Aufgeführt am:
Paweł Szymański: Four Pieces for String Quartet, 2013
Die vier Sätze gehen nahtlos ineinander über. Szymańskis Faszination für tonale und stilistische Bezüge zeigt sich ebenso wie seine Vorliebe für rätselhafte Strukturen. Der erste Satz beginnt mit offenen und gedämpften Saiten sowie Vierteltonverzerrungen. Die Musik entwickelt sich über variable Ostinati und kontrastreiche Klangfarben. Der dritte Satz setzt auf humorvolle Unruhe, während das Finale mit glissandierenden Streicherlinien und einem klagenden recitando endet – die letzte Stimme gehört dem Solo-Cello.