogmas. We enormously value the possibilities of collaboration with various artists and ensuing mutual inspiration. We are fascinated by making bonds with audience, jumping to other dimensions and catching new perspectives of looking into the world.
Outstanding energy, full commitment, freedom of expression and creation of new developmental paths – these are the main features of NeoQuartet.
NeoQuartet is one of the most interesting, engaging and action-oriented ensembles of contemporary music in Europe. It is a Prize-Winner of prestigious Pomeranian Artistic Award. The ensemble was also nominated to numerous other prizes (Sztorm Roku, Fryderyki). Quartet has recorded 12 CDs released by Polish, German, Greek,, and American labels.
Since 2017, NeoQuartet expanded its instrumental spectrum with electric midi string violins, viola and cello plus synthesizers and loopers beginning with this purchase new, unique musical phenomenon throughout the world. In 2022 first CD with NeoQuartet’s own compositions was released. String Theory album will chart new musical territories of string quartet development in 21st century.
NeoQuartet plays concerts in Poland and abroad. From 2012 to 2021 the ensemble performed over 500 concerts almost in every corner of the world (21 countries) including prestigious concert halls of Carnegie Hall in New York and Forbidden City Concert Hall in Beijing.
Die AUDIO BALLERINAS sind Tänzerinnen, die Klänge erzeugen und gleichzeitig darstellen. Ton und Bewegung verschmelzen zu einer Einheit aus orchestrierten Bewegungen und choreografierten Klängen. In einer raumgreifenden, multiakustischen Performance erkunden sie Topografie, Räume, Geräusche und Lichtverhältnisse.
In ihren Klanggemälden erforschen Gerschlauer | Ullmann die klangliche Positionalität von Mikrotonalität und improvisierter Musik. Ausgehend von visuellen Wandmalereien, die als grafische Partituren fungieren, entstehen fragile, vielschichtige Klangbilder.
Das Ensemble LUX:NM ist ein Spezialensemble für Neue Musik.
Gegründet wurde es 2010 in Berlin von der Saxophonistin Ruth Velten und der Akkordeonistin Silke Lange. Zum Ensemble gehören mehrere ständige Solisten sowie eine Reihe wechselnder Gastmusikerinnen und Gastmusiker. LUX:NM tritt als undirigiertes Ensemble auf. Das Arbeitsfeld umfasst u. a. Kammermusikkonzerte, Performances, Installationen und Musiktheater.
Das Klavierduo Takahashi | Lehmann wurde 2009 in Berlin gegründet. Beide Pianisten kennen sich seit ihrem Studium bei Klaus Hellwig an der Universität der Künste Berlin. Seit seiner Gründung hat sich die Konzerttätigkeit des Duos stetig intensiviert. Die Musiker konzertieren in zahlreichen europäischen Ländern sowie in Korea und Japan. Ebenso folgte das Duo Einladungen zu Festivals wie z.B. „MusicAlp“ (Frankreich) oder dem „Gimhae Festival“ (Korea).
Das Repertoire des Klavierduo Takahashi | Lehmann umfasst neben den traditionellen Werken für Klavier zu vier Händen und für zwei Klaviere auch zahlreiche zum Teil vergessene Originaltranskriptionen bedeutender Komponisten sowie Werke des 20. Jahrhunderts. In diesem Zusammenhang arbeiten die beiden Pianisten auch immer wieder eng zusammen mit zeitgenössischen Komponisten. Die Programme des Duo Takahashi | Lehmann zeichnen sich durch vielfältige Bezüge der Werke zueinander aus, so dass man häufig von „komponierten Programmen“ sprechen kann. Dabei sind die Bezüge aber keineswegs theoretisch, sondern sinnlich und emotional nachzuvollziehen.
Black Pencil is een game changer band met meer dan duizend jaar muziekgeschiedenis als speelveld. De mogelijkheden van een enorme collectie blokfluiten, panfluiten, altviool, accordeon en percussie zijn eindeloos – net als de nieuwsgierigheid en fantasie van de vijf musici.
Cluj-Napoca – Rumänien
Das Ensemble Couleurs aus Cluj-Napoca/Klausenburg, Rumänien wurde 2020 vom Komponisten Alexandru Ștefan Murariu mit dem Ziel gegründet, sowohl moderne als auch zeitgenössische rumänische und internationale Musik zu fördern. In den drei Jahren seiner Tätigkeit wurde das Ensemble Couleurs zur Teilnahme an mehreren hochkarätigen Festivals wie »Brave neue Musik« Sibiu, »Cluj Modern« Cluj-Napoca, »Remus Georgescu Festival« Timișoara und »Meridian International Festival« Bukarest eingeladen. Im Jahr 2023 traten sie im Rahmen eines vom Rumänischen Kulturinstitut über das Cantemir-Programm kofinanzierten Projekts mit dem Titel »Around György Ligeti –romanian contemporary music, ethos and vigurosity« im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf.
Seit Jahrzehnten musiziert das ART Ensemble NRW nicht nur in Nordrhein- Westfalen, sondern Deutschlandweit und im Ausland. Gegründet und geleitet wurde und wird es von Miro Dobrowolny.
Verschiedene Konzerte und Konzertreihen, wie „Neue Musik im Museum“ von 1996-1999 in Düsseldorf, Duisburg, Münster. Bochum, Potsdam, Kassel, die Gladbacher Nachtmusiken 2008-2015, Auftritte in der Tonhalle Düsseldorf oder bei „unerhörte Musik“ im BKA Berlin hat das Ensemble immer wieder durchgeführt. Es hat sich aber auch im Kammeropernbereich betätigt. So u.a. für die Uraufführungs- produktion „Zauberflöte 2.2“ von Susanne Stelzenbach/ Ralf Hoyer im Auftrag der städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach (1999, Krefeld, Berlin). Die Uraufführung von Dobrowolnys Kammeropernsatire „Bachs Bieroper“ (2001, Oberhausen) oder dem oratorischen Szenario „Zilverstad (2009, Zagreb, Krefeld). Neben städtischer Förderung wurde die Arbeit des Ensembles immer wieder vom Deutschen Musikrat, vom Kultursekretariat NRW, Landesmusikrat NRW, von Stiftungen, Ministerien und privaten Förderern ermöglicht. Fernseh- bzw. Rundfunksendungen erfolgten beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk. Oftmals wurde das Ensemble zu Festivals eingeladen, wie der Ensemblia Mönchengladbach, den Brandenburgischen Konzerten, dem Rheinischen Musikfest, dem Schönberg Festival in Duisburg, der Bergischen Biennale, der Düsseldorfer Nachtmusik, der Zagreber Biennale und dem Kelemen Festival in Kroatien und dem Encontre de compositors in Palma/ Mallorca, sowie dem Weltmusikfest der IGNM 2005. Im Jahr 2013 war das Ensemble eingeladen zur 27. Musikbiennale Zagreb und dem Zentrum Zeitgenössischer Musik Klagenfurt. Mehrfach trat es beim Hörfest Neue Musik und der Klangwerkstatt in Detmold auf. 2019 trat es erfolgreich bei den Randfestspielen in Zepernick/Berlin und bei den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik auf. Das Ensemble hat seinen Sitz in Düsseldorf – Flingern, wo es in seinem „Klangraum 61“ eigene Veranstaltungen durchführt: Einmal monatlich gestalten Musiker des Ensembles und Gäste die mittlerweile 49 Salons Neue Musik im Klangraum 61 (Salon-Gastspiele: 2017 Wien/ 2018 Hamburg + Köln). Das Ensemble wirkt maßgeblich beim Festival „Klangräume Düsseldorf“ mit und ist das Ensemble in Residenz von Musik 21 e.V., der Düsseldorfer Gesellschaft für Neue Musik. Desweiteren veranstaltet es seit über vierzehn Jahren die Gladbacher Nachtmusik und ab dem Jahr 2017 die Konzertreihe „Werkstattkonzerte“ Im Rathaus Abtei und im BIS Kulturzentrum in Mönchengladbach.
Seit seiner Gründung im Jahr 1996 entwickelte sich das Kairos Quartett zu einem der international tätigen Leuchtturm-Ensembles in der Szene der zeitgenössischen Musik. Zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen sowie detailgetreue Interpretationen von dramaturgisch starken Programmen, die oft in engem Kontakt mit Komponierenden und Veranstaltenden kuratiert werden, führten u. a. zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Haas Quartette) und ermöglichten die Entfaltung einer weltweiten Karriere (Biennale di Venezia, Cervantino Festival Mexiko, Internationale Ferienkurse in Darmstadt, Festival d’Automne á Paris, MaerzMusik, Salzburger Festspiele, Warschauer Herbst und Wien Modern). Vor der Pandemie debütierte das Quartett beim Festival ″SoundBridge″ in Malaysia und in der Hamburger Elbphilharmonie in der NDR-Reihe ″Das Neue Werk″ mit Unsuk Chin und reiste 2018 und 2019 nach China, 2021 beim Centro Ricerche Musicali in Rom. Im Jahr 2022 präsentierte das Kairos Quartett deutschlandweit die Veranstaltungsreihe LUFT I WURZELN mit fünf verschiedenen spannenden Programmen.
Ensemble für aktuelle Musik
Gegründet 2007 durch eine Zusammenarbeit mit Brian Ferneyhough hat sich El Perro Andaluz in kürzester Zeit zu einem der vielseitigsten Ensembles für zeitgenössische Musik und Performance in Deutschland entwickelt. Der Name des Ensembles ist eine Referenz an den Kurzfilm „Un chien andalou“ in Anlehnung an dessen Verbindung von künstlerisch-freundschaftlicher Zusammenarbeit, spielerischer Provokation und dem Aufsuchen neuer Ausdrucksformen. El Perro Andaluz arbeitet seit seinem Bestehen in unterschiedlichen musikalischen Bereichen – Musiktheater, Installation, Konzerte und musikpädagogische Projekte. Dabei ist für das Selbstverständnis des Ensembles die Interpretation existierender Arbeiten genauso wichtig wie die Tatsache, aktiver gestalterischer Partner bei der Entwicklung neuer Werke sein zu können. In der Zusammenarbeit mit mittlerweile mehr als 80 KomponistInnen und Komponisten der Gegenwart hat El Perro Andaluz dieses Selbstverständnis europaweit profilieren können. Mit dem Kulturförderpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet, hat das Ensemble seit 2016 seinen festen Sitz im Dresdner Kulturzentrum «Zentralwerk» und initiiert gemeinsam mit anderen TeilnehmerInnen transdisziplinäre Arbeiten.
BROKEN FRAMES SYNDICATE
spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen.
2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.
Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, auf der Gaudeamus Muziekweek, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar, bei der Pyramidale Berlin oder jüngst auf dem Mixtur-Festival in Barcelona.
Bei diesen Gelegenheiten arbeiten wir mit jungen Komponist*innen zusammen und präsentieren deren aktuelle Musik, wobei unser Schwerpunkt auf der Diversifizierung des klassischen Programmes und des Konzertlebens liegt.
Wichtig ist uns dabei die konzeptionelle Durchdringung unserer Programme. Wir nutzen Musik, um Geschichten zu erzählen, zum Diskurs anzuregen, um die Ecke zu denken und um zu neuen Überzeugungen beizutragen.
Bewusst befreien wir uns dabei von veralteten Strukturen und Dogmen des Musikbetriebs.
Broken Frames Syndicate wird unterstützt und gefördert durch das Programm InSzene des Deutschen Musikrats.
Das Prager Klarinettentrio ist ein renommiertes Ensemble, das eine umfassende Einspielung des Repertoires für Klarinette, Cello und Klavier bietet.
Das Streichquartett Kaunas (lit. Kauno styginių kvartetas) ist ein Streichquartett aus Kaunas, der zweitgrößten Stadt Litauens. Das Streichquartett wurde 1981 gegründet. Es war Diplomand bei Wettbewerben in Tallinn (Estland, 1983) und Woronesch (Russland, 1987). Es hatte über 2000 Konzerte in Litauen, Finnland, Norwegen, Polen, Großbritannien, Deutschland, Ungarn, der Schweiz, Tschechien, Argentinien, Chile und Dänemark. Im Repertoire gibt es über 300 Werke. Das Streichquartett nahm 13 CDs auf.
Das sonic.art Saxophonquartett ist ein Kammermusikensemble mit internationalem Flair. Seine aktuellen Mitglieder stammen aus Weißrussland, Australien, Japan und Deutschland, haben in Paris, Amsterdam, Berlin, Lyon und Wien studiert und leben in Berlin.
Sonic.art wurde 2005 gegründet und hat sich schon bald durch hoch dotierte Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben einen Namen gemacht. So wurde es unter anderem mit dem 1. Preis und dem Grand Prix des Internationalen Kammermusikwettbewerbs für Zeitgenössische Musik in Krakau ausgezeichnet, mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und dem Bergamo Classical Music Award.
Seither führten Tourneen und Meisterkurse die Musiker durch Europa, sowie auch alle anderen Kontinente. Dabei konzertierten sie unter anderem bei renommierten Festivals wie dem Warschauer Herbst, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Kurt Weill Fest, dem Festival de México, dem Festival Symphonique Alger und dem Curitiba Jazz Meeting.
Mit einem Programm zu 100. Geburtstag von Leonard Bernstein gab das Ensemble im Sommer 2018 umjubelte Konzerte von Hamburg bis zum Mosel Musikfestival.
Die Musiker waren als „artist in residence“ beim Canberra International Music Festival in Australien zu Gast, bei den WDR3 Funkhauskonzerten in Köln, den Europäischen Wochen in Passau, im Programm der Bochumer Symphoniker, beim MDR Musiksommer, im Staatstheater Darmstadt, bei der Kammermusikgemeinde Hannover.
Konzerte für Saxophonquartett & Orchester spielte sonic.art mit der Staatskapelle Weimar, den Nürnberger Symphonikern und dem Sinfonieorchester Aachen. 2023 folgt die UA eines Konzertes von Elena Firsova mit dem Brucknerorchester Linz.
Ein besonderes Projekt des Ensembles ist die musikalische Begleitung des legendären dokumentarischen Stummfilms von 1927 „Berlin – Sinfonie der Großstadt“ von Walter Ruttmann. Das lief schon auf einer Tournee in Australien, bei den Musikfestspielen Saar und natürlich auch in Berlin.
Sonic.art hat seinen ganz eigenen Stil gefunden. Die sensible und sorgfältige Auswahl der Projekte, Programme und Kooperationen sowie Bühnenpräsenz, Charme und Feinsinnigkeit der vier Saxophonisten haben sonic.art den Ruf eines hochkarätigen Ensembles eingebracht.
Im Zentrum des Repertoires stehen die reiche Original-Literatur aus der jüngeren Vergangenheit, sowie Arrangements bekannter und beliebter Werke aus allen Epochen. In Kooperation mit zeitgenössischen Komponisten hat das Ensemble auch neue Werke initiiert.
Eine Auswahl des Repertoires, u.a. Werke von Ligeti, Glass, Schostakowitsch und Glasunow sind bisher auf drei CDs in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk beim Leipziger Label GENUIN classics erschienen. Darunter war auch die Ersteinspielung des Werkes ‚Transformation‘ von Sofia Gubaidulina in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Posaunisten Christian Lindberg.
Es folgte eine CD mit eigenen Bearbeitungen von Werken von Astor Piazzolla beim Label MDG.
Januar 2023
Koreanische Komponisten bilden seit langem einen festen Bestandteil der hiesigen zeitgenössischen Musikszene. Weit weniger im Fokus stehen jedoch koreanische Instrumente. Das 2007 von Eunsil Kwon gegründete musikalische Kollektiv ENSEMBLE GOOD MORI hat es sich zum Ziel gesetzt, klassisch-koreanische Musik verschiedenster Strömungen einzustudieren und dadurch eine ganz eigene, neue Tradition Moderner Musik zu begründen. Dazu gehören auch Neuvertonungen und Experimente, welche dabei jedoch immer einen typisch koreanischen Klang behalten. Mit diesem Konzept und ihrem geheimnisvoll koreanischen und guten Rhythmus haben die Musiker bereits Erfolge in ganz Korea gefeiert. Zu den Weimarer Frühjahrstagen wird das ENSEMBLE GOOD MORI mit der Besetzung Gayageum (koreanische Wölbbrettzither), Haegeum (zweisaitige koreanische Röhrenspießgeige), Klavier und Violine europäische und asiatische Klangwelten verknüpfen und einzigartige Hörerlebnisse erschaffen. Für die besondere Besetzung entstanden neue Werke der koreanischen Komponisten Seung-Woo Paik, Dae-Seob Han, Il-Joo Lee, Eun-Sil Kwon, sowie der deutschen und italienischen Komponisten Helmut Zapf, Susanne Stelzenbach, Johannes K. Hildebrandt und Andrea Cavallari.
Außerdem werden noch einmal Carin Levine (Flöte) und Naoko Kikuchi (Koto) auf der Bühne der Weimaer Frühjahrstage zu hören sein u.a. mit Werken von Yasutaki Inamori, Erik Janson (UA), Gwyn Pritchard (Deutsche Erstaufführung) und Misato Mochizuki (UA).
Cracow Duo: Kalinowski & Szlezer
Magazine “The Strad” wrote about the Cracow Duo: „Kalinowski and Szlezer, friends since childhood, have a wonderfully natural rapport and there is an arresting quality to their playing that gives life to the music”. They studied together in Cracow and Paris and began to perform together as Cracow Duo over twenty years ago. Since that time their concerts and recordings received the highest critical acclaim in Poland and abroad with reviews in such media outlets as Polish National Radio, Slovenski Rozhlas, Radio Suddeutsche Rundfunk and important magazines and websites such as ClassiqueInfo, Classical Music Review, Res Musica, American Record Guide, Ruch Muzyczny, Twoja Muza, The Strad and Gramophone.
Musicians performed on the most prestigious stages, including Seoul Arts Center in Seoul, Alfred Newman Hall in Los Angeles, Carnegie Hall in New York, Palacio de Bellas Artes in Mexico, Salle Cortot in Paris,
St Martin-in-the-Fields in London and Concertgebouw in Amsterdam. They made tours promoting Polish music in various countries and regions: Middle East (2006); Caucasus (2013); Georgia (2014); USA and South Korea (2015); Mexico (2015; 2016); Brazil and Argentina (2016; 2017); USA (2017); China (2018); Georgia (2019); Moldova (2021); USA (2022); Republic of Korea (2022), Brazil (2023) and USA (2023, 2024) among others. In 2010, they represented their hometown at Krakow Days in Nanjing (China).
Cellist Jan Kalinowski and pianist Marek Szlezer share a special commitment and fascination with music written by rarely performed Polish composers. They tirelessly perform their works. Among their many programs, the Cracow Duo frequently presents compositions for cello and piano by Fryderyk Chopin, Aleksander Tansman, Karol Szymanowski, Zygmunt Stojowski, Szymon Laks, Ludomir Rożycki and Tadeusz Majerski, as well as works by contemporary Polish and foreign composers written specially for them.
Since 2009, Cracow Duo regularly records and releases CDs. Their albums have received numerous awards and distinctions: Aleksander Tansman – works for cello and piano (DUX, 2009), Fryderyk Chopin – complete chamber works (DUX, 2010; with Bartłomiej Nizioł, awarded French critics’ award La Clef de ResMusica and nomination for the Polish Music-lovers Award of Polish Radio Program 3rd), Krzysztof Penderecki – chamber music vol. I (DUX, 2014; awarded the Gramophone Editor’s Choice award). The musicians also took part in the recording of the real life song album by Joanna Freszel (DUX, 2015; awarded the Prix de la SACD). They recorded Dedications (DUX, 2014) presenting compositions written for Cracow Duo by Krakow composers. On the occasion of 15 years of joint artistic activity the book Spod Estrady (2016) was published, Mateusz Borkowski’s interview with artists, as well as the album Memories (DUX, 2016). In 2018, the Warner Classics released the Polish Music Experience album recorded with the Orchestra of the Royal City of Krakow Sinfonietta Cracovia under the baton of Jurek Dybał. In 2021, on the 20th anniversary of the Cracow Duo, musicians recorded an album entitled Classics & Discoveries (DUX, 2021), composed from the most famous pieces for cello and piano combined with lesser-known extraordinary musical discoveries. In 2023, DUX released two albums in the Dedications series (vol. 2 & 3, DUX, 2023), presenting compositions written for the Cracow Duo by Polish composers in years 2011-2022. Recordings of musicians, in addition to favorable reviews have received numerous nominations for the Fryderyk Award (Polish Phonographic Industry Award).
In 2024 they received the Golden Diploma in the Chamber Ensemble category and the Bronze Diploma in the Phonograph Record category of the 4th International Competition „Musical Eagles”. In 2025 they were recognized with Global Music Awards Outstanding Achievement for the album Dedications vol. 2 in the Contemporary Classical category.
A similar understanding of music and common artistic vision coupled with a virtuosity and a concert experience have produced interpretations that are emotional, sincere and spontaneous.
Jan Kalinowski (born 1982) Studied at the Music Academy in Cracow, the École Normale de Musique in Paris and the Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart under the guidance of Professors: Witold Herman, Paul Julien and Peter Buck. He has also taken part in master classes given by David Geringas, Ivan Monighetti and Arto Noras. He received scholarships from Polish and foreign foundations, as well as the City of Cracow, the Malopolska Region and the Ministry of Culture and National Heritage. He has recorded for radio and television, including the cello concertos by Witold Lutosławski (Lebanese National Orchestra, Azerbaijan State Philharmonic) and Marek Stachowski (Beethoven Academy Orchestra). As a solist he has been performing under the baton of many renowned conductors, such as: Rauf Abdullayev, Łukasz Borowicz, Wojciech Czepiel, Jacek Rafał Delekta, Jurek Dybał, Michał Dworzyński, Jacek Kasprzyk, Adam Klocek, Paweł Kotla, Paweł Przytocki, Daniel Rajskin, Jacek Rogala, Maciej Tworek, Alan Urbanek and Antoni Wit. He is Professor and works at the Krzysztof Penderecki Academy of Music in Krakow, where he serves as Dean of the Instrumental Faculty. In 2014 DUX published an album with his artistic project Polish Cello Music containing works by polish composers for cello ensembles from one to eight instruments. Jan Kalinowski also recorded the V Suite by Johann Sebastian Bach for the Bach Society and took part in recording the album: Krzysztof Penderecki – chamber music vol. II Violoncello Totale (DUX, 2017). For his artistic activity and commitment to promote Polish music, he was awarded the honorary badge Meritorious for Polish Culture by the Minister of Culture and National Heritage. From 2012 he plays the instrument by Wojciech Topa.
Marek Szlezer (born 1981) Is one of the most sought-after Polish pianists. His career started with the Grand Prix at the International Piano Competition in Rome at the age of 12. He has studied at the École Normale de Musique in Paris, the Music Academy in Cracow and the Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Belgium with Ewa Bukojemska, Abdel Rahman El Bach, Dmitri Bashkirov and Marcella Crudeli. He has held grants from Polish and foreign foundations, as well as the City of Cracow and the Ministry of Culture and National Heritage. He is a prizewinner of many prestigious competitions in Poland and abroad. His consummate performances of Frederic Chopin’s music have won him numerous prizes: 1st Prize at the National Chopin Competition in Warsaw and the special prize of the Chopin National Edition. He had the honor to play a concert on Chopin’s original piano at the Jagiellonian University on the night Poland entered the European Union. Marek Szlezer has performed in such prestigious concert halls as Carnegie Hall, Palais des Beaux Arts, Salle Cortot, Wigmore Hall, St Martin-in-the-Fields, Alfred Newman Hall and NCPA. He has performed with leading orchestras, including the English Chamber Orchestra, National Symphonic Orchestra of Ukraine and the National Polish Radio Symphonic Orchestra. He discovered the piano music of Jadwiga Sarnecka and recorded a selection of her compositions for DUX. He is the author of numerous research papers about piano works of Polish composers, published by Polish Music Publishers and Euphonium, as well as book publications and articles about Polish music. He has recorded several albums (DUX, EMI, Amadeus and Moderato Classics among others), receiving an enthusiastic critical acclaim in prestigious musical magazines (Gramophone, Kulturspiegel, The Strad, Pizzicato, Fanfare, American Record’s Guide among others). He is Professor and works at the Krzysztof Penderecki Academy of Music in Krakow, where he serves as Head of the Piano Department. For his artistic activity and commitment to promote Polish music, he was awarded the Gloria Artis medal by the Minister of Culture and National Heritage. Marek Szlezer is Steinway Artist.
Bremer Schlagzeugensemble
Das Bremer Schlagzeugensemble unter der künstl. Leitung von Olaf Tzschoppe widmet sich intensiv der Zusammenarbeit mit KomponistInnen. Es spielte zahlreiche Ur- und deutsche Erstaufführungen. Viele Kompositionen entstanden dabei im Rahmen des vom Ensemble initiierten Projekts Schlag>|
Zudem initiiert und partizipiert das Ensemble an Kooperationsprojekten mit jungen SchlagzeugerInnen und KomponistInnen, gab Workshops und war Ensemble in Residenz bei verschiedenen Kompositionsklassen und Komponisten Verbänden.
Es unternahm Konzertreisen ins europäische Ausland und nach Südamerika.
2021 erschien die CD „Schlag>|
niederösterreichisches ensemble für neue musik
Die INÖK setzt dem großen niederösterreichischen Komponisten MAX BRAND, der 1980 in Langenzersdorf verstorben ist, ein musikalisches Denkmal. Auf Initiative von Richard Graf und der künstlerischen Zusammenarbeit mit Christoph Cech fand 2012 die Gründung des MAX BRAND Ensembles – Niederösterreichisches Ensemble für Neue Musik statt.
Das MAX BRAND Ensemble möchte im Geiste des österreichischen Komponisten Max Brand innovative Musik und neue Hörzugänge ermöglichen, ist „neugierig“ auf kompositorische Ideen, die aktuelle und ungewöhnliche Sichtweisen zulassen und damit auch Grenzgebiete ausloten.
Partita Radicale
Fünf eigensinnige Menschen und MusikerInnen aus Wuppertal und Köln schließen sich zusammen, entwickeln alles im Kollektiv und arbeiten explizit ohne musikalische Leitung: Das war Anfang 1989 der Gründungsgedanke von Partita Radicale. Bis heute hat dieser Gedanke Bestand und beflügelt das Ensemble zu immer neuen, außergewöhnlichen Projekten.
Das Ensemble KNM Berlin steht für die lebendige, aktuelle Musikszene der Metropole Berlin. 1988 gegründet, präsentiert das Ensemble weltweit Kompositionen, Konzertinstallationen und Konzertprojekte in enger Kooperation mit den Künstler*innen. Getragen werden die Programme von der Neugier auf das Unbekannte, von der Auseinandersetzung mit den wesentlichen Themen unserer Gegenwart. International bekannt wurde das KNM Berlin nicht nur durch seine wiederholten Gastspiele auf wichtigen europäischen Musikfestivals wie Ars Musica Brüssel, den Donaueschinger Musiktagen, dem Festival d’Automne à Paris, der MaerzMusik, dem UltraSchall Berlin, dem CTM Festival oder Wien Modern, sondern auch durch seine Eigenproduktionen wie »HouseMusik« und Konzertreisen wie an die Carnegie Hall (NYC), das Teatro Colon (Buenos Aires) oder das weltgrößte National Kaohsiung Center for the Arts, Weiwuying (Taiwan).
Bereits in den 1990er Jahren erkundete das Ensemble den Raum in seinen musikalischen, architektonischen und sozial-historischen Implikationen. Seit 2016 engagiert sich das KNM Berlin verstärkt für eine musikalische, mehrperspektivische Vernetzung auf der ganzen Welt. Ob in Argentinien, Indien, Japan, Kambodscha, Korea, Mexiko, Peru oder Taiwan – die Musiker*innen des Ensemble KNM Berlin begegnen mit überraschenden Konzepten und interkulturellen Kooperationen den drängenden Fragen der Globalisierung. Insbesondere mit seinem zweijährigen Projekt »Tunings of the World 2.0« setzte sich das Ensemble mit der Frage auseinander, wie sich lokal geprägte musikalische Identitäten in einer global vernetzten Welt verändern. Das KNM fördert den generationsübergreifenden Austausch in Projekten mit Hochschulen und Nachwuchskomponist*innen, aber auch den Dialog zwischen Profis und Amateurmusiker*innen mit dem KNM campus ensemble. Die Diskographie des Ensembles umfasst über 18 CDs und beinhaltet u. a. Werke von Peter Ablinger, John Cage, Morton Feldman, Beat Furrer und Helmut Oehring. Das KNM wurde 2021 mit »Christophe Bertrand: Vertigo« und zuvor 2009 und 2010 für die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Beat Furrer mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Seit seiner Gründung im Jahr 2001 widmet sich das Vokalensemble VOX NOSTRA unter der Leitung von Burkard Wehner der Vokalmusik des Mittelalters und gibt Konzerte im In- und Ausland. Mit dem obertonreichen und raumfüllenden Vokalklang reiner Intervalle entführen die Sänger:innen ihr Publikum in archaische Klangwelten.
Einstimmige, über 1000 Jahre alte gregorianische Choräle, uralte Psalmen und die hypnotischen Gesänge der Hildegard von Bingen gehören ebenso zum Repertoire des Ensembles, wie die fein ziselierten Motetten des 13. Jahrhunderts oder die berückende Mehrstimmigkeit der Pariser Magister Leonin und Perotin um 1200.
Der menschliche Atem ist das Zeitmaß für diese Musik, deren Zauber sich durch die reiche Verzierungskunst der Neumen und die schier unendlich scheinenden Melodiebögen der Melismen entfaltet.
1989 in der Hauptstadt gegründet, wurde das ensemble unitedberlin zum Sinnbild der wiedergewonnenen Verbindung von Musik und Musikern im lange geteilten Berlin.
ensemble unitedberlin
Einfallsreich, mutig voranstrebend und immer am Puls der Zeit: Das ensemble unitedberlin ist eine unverzichtbare Größe der internationalen Szene für Neue Musik. Seit 1989 bringt es zeitgenössische Werke zu Gehör, überschreitet faktisch und im übertragenen Sinne Grenzen, stellt sich schwierigen gesellschaftlichen Themen, mahnt politische Missstände an und erinnert an einschneidende geschichtliche Ereignisse.
Als selbsternannte „Galeristen der Avantgarde“ sind die Ensemblemitglieder stets auf der Suche nach abwechslungsreichen Klängen, die berühren, Anstoß erregen oder zum Nachdenken animieren. Um möglichst viele Menschen für Neue Musik zu begeistern und die Inspiration weite Kreise ziehen zu lassen, gehen sie ungewohnte Wege und binden immer wieder verschiedene andere Kunstformen in ihre Konzerte ein: Tanz, Literatur, O-Töne, Zeitzeugenberichte, szenische Darstellung, Elektronik, audiovisuelle Medien und selbst Kulinarisches. Neben reinen Musikerlebnissen erwarten das Publikum somit oft multimediale Feststunden für die Sinne. Auch mit Musikformen jenseits der zeitgenössischen Klassik beschäftigt sich unitedberlin; beispielhaft dafür sei ein Ausflug in die Rock-Welt Frank Zappas genannt.
Zumeist stehen die Konzertprogramme des Ensembles für sich, es werden aber auch Konzertreihen wie der saisonübergreifende Schwerpunkt „Der Traum vom Widerstand“ konzipiert, mit dem in den vergangenen Jahren die vielgestaltige Auflehnung gegen Unrechtsregime in der Geschichte thematisiert wurde.
unitedberlin verfügt über einen bemerkenswerten Stamm an Musiker:innen und kann so einen Großteil der Aufführungen seines breiten Repertoires mit eigenen Kräften bestreiten. Mit der Vergabe von Auftragskompositionen an bekannte Komponist:innen oder junge Talente, gerne auch mit Berlin-Bezug, trägt das Ensemble zur Förderung und zur Formung der zeitgenössischen Musik bei. Für seine Aufführungen arbeitet es mit hochkarätigen Dirigent:innen zusammen, die wie die Ensemblemitglieder für die Vermittlung Neuer Musik brennen und sich den Werken in möglichst komplexer Weise nähern, sodass für die beteiligten Künstler:innen und das Publikum gleichermaßen eine gewinnbringende Atmosphäre geschaffen werden kann. Eine besondere Stellung nimmt dabei seit 1993 Vladimir Jurowski ein, der in seiner heutigen Position als Artistic Advisor viele Programme mitgestaltet und immer wieder auch selbst Konzerte des Ensembles dirigiert.
Eine weitere hochgeschätzte Zusammenarbeit pflegt das ensemble unitedberlin mit dem Konzerthaus Berlin, wo es vier Konzerte im Jahr spielt und sich somit zu den festen Größen jeder Spielzeit der traditionsreichen Institution zählen darf.
Sowohl inhaltlich als auch auf Tourneen setzt sich das Ensemble mit anderen Ländern und deren Kulturen auseinander. Gastspiele gaben die Musiker:innen u. a. bereits in Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Rumänien, Russland, Korea, den USA und Südamerika.
Gegründet wurde das ensemble unitedberlin im Zuge der deutschen Wiedervereinigung als Sinnbild der wiedergewonnenen Verbindung von Musik und Musiker:innen in der lange geteilten Stadt. Seine Geschichte trägt es nicht nur im Namen weiter, sondern es widmet sich auch immer wieder thematisch der deutschen Teilung sowie dem Schaffen von Komponist:innen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs.
Die Diskografie von unitedberlin hat sich über die Jahre hinweg stetig gefüllt, u. a. mit Werken von Luigi Nono über Kompositionen des Bautzeners Jan Cyž bis hin zu „X-MAS CONTEMPORARY“, einer Sammlung von Weihnachtsliedern aus dem 21. Jahrhundert mit dem Bariton Dietrich Henschel unter der Leitung von Vladimir Jurowski.
[Video-Live-Act],
der Niederösterreichische Komponistenverband präsentiert die Künstler:
MINGO [Video-Live-Act],
Wilfried Satke [Live-Electronics, Gitarre, Control light, Video], Richard Graf [Gitarre, Electronic], Georg Weidinger [Stimme, Live-Electronics, Klavier]
Unterstützt von INÖK- Interessengemeinschaft Niederösterreichische Komponisten.
York-University Toronto
Das aron quartett wurde 1998 von Ludwig Müller, Barna Kobori, Georg Hamann und Christophe Pantillon, vier Wiener Musikern, gegründet. Ihr künstlerischer Werdegang wurde von den Mitgliedern des Alban Berg Quartetts sowie von Ernst Kovacic und Heinrich Schiff entscheidend geprägt. Weitere für ihre musikalische Laufbahn maßgebende Impulse gingen von Isaac Stern, Max Rostal, William Primrose, Mischa Maisky, Ralph Kirschbaum und Sandor Végh aus.
Im Gründungsjahr fand das Wiener Debut statt, das bei Publikum und Presse großes Echo hervorrief. Seither wurde - auch in Zusammenarbeit mit Heinz Holliger, Heinrich Schiff, sowie Mitgliedern des Amadeus, LaSalle und Alban Berg Quartetts - ein breitgefächertes Repertoire erarbeitet.
Die Intention des aron quartetts, sich neben der Auseinandersetzung mit der klassischen Literatur für Streichquartett auch den Werken der Zweiten Wiener Schule zu widmen, führte noch im Gründungsjahr zur Einladung, im Arnold Schönberg Center in Wien als Quartet in Residence einen eigenen Zyklus zu gestalten, in welchem das aron quartett Kompositionen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert.
Das aron quartett tritt auch gemeinsam mit Künstlern wie Bruno Canino, Oleg Maisenberg, Philippe Entremont, Elisabeth Leonskaja, Alexei Lubimov, Wenzel Fuchs, Daniel Ottensamer, Sharon Kam, Anna Caterina Antoniacci, Ildikó Raimondi, Soile Isokoski, Adrian Eröd und Mitgliedern des Alban Berg Quartetts auf. 2002 war das aron quartett Gast im Zyklus des Alban Berg Quartetts im Wiener Konzerthaus.
Rege Konzerttätigkeit führte das aron quartett bisher durch Europa, die USA, Mexiko und Japan, sowie zu renommierten Festivals (Wiener Festwochen, International String Quartet Festival Prag, Biennale di Venezia, Schönberg Festival, Festival “Klangbogen”, Festival Cervantino, Kuhmo Festival, Stresa Festival, Berliner Enescu Tage, Carinthischer Sommer u.a.).
Im Jahr 2001 debutierte das aron quartett in der Carnegie Hall in New York und 2002 in Londons Wigmore Hall sowie im Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. 2004 im Wiener Musikverein, wo das Quartett im Jahr 2007 in einem vierteiligen Zyklus alle Streichquartette Korngolds sowie dessen Klavierquintett zur Aufführung brachte. 2008 gründete das aron quartett das Kammermusikfestival Wien (http://www.kammermusikfestival.wien). Das 10-Jahre-Jubiläum des Quartetts wurde im November 2008 mit einem sehr erfolgreichen Konzert im Wiener Konzerthaus gefeiert. 2009 wurde das aron quartett eingeladen, einen Haydn – Martinu – Zyklus im Wiener Musikverein sowie einen 3-teiligen Korngold-Zyklus an der Opéra Bastille in Paris und einen Schönberg - Zyklus in Wien zu gestalten. Die Jahre 2010 und 2011 waren besonders durch Auftritte bei Festivals in Finnland, Israel, Italien, Frankreich, der Schweiz, Slowenien, Rumänien, Deutschland und Argentinien geprägt.
1999 erschien die erste CD des aron quartetts mit Werken von Schubert, Schönberg, Mozart und Ullmann. Im Februar 2002 wurde ein Konzert des aron quartetts vom ORF (Österreichischer Rundfunk) im Rahmen der EBU europaweit ausgestrahlt.
Weitere CD-Einspielungen umfassen Streichquartette von Franz Schubert (“Rosamunde” und “Der Tod und das Mädchen”, Preiser Records 90549) und eine CD-box mit der Gesamtaufnahme aller Werke für Streichquartett von Arnold Schönberg (Preiser Records 90572), wofür das aron quartett den Pasticcio – Preis erhielt. Diese Einspielung wird von der internationalen Presse zu den besten Aufnahmen von Werken der Kammermusik aus dem 20. Jhdt. gezählt. Die herausragende Interpretation sowie die technische Meisterschaft stellen nicht nur die hohe Kompetenz des aron quartetts unter Beweis, sondern setzen auch neue Maßstäbe.
Für Cascavell wurden die Klavierquintette von Dvorak und Franckmit Philippe Entremont eingespielt. 2009 erschien eine Gesamtaufnahme der Streichquartette Erich Wolfgang Korngolds und seines Klavierquintetts (mit Henri Sigfridsson, Klavier) bei cpo/ORF sowie 2010 eine CD mit Werken von Ravel, Schostakowitsch, Chaillou, Zaborov und Vassiliev bei Preiser Records. 2013 erschien ebenfalls bei cpo eine zweite CD mit Werken Korngolds (Streichsextett mit Th. Selditz und M. Diaz & Suite op.23 mit H. Sigfridsson) sowie 2014 eine vom Kammermusikfestival Schloss Laudon veröffentlichte Aufnahme mit Werken von Schubert, Eisler, Schostakowitsch und Horovitz. Wiederum bei cpo erschien das Klavierquartett von Hans Gál (mit Gottlieb Wallisch, Klavier) die Klavierquintette von M. Castelnuovo-Tedesco sowie das Streichquartett und das Klavierquintet von Bruno Walter (mit Massimo G. Bianchi, Klavier). 2024 wurde die CD mit Werken des französischen Komponisten David Chaillou bei Genuin veröffentlicht. 2025 erschien die erste CD einer Gesamtaufnahme der Streichquartette von Egon Wellesz wieder bei cpo.
Wird für Konzerte zusammengestellt