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ENSEMBLES

Ensemble UnitedBerlin  

Ensemble UnitedBerlin


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Besetzung bei Gründung des Ensembles :
Christoph Enzel (Tenorsaxophon)
Damir Bačikin (Trompete)
Erich Wagner (Klarinette)
Guillaume Vairet (Schlagzeug)
Jean-Claude Velin (Viola)
Juris Azers (Schlagzeug)
Lea Rahel Bader (Violoncello)
Martin Glück (Flöte)
Matthias Badczong (Klarinette)
Michiko Feuerlein (Violine)
Renata Bruggaier (Horn)
Stefan Siebert (Fagott)
Yoriko Ikeya (Klavier)

1989 in der Hauptstadt gegründet, wurde das ensemble unitedberlin zum Sinnbild der wiedergewonnenen Verbindung von Musik und Musikern im lange geteilten Berlin.

ensemble unitedberlin
Einfallsreich, mutig voranstrebend und immer am Puls der Zeit: Das ensemble unitedberlin ist eine unverzichtbare Größe der internationalen Szene für Neue Musik. Seit 1989 bringt es zeitgenössische Werke zu Gehör, überschreitet faktisch und im übertragenen Sinne Grenzen, stellt sich schwierigen gesellschaftlichen Themen, mahnt politische Missstände an und erinnert an einschneidende geschichtliche Ereignisse.

Als selbsternannte „Galeristen der Avantgarde“ sind die Ensemblemitglieder stets auf der Suche nach abwechslungsreichen Klängen, die berühren, Anstoß erregen oder zum Nachdenken animieren. Um möglichst viele Menschen für Neue Musik zu begeistern und die Inspiration weite Kreise ziehen zu lassen, gehen sie ungewohnte Wege und binden immer wieder verschiedene andere Kunstformen in ihre Konzerte ein: Tanz, Literatur, O-Töne, Zeitzeugenberichte, szenische Darstellung, Elektronik, audiovisuelle Medien und selbst Kulinarisches. Neben reinen Musikerlebnissen erwarten das Publikum somit oft multimediale Feststunden für die Sinne. Auch mit Musikformen jenseits der zeitgenössischen Klassik beschäftigt sich unitedberlin; beispielhaft dafür sei ein Ausflug in die Rock-Welt Frank Zappas genannt.

Zumeist stehen die Konzertprogramme des Ensembles für sich, es werden aber auch Konzertreihen wie der saisonübergreifende Schwerpunkt „Der Traum vom Widerstand“ konzipiert, mit dem in den vergangenen Jahren die vielgestaltige Auflehnung gegen Unrechtsregime in der Geschichte thematisiert wurde.

unitedberlin verfügt über einen bemerkenswerten Stamm an Musiker:innen und kann so einen Großteil der Aufführungen seines breiten Repertoires mit eigenen Kräften bestreiten. Mit der Vergabe von Auftragskompositionen an bekannte Komponist:innen oder junge Talente, gerne auch mit Berlin-Bezug, trägt das Ensemble zur Förderung und zur Formung der zeitgenössischen Musik bei. Für seine Aufführungen arbeitet es mit hochkarätigen Dirigent:innen zusammen, die wie die Ensemblemitglieder für die Vermittlung Neuer Musik brennen und sich den Werken in möglichst komplexer Weise nähern, sodass für die beteiligten Künstler:innen und das Publikum gleichermaßen eine gewinnbringende Atmosphäre geschaffen werden kann. Eine besondere Stellung nimmt dabei seit 1993 Vladimir Jurowski ein, der in seiner heutigen Position als Artistic Advisor viele Programme mitgestaltet und immer wieder auch selbst Konzerte des Ensembles dirigiert.

Eine weitere hochgeschätzte Zusammenarbeit pflegt das ensemble unitedberlin mit dem Konzerthaus Berlin, wo es vier Konzerte im Jahr spielt und sich somit zu den festen Größen jeder Spielzeit der traditionsreichen Institution zählen darf.

Sowohl inhaltlich als auch auf Tourneen setzt sich das Ensemble mit anderen Ländern und deren Kulturen auseinander. Gastspiele gaben die Musiker:innen u. a. bereits in Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Rumänien, Russland, Korea, den USA und Südamerika.

Gegründet wurde das ensemble unitedberlin im Zuge der deutschen Wiedervereinigung als Sinnbild der wiedergewonnenen Verbindung von Musik und Musiker:innen in der lange geteilten Stadt. Seine Geschichte trägt es nicht nur im Namen weiter, sondern es widmet sich auch immer wieder thematisch der deutschen Teilung sowie dem Schaffen von Komponist:innen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs.

Die Diskografie von unitedberlin hat sich über die Jahre hinweg stetig gefüllt, u. a. mit Werken von Luigi Nono über Kompositionen des Bautzeners Jan Cyž bis hin zu „X-MAS CONTEMPORARY“, einer Sammlung von Weihnachtsliedern aus dem 21. Jahrhundert mit dem Bariton Dietrich Henschel unter der Leitung von Vladimir Jurowski.

Auftritt bei intersonanzen 2004 im Konzert:

Eröffnungskonzert

Freitag, 29. Oktober 2004, 19:00 Uhr  | Altes Rathaus / Saal  | Potsdam

Christoph Enzel (Tenorsaxophon), Damir Bačikin (Trompete), Erich Wagner (Klarinette), Guillaume Vairet (Schlagzeug), Jean-Claude Velin (Viola), Juris Azers (Schlagzeug), Lea Rahel Bader (Violoncello), Martin Glück (Flöte), Matthias Badczong (Klarinette), Michiko Feuerlein (Violine), Renata Bruggaier (Horn), Stefan Siebert (Fagott), Yoriko Ikeya (Klavier),

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