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PERSONEN

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Wagner, Erich        Musiker

Erich Wagner (Klarinette)


Erich Wagner

Erich Wagner entwickelte seinen Hang zur neuen Musik an der Freiburger Musikhochschule und in Projekten mit dem Komponisten Dieter Mack. Als Dirigent leitete er u.a. die Aufnahmen mit unitedberlin für eine zweite Personal-CD mit Werken von Juro Mětšk, andere Aufgaben in diesem Metier folgten.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble UnitedBerlin"
Beschreibung:

1989 in der Hauptstadt gegründet, wurde das ensemble unitedberlin zum Sinnbild der wiedergewonnenen Verbindung von Musik und Musikern im lange geteilten Berlin.

ensemble unitedberlin
Einfallsreich, mutig voranstrebend und immer am Puls der Zeit: Das ensemble unitedberlin ist eine unverzichtbare Größe der internationalen Szene für Neue Musik. Seit 1989 bringt es zeitgenössische Werke zu Gehör, überschreitet faktisch und im übertragenen Sinne Grenzen, stellt sich schwierigen gesellschaftlichen Themen, mahnt politische Missstände an und erinnert an einschneidende geschichtliche Ereignisse.

Als selbsternannte „Galeristen der Avantgarde“ sind die Ensemblemitglieder stets auf der Suche nach abwechslungsreichen Klängen, die berühren, Anstoß erregen oder zum Nachdenken animieren. Um möglichst viele Menschen für Neue Musik zu begeistern und die Inspiration weite Kreise ziehen zu lassen, gehen sie ungewohnte Wege und binden immer wieder verschiedene andere Kunstformen in ihre Konzerte ein: Tanz, Literatur, O-Töne, Zeitzeugenberichte, szenische Darstellung, Elektronik, audiovisuelle Medien und selbst Kulinarisches. Neben reinen Musikerlebnissen erwarten das Publikum somit oft multimediale Feststunden für die Sinne. Auch mit Musikformen jenseits der zeitgenössischen Klassik beschäftigt sich unitedberlin; beispielhaft dafür sei ein Ausflug in die Rock-Welt Frank Zappas genannt.

Zumeist stehen die Konzertprogramme des Ensembles für sich, es werden aber auch Konzertreihen wie der saisonübergreifende Schwerpunkt „Der Traum vom Widerstand“ konzipiert, mit dem in den vergangenen Jahren die vielgestaltige Auflehnung gegen Unrechtsregime in der Geschichte thematisiert wurde.

unitedberlin verfügt über einen bemerkenswerten Stamm an Musiker:innen und kann so einen Großteil der Aufführungen seines breiten Repertoires mit eigenen Kräften bestreiten. Mit der Vergabe von Auftragskompositionen an bekannte Komponist:innen oder junge Talente, gerne auch mit Berlin-Bezug, trägt das Ensemble zur Förderung und zur Formung der zeitgenössischen Musik bei. Für seine Aufführungen arbeitet es mit hochkarätigen Dirigent:innen zusammen, die wie die Ensemblemitglieder für die Vermittlung Neuer Musik brennen und sich den Werken in möglichst komplexer Weise nähern, sodass für die beteiligten Künstler:innen und das Publikum gleichermaßen eine gewinnbringende Atmosphäre geschaffen werden kann. Eine besondere Stellung nimmt dabei seit 1993 Vladimir Jurowski ein, der in seiner heutigen Position als Artistic Advisor viele Programme mitgestaltet und immer wieder auch selbst Konzerte des Ensembles dirigiert.

Eine weitere hochgeschätzte Zusammenarbeit pflegt das ensemble unitedberlin mit dem Konzerthaus Berlin, wo es vier Konzerte im Jahr spielt und sich somit zu den festen Größen jeder Spielzeit der traditionsreichen Institution zählen darf.

Sowohl inhaltlich als auch auf Tourneen setzt sich das Ensemble mit anderen Ländern und deren Kulturen auseinander. Gastspiele gaben die Musiker:innen u. a. bereits in Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Rumänien, Russland, Korea, den USA und Südamerika.

Gegründet wurde das ensemble unitedberlin im Zuge der deutschen Wiedervereinigung als Sinnbild der wiedergewonnenen Verbindung von Musik und Musiker:innen in der lange geteilten Stadt. Seine Geschichte trägt es nicht nur im Namen weiter, sondern es widmet sich auch immer wieder thematisch der deutschen Teilung sowie dem Schaffen von Komponist:innen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs.

Die Diskografie von unitedberlin hat sich über die Jahre hinweg stetig gefüllt, u. a. mit Werken von Luigi Nono über Kompositionen des Bautzeners Jan Cyž bis hin zu „X-MAS CONTEMPORARY“, einer Sammlung von Weihnachtsliedern aus dem 21. Jahrhundert mit dem Bariton Dietrich Henschel unter der Leitung von Vladimir Jurowski.


Walentynowicz, Małgorzata   (*1979)    Musikerin   Performerin

Małgorzata Walentynowicz (Keyboard)

*13.09.1979

Małgorzata Walentynowicz

MAŁGORZATA WALENTYNOWICZ

Nach einer klassischen Ausbildung an der Musikakademie in Danzig und der Hochschulefür Musik und Medien in Hannover absolvierte sie das Masterstudium Neue Musik an der Musikhochschule Stuttgart bei Nicolas Hodges mit Auszeichnung. Die in Polen geborene Pianistin widmet ihre Arbeit seit vielen Jahren überwiegend der zeitgenössischen Musik. Ihr Solorepertoire reicht von Werken der Wiener Moderne über Stücke mit multimedialem Fokus bis hin zu Performance-Art der jüngsten Generation.

Małgorzata Walentynowicz gewann den 37. Internationalen Gaudeamus Wettbewerb für Interpretation in Amsterdam und den 3. International Yvar Mikhashoff Trust for New Music Competition in Buffalo, NY. Für ihre Interpretationen zeitgenössischer Werke wurde sie auch bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt mit einem Stipendienpreis ausgezeichnet.

Sie wurde für Classical:NEXT Innovation Award in Rotterdam nominiert.

Sie gastiert regelmäßig bei verschiedenen Musikfestivals. Dazu zählen u.a. MaerzMusik, Ultraschall Berlin, ECLAT Stuttgart, Warschauer Herbst, Klangspuren Schwaz, Wittener Tage für Neue Kammermusik, Rainy Days Festival der Philharmonie in Luxembourg, Festival NOW! der Philharmonie Essen, Internationale Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt, ISCM World Music Festival, Acht Brücken Festival Köln, Musica Strasbourg, Music Current in Dublin, Huddersfield Contemporary Music Festival, KLANG Copenhagen, SPOR Festival Aarhus, Sacrum Profanum in Krakau, Cairo Contemporary Music Days, Tzlil Meudcan Festival in Tel Aviv.

Sie trat in den USA auf Einladung der Harvard University (Harvard Group for New Music) sowie der Universitäten in Miami, UNT North Texas und Illinois Urbana Champagne auf. Als Solistin arbeitete sie mit der Nationalen Philharmonie Warschaudem Nationalem Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, dem Neue Musik Orchester Kattowitz, Sinfonia Iuventus, Illinois Modern Ensemble und Ensemble Neofonia. Sie hat Aufnahmen für KAIROS, Wergo, DUX Genuin und Bolt Aufzeichnungen, zudem für polnische und deutsche Radiosender gemacht.

Sie erhielt Stipendien der Regierung der Französischen Republik, dem Ministerium für Kultur und Nationales Erbe, des Präsidenten von Danzig, der Gesellschaft. F. Chopin in Warschau und der Alfred Toepfer Stiftung HamburgMałgorzata Walentynowicz ist Mitglied des Kölner Ensemble Garage und des New European Ensemble in Den Haag.


Mitwirkung im Ensemble: "LUX:NM - contemporary music ensemble berlin"
Beschreibung:

Das Ensemble LUX:NM ist ein Spezialensemble für Neue Musik.

Gegründet wurde es 2010 in Berlin von der Saxophonistin Ruth Velten und der Akkordeonistin Silke Lange. Zum Ensemble gehören mehrere ständige Solisten sowie eine Reihe wechselnder Gastmusikerinnen und Gastmusiker. LUX:NM tritt als undirigiertes Ensemble auf. Das Arbeitsfeld umfasst u. a. Kammermusikkonzerte, Performances, Installationen und Musiktheater.


Mitwirkung im Ensemble: "LUX:NM - contemporary music ensemble berlin"
Beschreibung:

Das Ensemble LUX:NM ist ein Spezialensemble für Neue Musik.

Gegründet wurde es 2010 in Berlin von der Saxophonistin Ruth Velten und der Akkordeonistin Silke Lange. Zum Ensemble gehören mehrere ständige Solisten sowie eine Reihe wechselnder Gastmusikerinnen und Gastmusiker. LUX:NM tritt als undirigiertes Ensemble auf. Das Arbeitsfeld umfasst u. a. Kammermusikkonzerte, Performances, Installationen und Musiktheater.


Mitwirkung im Ensemble: "LUX:NM - contemporary music ensemble berlin"
Beschreibung:

Das Ensemble LUX:NM ist ein Spezialensemble für Neue Musik.

Gegründet wurde es 2010 in Berlin von der Saxophonistin Ruth Velten und der Akkordeonistin Silke Lange. Zum Ensemble gehören mehrere ständige Solisten sowie eine Reihe wechselnder Gastmusikerinnen und Gastmusiker. LUX:NM tritt als undirigiertes Ensemble auf. Das Arbeitsfeld umfasst u. a. Kammermusikkonzerte, Performances, Installationen und Musiktheater.


Walzer, Tillmann        Musiker

Tillmann Walzer (Stimme)


Tillmann Walzer

Musikstudium in Freiburg und Berlin (Klavier, Klarinette, Stimme).

Internationale Auftritte mit verschiedenen Ensembles und als Solist, u.a. in Lahore, Pakistan; in Sofia, Bulgarien; Festival "neue musik Rümlingen"; Festival "Die Sprache der Dinge", Berlin.
Uraufführungen von Jürg Frey u.v.a. Zusammenarbeit mit Dieter Schnebel.


Mitwirkung im Ensemble: "Maulwerker"
Beschreibung:

sind Vokalensemble, Musikperformer, Musiktheatermacher, Komponistenkollektiv. Sie sind Spezialisten in den Schnittmengen von Musik und Theater, Musik und Sprache, in der Durchdringung von Musik und Raum, von Klang und Stille. Die Maulwerker kommen aus den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen wie Gesang, Komposition, Performance, intermediale Kunst, Instrumentalspiel, Schauspiel und Regie. Alle Maulwerker sind neben ihren Aktivitäten im Ensemble auch solistisch tätig und verstehen das Ensemble als einen Zusammenschluss einzelner Künstlerpersönlichkeiten.
Maulwerker: Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Katarina Rasinski, Tilmann Walzer, Steffi Weismann


Wang, Yu-Pei        Musikerin

Yu-Pei Wang (Oboe)


Yu-Pei Wang

*in Taipeh (Taiwan) + Studium im Hauptfach Oboe + seit 1997 in
Berlin, Studium an der HfM "Hanns Eisler" bei Prof. Rodrigues +
2001 Diplom + 2001 - 2004 Stipendiatin der Stiftung Villa Musica +
Meisterkurse bei Prof. Ingo Goritzki, Burkhard Glaetzner,
Albrecht Mayer + 2002 - 2006 Solo-Oboe im National Taiwan
Symphony Orchestra + Aushilfetätigkeit in Deutschland bei den
Branden-burger Symphoniker, im Prenzlauer Kammerorchester u.a.
(Stand 2010)


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Wang, Peng-Hui        Musiker

Peng-Hui Wang (Fagott)


Peng-Hui Wang


Mitwirkung im Ensemble: "BROKEN FRAMES SYNDICATE"
Beschreibung:

BROKEN FRAMES SYNDICATE
spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen.

2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.

Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, auf der Gaudeamus Muziekweek, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar, bei der Pyramidale Berlin oder jüngst auf dem Mixtur-Festival in Barcelona.

Bei diesen Gelegenheiten arbeiten wir mit jungen Komponist*innen zusammen und präsentieren deren aktuelle Musik, wobei unser Schwerpunkt auf der Diversifizierung des klassischen Programmes und des Konzertlebens liegt.

Wichtig ist uns dabei die konzeptionelle Durchdringung unserer Programme. Wir nutzen Musik, um Geschichten zu erzählen, zum Diskurs anzuregen, um die Ecke zu denken und um zu neuen Überzeugungen beizutragen.

Bewusst befreien wir uns dabei von veralteten Strukturen und Dogmen des Musikbetriebs.

Broken Frames Syndicate wird unterstützt und gefördert durch das Programm InSzene des Deutschen Musikrats.




Wänting, Unolf        Musiker

Unolf Wänting (Klarinette)


Unolf Wänting

Unolf Wäntig studierte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin bei Manfred Rümpler und besuchte Meisterkurse bei Ewald Koch und Eduard Brunner. Schon während seines Studiums wirkte er regelmäßig im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit.
Von 1986 bis 1988 war er Solo-Klarinettist am Theater der Stadt Brandenburg und ist seit 1988 Solo-Es-Klarinettist der Staatskapelle Berlin. Er ist Gründungsmitglied des Kammerensembles Neue Musik Berlin und des modern art ensembles. Unolf Wäntig engagiert sich als Mentor bei den Stipendiaten der Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin und im 2018 neu gegründeten Kinderopernorchester der Staatsoper Unter den Linden.


Mitwirkung im Ensemble: "modern art ensemble"
Beschreibung:


Waschk, Arno   (*1973)    Musiker

Arno Waschk (Klavier)

*1973

Arno Waschk

Arno Waschk, geboren 1973 in München, studierte Klavier, Kammermusik, zeitgenössisches Lied und Dirigieren in München und Berlin. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählen u.a. Helmut Deutsch, Aribert Reimann, Dietrich Fischer-Dieskau, Alexander Lonquich und Anatol Ugorski. Er war an zahlreichen Festivals in Europa, Israel und Japan zu Gast und arbeitet neben seiner Tätigkeiten als Pianist und Dirigent auch als Komponist und Arrangeur in verschiedensten musikalischen Genres, wie Kammermusik, elektronische Musiken sowie Musiktheater. Sein dirigentisches Repertoire umfasst derzeit ca. 70-80 Opern, vorwiegend aus dem Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters, darunter über 15 Uraufführungen. 2004-07 trat er als Pianist und Darsteller in Christoph Schlingensiefs Kunst und Gemüse an der Volksbühne Berlin auf, 2006 als Schauspieler in Klaus-Maria Brandauers Dreigroschenoper am Admiralspalast Berlin. Seit September 2008 ist er in der Rolle des Olaf Blom in Matthäuspassion von Sebastian Hartmann am Schauspiel Leipzig zu sehen. Seit 2005 nimmt Arno Waschk einen Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin wahr.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Watts, Nathan        Musiker

Nathan Watts (Violoncello)


Nathan Watts

Originally from Philadelphia, Pennsylvania Nathan Watts currently lives in Frankfurt am Main. As a cellist, he is always searching for ways to keep contemporary music and improvisation current and accessible through diverse programming, collaboration, and working closely with composers. He is currently a member of the Mivos Quartet, Broken Frames Syndicate, and WOVEN. He also performs regularly as a guest with Ensemble Modern, Ensemble Reflektor, and Oh ton-ensemble. Most recent solo projects include recording the solo cello preludes of Jalalu-Kalvert Nelson, and a self-produced improvisation album inspired by meditations from the bedroom window called “The Invention of Listening”. Deep Listening is a practice that shapes the way he exists as a musician, and pushes him to create musical situations that meet the time and place they exist in. Nathan holds a Bachelor of Music from the Cleveland Institute of Music studying with Stephen Geber, a Master of Music at Rice University with Desmond Hoebig, and a Masters from the International Ensemble Modern Academy at the HfMDK Frankfurt with Ensemble Modern.


Mitwirkung im Ensemble: "BROKEN FRAMES SYNDICATE"
Beschreibung:

BROKEN FRAMES SYNDICATE
spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen.

2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.

Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, auf der Gaudeamus Muziekweek, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar, bei der Pyramidale Berlin oder jüngst auf dem Mixtur-Festival in Barcelona.

Bei diesen Gelegenheiten arbeiten wir mit jungen Komponist*innen zusammen und präsentieren deren aktuelle Musik, wobei unser Schwerpunkt auf der Diversifizierung des klassischen Programmes und des Konzertlebens liegt.

Wichtig ist uns dabei die konzeptionelle Durchdringung unserer Programme. Wir nutzen Musik, um Geschichten zu erzählen, zum Diskurs anzuregen, um die Ecke zu denken und um zu neuen Überzeugungen beizutragen.

Bewusst befreien wir uns dabei von veralteten Strukturen und Dogmen des Musikbetriebs.

Broken Frames Syndicate wird unterstützt und gefördert durch das Programm InSzene des Deutschen Musikrats.




Mitwirkung im Ensemble: "BROKEN FRAMES SYNDICATE"
Beschreibung:

BROKEN FRAMES SYNDICATE
spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen.

2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.

Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, auf der Gaudeamus Muziekweek, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar, bei der Pyramidale Berlin oder jüngst auf dem Mixtur-Festival in Barcelona.

Bei diesen Gelegenheiten arbeiten wir mit jungen Komponist*innen zusammen und präsentieren deren aktuelle Musik, wobei unser Schwerpunkt auf der Diversifizierung des klassischen Programmes und des Konzertlebens liegt.

Wichtig ist uns dabei die konzeptionelle Durchdringung unserer Programme. Wir nutzen Musik, um Geschichten zu erzählen, zum Diskurs anzuregen, um die Ecke zu denken und um zu neuen Überzeugungen beizutragen.

Bewusst befreien wir uns dabei von veralteten Strukturen und Dogmen des Musikbetriebs.

Broken Frames Syndicate wird unterstützt und gefördert durch das Programm InSzene des Deutschen Musikrats.




Weber, Ulrich        Musiker

Ulrich Weber (Trompete)


Ulrich Weber

Ulrich Weber studierte Informatik mit Nebenfach Musik und beendete während des Studiums seine Ausbildung zum C-Musiker. Neben den Auftritten mit Entzücklika ist er verantwortlich für die Technik (Homepage, Layout und CD-Produktion).


Mitwirkung im Ensemble: "Trio Moschner / Petrowsky / Weber"
Beschreibung:


Beschreibung:


Weber-Lucks, Theda   (*1965)    Musikerin

Theda Weber-Lucks (Stimme, Blockflöten)

*1965

Theda Weber-Lucks

Seit 2014 unterrichte ich gleichberechtigt Partiturspiel, Analyse, Improvisation und Komposition im Einzel- und Kleingruppenunterricht. Der Ansatz ist aus der experimentellen Musik abgeleitet und ist der jeweiligen Lernstufe, Persönlichkeit und Unterrichtssitutation der Lernenden individuell angepasst.


Mitwirkung im Ensemble: "Offhandopera Berlin"
Beschreibung:


Wehner, Burkhard        Musiker   Dirigent

Burkhard Wehner


Burkhard Wehner

Geboren in Steinach an der Saale/Unterfranken. Studium der Germanistik und der Theologie an der Julius-Maximilian Universität Würzburg. Spezialstudium “Vokalmusik des Mittelalters und der Renaissance” und Studium der Musikwissenschaft am Brabant Konservatorium in Tilburg, Holland. Internationale Meisterkurse u.a. bei Andrea von Ramm, Jill Feldman, Marcel Pérès und Pedro Memelsdorff. Solistische Tätigkeit als Sänger auf zahlreichen internationalen Festivals in Polen, Holland, Österreich, Frankreich und Deutschland. Musikalischer Berater für zahlreiche Ensembles mittelalterlicher Musik. Lehrtätigkeit im Bereich der Musiksoziologie an der Humboldt-Universität Berlin. Workshops und Seminare zu Interpretation und Aufführungspraxis der Vokalmusik des Mittelalters. Regiearbeit für die Barockoper ZENOBIA von Tommaso Albinoni von 1694 für die syrische Nationaloper Damaskus im Rahmen der Kulturhauptstadt Damaskus 2008. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats 2014 und Katalogbeiträge für die Große Landesausstellung in Konstanz: “Das Konstanzer Konzil – Weltereignis des Mittelalters 1414-1418”. Vokalmusik für die Audioguides zu Ausstellungen in den ehemaligen Zisterzienser-Klöstern Chorin (Brandenburg) und Salem (Bodenseekreis). Umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeiten im Bereich der Quellenforschung mittelalterlicher Musikhandschriften. Nominiert für den Maltesischen Buchpreis 2019 als Co-Autor (zusammen mit Dr. Martina Caruana) von “The Wignacourt Psalter – A medieval Carthusian treasure in Malta”.


Mitwirkung im Ensemble: "vox nostra"
Beschreibung:

Seit seiner Gründung im Jahr 2001 widmet sich das Vokalensemble VOX NOSTRA unter der Leitung von Burkard Wehner der Vokalmusik des Mittelalters und gibt Konzerte im In- und Ausland. Mit dem obertonreichen und raumfüllenden Vokalklang reiner Intervalle entführen die Sänger:innen ihr Publikum in archaische Klangwelten.

Einstimmige, über 1000 Jahre alte gregorianische Choräle, uralte Psalmen und die hypnotischen Gesänge der Hildegard von Bingen gehören ebenso zum Repertoire des Ensembles, wie die fein ziselierten Motetten des 13. Jahrhunderts oder die berückende Mehrstimmigkeit der Pariser Magister Leonin und Perotin um 1200.

Der menschliche Atem ist das Zeitmaß für diese Musik, deren Zauber sich durch die reiche Verzierungskunst der Neumen und die schier unendlich scheinenden Melodiebögen der Melismen entfaltet.


Weidinger, Georg   (*1968)    Musiker   Performer

Georg Weidinger (Stimme, Live-Electronics, Klavier)

*14.12.1968

Georg Weidinger

Georg Weidinger (* 14. Dezember 1968 in Wien) ist ein österreichischer Autor, Arzt und Musiker.

Leben
Weidinger erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Er besuchte das Kollegium Kalksburg bis zum 14. Lebensjahr, danach das Schottengymnasium in Wien, wo er 1987 die Matura ablegte. Seine medizinische Ausbildung erhielt er an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, wo er 1995 promoviert wurde. Seine musikalische Ausbildung durchlief er am Konservatorium-Privatuniversität der Stadt Wien sowie der Musikuniversität Wien in den Fächern Klavier, Komposition und Elektroakustik, die er 1996 mit einer Diplomarbeit über „Xenakis und die Stochastische Musik“ mit Auszeichnung abschloss. Als Musiker wurde Weidinger bekannt mit Interpretationen von Klaviermusik des 20. Jahrhunderts sowie im Duo mit Adelhard Roidinger. Der Bassist bezeichnete ihn auf Grund seiner Solokonzerte am Klavier als „experimentellen Keith Jarrett“;[1] seine Solokonzerte sind dokumentiert durch zahlreiche Solo-CDs (erschienen bei Ö1, Extraplatte und auf dem eigenen Label klaviermusik.at).

Seit 2002 hält er Seminare, Vorträge und Schulungen; 2012 nahm er eine Lehrtätigkeit für traditionelle chinesische Medizin (TCM) bei der MedChin in Wien auf;[2] seit 2015 ist er Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin;[3] seit 2016 führt er eigene Lehrgänge in Wiener Neustadt, seit 2018 in Bad Sauerbrunn. Er führt eine Praxis für TCM in Bad Sauerbrunn und lebt als Arzt, Autor und freischaffender Musiker mit seiner Frau und drei Kindern in Forchtenstein, Burgenland.

1996 und 1998 gewann Weidinger den internationalen Kompositionswettbewerb Luigi Russolo in Varese.


Mitwirkung im Ensemble: "MINGO"
Beschreibung:

[Video-Live-Act],

der Niederösterreichische Komponistenverband präsentiert die Künstler:
MINGO [Video-Live-Act],
Wilfried Satke [Live-Electronics, Gitarre, Control light, Video], Richard Graf [Gitarre, Electronic], Georg Weidinger [Stimme, Live-Electronics, Klavier]
Unterstützt von INÖK- Interessengemeinschaft Niederösterreichische Komponisten.


Weiler, Ursula        Musikerin

Ursula Weiler (Flöte)


Ursula Weiler

Ursula Weiler studierte Flöte in Saarbrücken, Berlin und Rom. 1992 bis 2004 war sie Solo-Flötistin im Preußischen Kammerorchester. Sie gab zahlreiche Solokonzerte mit der Neubrandenburger Philharmonie und mit dem Preußischen Kammerorchester, darunter mit Werke von Ibert, Jolivet, Mozart, Vivaldi, Quantz und Friedrich dem Großen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Kulturmanagement gründete sie 2004 die Kammerphilharmonie Uckermark e.V. mit dem Ensemble Quillo und übernahm die künstlerische Leitung und das Management.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble Quillo"
Beschreibung:

2004 gegründet, initiiert, vermittelt und etabliert das Ensemble Quillo besondere Projekte der zeitgenössischen Kunst. Neben Festivals, der Reihe Neue Musik, Musiktheaterproduktionen und Kunstfilmen entwickelt das Ensemble auch außergewöhnliche Aufführungsformate (LandQultour seit 2019, zuFußQultour 2021) und Musikvermittlungsprojekte, die 2011 mit dem Regine-Hildebrandt-Preis ausgezeichnet wurden. In enger Zusammenarbeit mit KomponistInnen sind zahlreiche Werke entstanden, die an brandenburgischen und Berliner Bühnen aufgeführt wurden (Ahead of Struwwelpeter 2019, El Cimarrón 2011, Hans im Glück 2014). Auf dem Hof Quillo hat das Ensemble mit eigenem Konzerthaus und Kino zudem einen Kulturhotspot im ländlichen Raum geschaffen.
Das Ensemble spielt bei den intersonanzen 2021 mit Daniel Göritz git, Franziska Rau kb, Max Renne celesta und Ursel Weiler fl/Ltg.


Weißgerber, Clara        Musikerin

Clara Weißgerber (Horn)


Clara Weißgerber


Weismann, Steffi   (*1967)    Musikerin

Steffi Weismann (Stimme)

*13.05.1967

Steffi Weismann

Steffi Weismann, geb. 1967 in Zürich, besuchte die Schule für Gestaltung Zürich und studierte von 1989-1995 an der Hochschule der Künste Berlin Bühnenkostüm/ Bühnenbild und experimentelle Musik. Mitte der neunziger Jahre begann sie das Medium Video in ihre Performances zu integrieren und Wechselwirkungen von Sprache, Musik und neuen Kommunikationsmedien zu untersuchen. Neben ihren Solo-Arbeiten im Performance-Kontext realisierte sie als Videokünstlerin eine Vielzahl von audiovisuellen Projekten in Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist:innen. Seit 2004 beschäftigt sie sich mit den Schnittstellen von analogen und digitalen Medien in Performances, Installationen und Kompositionen. Dialogische Spielstrukturen, Manipulationen des "Live-Moments" und die Balance zwischen Kontrolle und Kontrollverlust sind wesentliche Merkmale ihrer künstlerischen Arbeiten. Interventionen im Außenraum, mobile Audioperformances und der Umgang mit DIY-Technologien bilden dabei einen wichtigen Schwerpunkt. In letzter Zeit arbeitet sie an Modellen der Partizipation im Bereich der zeitgenössischen Musik und Klangkunst.


Mitwirkung im Ensemble: "Maulwerker"
Beschreibung:

sind Vokalensemble, Musikperformer, Musiktheatermacher, Komponistenkollektiv. Sie sind Spezialisten in den Schnittmengen von Musik und Theater, Musik und Sprache, in der Durchdringung von Musik und Raum, von Klang und Stille. Die Maulwerker kommen aus den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen wie Gesang, Komposition, Performance, intermediale Kunst, Instrumentalspiel, Schauspiel und Regie. Alle Maulwerker sind neben ihren Aktivitäten im Ensemble auch solistisch tätig und verstehen das Ensemble als einen Zusammenschluss einzelner Künstlerpersönlichkeiten.
Maulwerker: Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Katarina Rasinski, Tilmann Walzer, Steffi Weismann


Weiss, Peter   (*1916-†1982)    Bildender Künstler   Schriftsteller   Videokünstler

Peter Weiss

*08.11.1916 , †10.05.1982

Peter Weiss

Peter Weiss erwarb sich in der deutschen Nachkriegsliteratur gleichermaßen als Vertreter einer avantgardistischen, minutiösen Beschreibungsliteratur, als Verfasser autobiographischer Prosa wie auch als politisch engagierter Dramatiker einen Namen. Internationalen Erfolg erzielte er mit dem Stück Marat/Sade, das mit dem US-Theater- und Musicalpreis Tony Award ausgezeichnet wurde. Das dem dokumentarischen Theater zugerechnete „Auschwitz-Oratorium“ Die Ermittlung führte Mitte der 1960er Jahre zu breiten vergangenheitspolitischen Auseinandersetzungen (der sog. Vergangenheitsbewältigung). Als Weiss’ Haupttext gilt der dreibändige Roman Die Ästhetik des Widerstands, eines der „gewichtigste[n] deutschsprachige[n] Werk[e] der 70er und 80er Jahre“. Weniger bekannt sind Weiss’ frühe, surrealistisch inspirierte Arbeiten als Maler und experimenteller Filmregisseur.


Welford, Max        Musiker

Max Welford (Klarinette)


Max  Welford

Welford studierte von 2008 bis 2012 an der Royal Academy of Music, der London Symphony Orchestra Academy und London Sinfonietta Academy. Er lernte unter anderem bei Andrew Marriner, Mark van de Wiel, Chi-Yu Mo, Angela Malsbury, Wenzel Fuchs.
Aktuell ist spielt er bei Les Misérables in London.


Mitwirkung im Ensemble: "Uroboros Ensemble"
Beschreibung:

a performing instrumental ensemble
specialising in contemporary and 20th century music
a promoter and curator of concerts and festivals
also promoting other performers with similar artistic aims
an organizer of creative educational events
related to new music, for all ages and levels of experience

The aims of Uroboros Ensemble are:
* The performance and promotion of music, with special emphasis on contemporary music.
* Creating new opportunities for emerging and undiscovered composers.
* Presenting recent musical developments of which the public is either unaware, or through lack of exposure finds problematical.
* Giving exposure in the UK to musical ideas and developments from different countries.
* Helping to develop future international partnerships.
* Encouraging young performers to embrace contemporary music, and supporting them in performance.
* Making young children aware of contemporary music, and the joy to be found participating in it and listening to it.
* Building an audience for music, especially contemporary music, by engaging people from all walks of life.


Wenninger, Agata        Musikerin   Performerin

Agata Wenninger (Sopransaxophon)


Agata Wenninger


Mitwirkung im Ensemble: "Nora Volkova Ensemble"
Beschreibung:


Wenninger, Markus        Musiker   Performer

Markus Wenninger (Altsaxophon / Sopranklarinette)


Markus Wenninger


Mitwirkung im Ensemble: "Nora Volkova Ensemble"
Beschreibung:


Werzlau, Friedemann   (*1964)    Musiker

Friedemann Werzlau (Schlagzeug)

*1964

Friedemann Werzlau

Friedemann Werzlau, geboren in Potsdam-Babelsberg, erhielt frühzeitig Ausbildung im Klavierspiel und im Gesang. Nach einer Lehre als Offset-Drucker und mehreren Jahren privaten Unterricht im Schlagzeugspiel, absolvierte er ein Studium im Bereich klassisches Schlagwerk und Pauken an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Hinzu kamen Studien in den Bereichen Improvisation, Solopercussion und Komposition. Von 1989 bis zu deren Auflösung im Jahr 2000 war er stellv. Solopauker der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam und arbeitet seit daher als freischaffender Musiker, Konzeptkomponist und Programmdramaturg. Seit 2004 ist er Mitglied der Kammerakademie Potsdam als Solopauker- und Schlagzeuger. Er ist Gründungsmitglied von Berlin Piano Percussion, Mitglied beim Ensemble United Berlin, Mitglied von BICE (Berlin Improvising Composers Ensemble), Techester (Techno und Orchester), BalanXe-Schlagwerke und „pinx.it (Tuba und Schlagwerk) sowie Apeiron (offene Besetzung mit DJ). Als ständiger Gast arbeitet er u.a. mit dem Modern Art Ensemble, Ensemble Mosaik und Experimente und (seit dessen Gründung) bis 2008 auch mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin. Im Weiteren übt er eine ständige Konzert- und Studiotätigkeit bei vielen Theater/Rundfunk und Sinfonieorchestern – vorrangig im Bereich der zeitgenössischen Musik – aus und wirkte bei einer Vielzahl von renommierten Musiktheaterproduktionen mit. Er war Initiator und Dramaturg der Genreübergreifenden Veranstaltungsreihe „Nachtstudio“ in Potsdam und war Mitglied des KAPmodern Ensembles. Als kompositorische Arbeiten liegen mehrere Musiken für Theater (Hans Otto Theater Potsdam) sowie Werke für Schlagzeugensemble, Kammermusiken und Kurzfilmmusiken vor.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble JungeMusik Berlin/Brandenburg"
Beschreibung:

Entstand 1993 an der Musikschule Berlin-Kreuzberg, zunächst stand das Experimentieren mit neuen Spieltechniken und das Improvisieren als Grundlage der Arbeit. Es spielte in seiner Entstehungszeit junge Komponisten wie Sebastian Stier, Steffen Schellhase, Janis Antonopulis und Peter Köszeghy. Aber auch „alte Hasen“ wie Friedrich Schenker, Robert Carl, Friedrich Goldmann, Lothar Voigtländer und Georg Katzer schrieben für das Ensemble. Es hat alljährliche Auftritte zur ″Klangwerkstatt Berlin″, bei den ″Randfestspielen″ Zepernick und mehrfach bei den ″intersonanzen″. So festigte es sich als Festival-Ensemble besonders in Brandenburg und Berlin. Konzertreisen in die Schweiz und nach Korea.
Das Ensembel spielt bei den intersonanzen 2021 mit Matthias Bauer kb, Mike Flemming vla, Andrey Lakisov sax und Nadezda Tseluykina p Leitung, Organisation: Helmut Zapf

Mitglieder:
11 (Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Viola, Violoncello, Kontrabass).

Programm:
Musik nach 1980, insbesondere Musik von in Berlin und Brandenburg lebenden Komponist*innen, Kompositionsschüler*innen und Studierenden; Uraufführungen (T. Akyol, C. de Gelmini, F. Goldmann, M. Hirsch, G. Katzer, R. Kuwan, S. Lee, A. Lewandowski, J. Mainka, K. Querfurth, R. Rubbert, F. Schenker, E. Veniadis, L. Voigtländer, Y. Xuan, H. Zapf, W. Zimmermann u.a.). Konzertreihen "Randspiele", "Intersonanzen" und "Klangwerkstatt Berlin".


Wettstein, Markus   (*1963)    Komponist

Markus Wettstein

*1963

Markus Wettstein

1963 bei Zürich geboren. Studium in Luzern und Basel.

Installative Arbeiten in leerstehenden Industriegebäuden.



1997 Umzug nach Berlin.

Intensive Beschäftigung mit frei improvisierter Musik.



Spezifisches Interesse für unregelmäßige Tonsysteme, Mikrointervalle und unterschiedlich geräuschhafte Klänge.

Kompositorische Arbeit mit Fundstücken, Alltagsgegenständen und erweiterten Spieltechniken bei herkömmlichen Instrumenten.



2012 Arbeitsaufenthalt in San Francisco.



2009 Gründung des ensemble xenon. Leitendes Mitglied bis 2016.

Gemeinsame Projekte mit Vertretern der Sparten bildende Kunst, Tanz und Regie.


 Aufgeführte Werke von Markus Wettstein:

zhingerfür (2014) für Viola solo
aufgeführt am: 17.08.2023 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Mike Flemming, Viola bei re-sonanz 2023
von nah und fern (2008) für Streichquartett
aufgeführt am: 09.05.2025 in
im Konzert: Sonar-Quartett bei intersonanzen 2025
artfremd (2024) für Haegeum, Gayageum und Klavier
aufgeführt am: 02.06.2024 Uraufführung in
im Konzert: Good Mori Ensemble bei intersonanzen 2024
Widmann, Jörg   (*1973)    Musiker   Komponist

Jörg Widmann

*19.06.1973

Jörg  Widmann

1980 erhielt Widmann ersten Klarinettenunterricht. Ein Jahr darauf wurde er Kompositionsschüler von Kay Westermann (* 1958), später von Hans Werner Henze, Wilfried Hiller, Heiner Goebbels und Wolfgang Rihm. Sein Klarinettenstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik in München und an der Juilliard School of Music in New York. Nach dem Meisterklassendiplom 1997 in München folgten weitere Studien an der Musikhochschule Karlsruhe.

Als Solist ist Widmann zu Gast bei bedeutenden Orchestern im In- und Ausland und konzertierte mit Dirigenten wie Christoph von Dohnányi, Sylvain Cambreling und Kent Nagano. Mehrere Klarinettenkonzerte sind ihm gewidmet und durch ihn uraufgeführt worden: 1999 spielte er im Rahmen der „musica viva“ die Musik für Klarinette und Orchester von Wolfgang Rihm und 2006 mit dem WDR Sinfonieorchester Cantus von Aribert Reimann.

Zwischen 2001 und 2016 unterrichtete er in Nachfolge von Dieter Klöcker als Professor für Klarinette an der Musikhochschule Freiburg, wo er seit 2009 auch eine Doppelprofessur für Klarinette und Komposition am Institut für Neue Musik innehatte. Seit 2017 bekleidet er eine Kompositionsprofessur an der Barenboim-Said-Akademie Berlin.

2017/18 war er Composer in Residence des Gewandhausorchesters Leipzig, seit 2019 ist Jörg Widmann als Komponist, Dirigent und Klarinettist für drei Spielzeiten Artist in Residence beim WDR Sinfonieorchester. Außerdem hatte er in der Saison 2019/20 den „Richard and Barbara Debs Composer’s Chair“ der Carnegie Hall inne.

Widmann ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Mitglied der der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.
Quelle: Wikipedia


 Aufgeführte Werke von Jörg Widmann:

Widorski, Kurt        Musiker   Komponist

Kurt Widorski (Trompete)


Kurt Widorski


Mitwirkung im Ensemble: "Studierende des Masterstudiengangs Filmmusik der HS für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf' Potsdam-Babelsberg" in der Besetzung: 1
Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "Studierende des Masterstudiengangs Filmmusik der HS für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf' Potsdam-Babelsberg" in der Besetzung: 1
Beschreibung:


 Aufgeführte Werke von Kurt Widorski:

Fundstücke (2010) Musik zum Film für Trompete, Viola, Violoncello, Klavier
aufgeführt am: 00.00.0000 in
im Konzert: bei
Widłak, Wojciech   (*1971)    Komponist

Wojciech Widłak

*08.08.1971

Wojciech Widłak

Wojciech Widłak (geboren am 8. August 1971 in Krakau) ist ein polnischer Komponist und Lehrer, Schüler von Marek Stachowski, Hans Abrahamsen und Jan Jargoń, Titularprofessor, habilitierter Doktor der Musikkünste und zudem Organist von Ausbildung. Rektor der Krzysztof Penderecki Musikakademie in Krakau im Amtsjahr 2020-2024. Er war der Sohn des Linguisten Stanisław Widłak, eines Professors an der Jagiellonen-Universität, und der Elżbieta geborene Hajduk, die viele Jahre Vorsitzende des Herausgebergremiums für Zeitgenössische Musik und stellvertretender Chefredakteur des Polnischen Musikverlags war und eine Verwandte der Komponistin und Dirigentin Irena Pfeiffer war.


 Aufgeführte Werke von Wojciech Widłak:

All My Angers (2013) für Violoncello und Klavier
aufgeführt am: 03.06.2024 in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Cracow Duo (Krakau, Polen) bei intersonanzen 2024
Wiethaus, Frank        Musiker

Frank Wiethaus (Musikalische Leitung)


Frank Wiethaus


Mitwirkung im Ensemble: "Neues Cottbuser Streichquartett"
Beschreibung:

neues cottbuser streichquartett+ aus dem 1954 gegründeten küster-quartett hervorgegangen + besteht seit 1992 in der jetztigen besetzung + die vier musiker sind in führenden positionen mitglieder des philharmonischen orchesters des staats-theaters cottbus + zahlreiche konzerte im in- und ausland + rundfunk- und fernsehaufzeichnungen + mitwirkung bei nationalen musikfesten + neben einem umfangreichen repertoire klassischer und romantischer werke besonderes engagement für zeitgenössische musik, einschließlich der kompositionen sorbischer künstler


Wilfried Maria Danner,   (*1956)    Komponist

Wilfried Maria Danner

*24.04.1956

 Wilfried Maria Danner

Wilfried Maria Danner (* 24. April 1956 in Duisburg) ist ein deutscher Komponist.

Leben
Danner studierte von 1974 bis 1983 an der Folkwang-Hochschule in Essen Komposition in der Meisterklasse von Hans Werner Henze und elektronische Komposition bei Hans Ulrich Humpert an der Kölner Musikhochschule. Seine Ausbildung vervollständigte er bei weiteren Komponisten des 20. Jahrhunderts wie György Ligeti in Darmstadt, Olivier Messiaen in Paris und Luciano Berio in Siena sowie am IRCAM-Institut (Centre Pompidou) in Paris.

Lehraufträge führten ihn unter anderem an die Universität Duisburg, die Universidad Rio Piedras in San Juan und Puerto Rico/USA, an die Sorbonne in Paris und an die Konservatorien in Brüssel und Genf. 1988 erhielt er den Rom-Preis der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo. 1989/90 war er „Composer in Residence“ der Hamburgischen Staatsoper, von 1990 bis 1995 der Deutschen Oper Berlin. Seine Kompositionen wurden in vielen deutschen Städten sowie in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Frankreich, Spanien, Schweden, in Südamerika und in den USA aufgeführt. Wilfried Maria Danner lebt heute in Köln.


 Aufgeführte Werke von Wilfried Maria Danner:

Sieben Stücke für zwei Klaviere (2024)
aufgeführt am: 02.06.2024 Uraufführung in Potsdam Palais Lichtenau
im Konzert: Klavierduo Jan Gerdes und Andreas F. Staffel bei intersonanzen 2024
Wilsky, Jana   (*1979)

Jana Wilsky

*1979

Jana Wilsky

1987 - 1999 Violinenunterricht, Chor- und Orchestermitglieder St鋎tischen Musikschule 凧ohann Sebastian Bach Potsdam
2000 - 2007 Studium an der Fachhochschule Potsdam, Studiengang Kommunikationsdesign 2007 Diplom-Designerin
2014 - 2019 freiberufliche Dozentin in Potsdam und Brandenburg
2018 - 2019 K黱stlerische Leiterin Stiftung Wredowsche Zeichenschule
seit 2008 als Grafikerin, Malerin freiberuflich t鋞ig
seit 2018 Mitglied bei der GEDOK Brandenburg
Ausstellungen (Auswahl)
2022 Eastern Sector of Roman Stadium of Philipopol, Plovdiv, BulgarienGroup


Windrich, Ekkehard   (*1974)    Musiker

Ekkehard Windrich (Violine)

*1974

Ekkehard Windrich

Ekkehard Windrich studierte Violine an der HfM Hanns Eisler in Berlin und an der HfM Carl Maria von Weber in Dresden. Schon zu Beginn des Studiums spezialisierte er sich auf die Interpretation zeitgenössischer Musik. Die Abwendung von tradierten Formen der Musikpraxis verstärkte sich weiter durch die Begegnung mit Detroit Techno, weswegen Ekkehard Windrich außerdem einen Zusatzstudiengang in elektronischer Musik absolvierte.

Nach dem Examen und der Rückkehr nach Berlin wurde Ekkehard Windrich 2001 Mitglied des Kammerensembles Neue Musik (KNM), wo es ihm in den folgenden Jahren gelang, sich nicht nur durch Umsetzung feststehender Partituren, sondern schwerpunktmäßig auch live-elektronischer Kompositionen und experimenteller Ansätze zu profilieren. Seit 1998 Mitwirkung im oh ton-ensemble, Oldenburg.


Mitwirkung im Ensemble: "kammerensemble neue musik berlin"
Beschreibung:


Winkel, Dorothea        Musikerin

Dorothea Winkel (Sopran)


Dorothea Winkel

Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, studierte die Sopranistin Dorothea Winkel zunächst Schulmusik mit Hauptfach Gesang bei Norbert Meier in Köln. Dann begab sie sich zu weiterführenden Studien nach Salzburg, wo sie am Mozarteum bei Prof. Albert Hartinger studierte und ihr Gesangsstudium mit Auszeichnung abschloss.
Meisterkurse bei William McIver, Richard Miller, Ingrid Kremling-Domanski, Hartmut Höll, Dietrich Henschel und Kurt Widmer rundeten ihre Ausbildung ab.
Als Konzert- und Oratoriensängerin erstreckt sich ihr Repertoire von Werken des Barock über die lyrischen Partien der Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.
Sie wirkte bei zahlreichen Opern - und Musiktheaterproduktionen überwiegend zeitgenössischer Kompositionen in Europa und Asien mit.
Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ekkehard Klemm, Claus Bantzer, Peter Neumann, Robin Gritton, Philipp Ahmann, Florent Stroesser, Moritz Gnann, Rupert Huber, Walter Nussbaum, Stefanos Tsialis, Frank Beermann sowie Ingo Metzmacher zusammen.


Mitwirkung im Ensemble: "AUDITIVVOKAL DRESDEN"
Beschreibung:

Wer in die unbekannten Weiten und Höhen zeitgenössischer Vokalkunst vordringen will, muss AUDITIVVOKAL hören.
Seit 2007 entdeckt das Ensemble mit seinem Leiter Olaf Katzer das musikalische Terrain in ganz unkonventioneller Weise und verblüfft jedes neugierige Ohr.
Die 24 Sängerinnen und Sänger, die in kleinen und großen Besetzungen zusammen wirken, beherrschen neue mikrotonale Klangwelten genauso wie das gesamte Spektrum an vokalen Multiphonics. Instrumentale Partner sind dabei renommierte Klangkörper wie das Dresdner Barockorchester, die Dresdner Sinfoniker, das Ensemble Moto Perpetuo New York oder das Ensemble Interface. Seit dem Ge/su/al/do-Ge/gen/wart-Projekt entdeckt und erforscht das Ensemble auch Alte Musik und bezieht diese in seine Produktionen mit ein. Die besondere Aura des Erstmaligen und Neuen, die das Ensemble mit jährlich etwa 20 Uraufführungen entwickelt, begeistert Publikum und Fachwelt. Durch die intensive ästhetische Auseinandersetzung des Dresdner Ensembles mit den heutigen kompositorischen Sichtweisen für die menschliche Stimme und zahlreiche Kompositionsaufträge an junge wie renommierte Komponisten ist in den vergangenen Jahren die „Neue Dresdner Vokalschule“ entstanden. Die korrespondierende Zusammenwirkung mit verschiedensten Künsten und Wissenschaften ist integraler Bestandteil der künstlerischen Arbeit.


Winkler, Brigitta        Musikerin

Brigitta Winkler (Flöte)


Brigitta Winkler

Birgitta Winkler, geboren in Plauen im Vogtland, erhielt mit 6 Jahren ihren ersten Blockflötenunterricht, mit 14 Jahren begann ihre Ausbildung auf der Querflöte an der Musikschule Clara Wieck, die sie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar fortsetzte.

Nach dem Staatsexamen mit Lehrbefähigung war sie von 1989 bis zu deren Auflösung im Jahr 2000 Flötistin der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam. (Das Repertoire der Philharmonie reichte vom Barock und der Frühklassik bis zur großen Sinfonik des 19./20. Jahrhunderts. Des Weiteren: experimentelle Projekte mit Neuer Musik, genreübergreifende Programme mit Jazz, Tanz-und Weltmusik, sowie Musiktheaterproduktionen, Film-Live-Konzerte zu Stummfilm-Klassikern der 20iger Jahre des 20.Jahrhunderts und CD Aufnahmen.)

Während dieser Zeit absolvierte sie ein weiteres Studium bei Prof. Sheryl H. Cohen an der University of Alabama School of Music/USA. Darüber hinaus besuchte sie aktiv Meisterkurse u. a. bei Prof. Johannes Walter, Auréle Nicolet und Carin Levine (Pfingstwerkstatt Neue Musik), ergänzt durch weiterführende Studien bei Jochen Hoffmann (Deutsche Oper Berlin).


Mitwirkung im Ensemble: "Trio für Prinzensuite"
Beschreibung:


Wistinghausen, Martin   (*1979)    Musiker   Komponist

Martin Wistinghausen

*22.02.1979

Martin Wistinghausen

Martin Wistinghausen (* 22. Februar 1979 in Düsseldorf) ist ein deutscher Komponist und Sänger (Bass). Wistinghausen studierte Gesang (Kurt Moll, Rudolf Piernay), Gesangspädagogik, Komposition (Ernst Bechert, Ulrich Leyendecker), Germanistik und Geschichte (Magister) in Köln, Mannheim und Düsseldorf.

Wistinghausen studierte Gesang (Kurt Moll, Rudolf Piernay), Gesangspädagogik, Komposition (Ernst Bechert, Ulrich Leyendecker), Germanistik und Geschichte (Magister) in Köln, Mannheim und Düsseldorf. Zuletzt bildete er sich als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes im Fach Komposition bei Adriana Hölszky am Salzburger Mozarteum fort. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau (Gesang) und Salvatore Sciarrino (Komposition). Er konzertierte mit namhaften Ensembles wie den Basler Madrigalisten und L’arpa festante und erhielt eine Reihe von Kompositionsaufträgen. Seine Werke erklangen bei zahlreichen Festivals, im Rundfunk (SWR, Deutschlandradio Kultur, Espace 2) und wurden von renommierten Ensembles wie dem „Österreichischen Ensemble für Neue Musik“, den „Neuen Vocalsolisten“, dem „Gémeaux Quartett“ und dem Dresdner Ensemble Auditivvokal Dresden interpretiert. Am Theater der Stadt Heidelberg sowie im Rahmen der „3. Rheinsberger Opernwerkstatt“ 2008 kamen szenische Werke von ihm zur Aufführung. Er ist Gründungsmitglied und Sänger des seit 2008 bestehenden Sextetts Komponistenverschwörung. Wistinghausen lebt in Düsseldorf.


 Aufgeführte Werke von Martin Wistinghausen:

Drei Lasker-Schüler-Lieder (2024) für Sopran und Akkordeon
aufgeführt am: 17.05.2025 in 14467 Potsdam Museum Barberini
im Konzert: Irene Kurka – Soprano, Marko Kassl – Accordion bei intersonanzen 2025
Wozny, Joanna   (*1973)    Komponistin

Joanna Wozny

*27.07.1973

Joanna Wozny

Leben:
Von 1992 bis 1999 absolvierte sie in Kattowitz ein Magisterstudium der Philosophie. Parallel dazu begann sie 1996 ein Kompositions- und Musiktheoriestudium an der Kunstuniversität Graz bei Gerd Kühr und Beat Furrer, das sie 2003 mit Auszeichnung abschloss. 2002/2003 nahm Joanna Wozny zusätzlich Kompositionsunterricht bei Younghi Pagh-Paan.

Joanna Wozny lebt in Graz und lehrt seit 2014 an der Kunstuniversität.

Auszeichnungen
Als Komponistin erhielt Joanna Wozny den Musikförderungspreis der Stadt Graz 2001, das Österreichische Staatsstipendium für Komponisten 2005 und 2008, den Erste-Bank-Kompositionspreis 2010 und den SKE publicity award 2010. 2010/2011 war sie „young composer in residence“ des Ensemble PHACE und 2011 „Composer in residence“ der Kunststation St. Peter, Köln.

2017 wurde sie mit dem Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis des Landes Steiermark ausgezeichnet.

Kompositorisches Schaffen
Joanna Woznys Schaffen umfasst Instrumentalmusik von Solo- und Kammermusikwerken bis zu Ensemble- und Orchesterkompositionen. Daneben entstanden auch elektronische Kompositionen sowie Werke für Chor und Gesang. Ihre Werke wurden durch das DSO Berlin, RSO Wien, Münchner Rundfunkorchester, Nationales Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, Klangforum Wien, Neue Vocalsolisten Stuttgart, ensemble recherche, Ensemble ascolta, ensemble courage, Ensemble PHACE, ensemble mosaik, mdi ensemble und das PluralEnsemble aufgeführt und erklangen auf Festivals wie Wittener Tage für neue Kammermusik, Wien Modern, Ultraschall-Festival Berlin, Eclat-Festival Stuttgart, Klangspuren Schwaz, Warschauer Herbst, Forum Neuer Musik Köln und Musikprotokoll Graz. 2011 erschien bei KAIROS eine Porträt-CD mit ihrer Musik. (Wikipadia)


 Aufgeführte Werke von Joanna Wozny:

Für Viola solo (2010) für Viola solo
aufgeführt am: 17.08.2023 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Mike Flemming, Viola bei re-sonanz 2023
Wrochem, Claudius von        Musiker

Claudius von Wrochem (Violoncello)


Claudius von Wrochem

Claudius von Wrochem studierte Violoncello bei Peter Mann in Berlin und George Neikrug in Boston/USA.
Meisterkurse bei Neikrug, Uzi Wiesel und Werner Thomas.

Im Mittelpunkt Kammermusik: Barocke und Klassische Musik auf Originalinstrumenten (Cello von J.G.Thumhart, 1780)
Neue Musik und Improvisation mit Cello, Stimme und Jap–fiddle

Gründungsmitglied des Kairos Quartetts, als Co–Geschäftsführer zuständig für Strategien, Konzeptentwicklung, Akquise, Außendarstellung, Verträge und Archivierung.

Ex-Mitglied der auf Musik des 20. Jhdts. spezialisierten Ensembles work in progress–Berlin und UnitedBerlin. Mit letzterem Ensemble etliche CD-Produktionen, Konzertreisen bis nach Brasilien, Aufführung nahezu sämtlicher Ensemblewerke der Neuen Wiener Schule.

An über 100 Uraufführungen von Solo-, Kammermusik- und Ensemblewerken beteiligt (Repertoire).

Freie und Konzept–Improvisation für Vernissagen, Lesungen, Klanginstallationen, Stummfilm, Konzerte, in der Lehre und Musikvermittlung.

Instrumental– und Kammermusik–Coach an Hochschulen wie Berlin, Boston, Klagenfurt, Katowice, Krakow, Luzern, Wien, Winterthur/Zürich, Konservatorium Schanghai …), Vorträge und Workshops z.B. am Mozarteum Salzburg in Kooperation mit ConTempOhr.

In grauer Vorzeit: Orchesterpraxis in verschiedenen Kammerorchestern (z.B. in der Kammerakademie Neuss, Schleswig-Holstein Musik Festival-(Kammer)Orchester unter Rostropovich und Menuhin. 1. Solocellist bei Produktionen von Bergs Wozzeck und Mozarts Don Giovanni.

Künstlerischer Geschäftsführer des IZZM (Internationales Zentrum zeitgenössischer Musik) in Kärnten während der Startphase 2009/10


Mitwirkung im Ensemble: "Kairos Quartett"
Beschreibung:

Seit seiner Gründung im Jahr 1996 entwickelte sich das Kairos Quartett zu einem der international tätigen Leuchtturm-Ensembles in der Szene der zeitgenössischen Musik. Zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen sowie detailgetreue Interpretationen von dramaturgisch starken Programmen, die oft in engem Kontakt mit Komponierenden und Veranstaltenden kuratiert werden, führ­ten u. a. zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Haas Quartette) und ermöglichten die Entfaltung einer weltweiten Karriere (Biennale di Venezia, Cervantino Festival Mexiko, Internationale Ferienkurse in Darmstadt, Festival d’Automne á Paris, MaerzMusik, Salzburger Festspiele, Warschauer Herbst und Wien Modern). Vor der Pandemie debütierte das Quartett beim Festival ″SoundBridge″ in Malaysia und in der Hamburger Elbphilharmonie in der NDR-Reihe ″Das Neue Werk″ mit Unsuk Chin und reiste 2018 und 2019 nach China, 2021 beim Centro Ricerche Musicali in Rom. Im Jahr 2022 präsentierte das Kairos Quartett deutschlandweit die Veranstaltungsreihe LUFT I WURZELN mit fünf verschiedenen spannenden Programmen.


Wüsthoff, Sabine        Musikerin

Sabine Wüsthoff (Sopran)


Sabine Wüsthoff


Mitwirkung im Ensemble: "Ars-Nova-Ensemble Berlin"
Beschreibung:

ars-nova-ensemble berlin + gegründet 1987 durch peter schwarz + die zwölf mitglieder absolvierten ihre gesangsausbildung an berliner musikhochschulen + neben den konzertver-pflichtungen des kammerchores als solisten und innerhalb der berliner rundfunkchöre tätig + europaweite gastspiele + regelmäßige teilnahme an den berliner festwochen + cd-produktion mit werken von berthold goldschmidt + cd mit werken von stockhausen, reimann und messiaen in vorbereitung.

sopran:almut krumbach, ines villanueva, sabine wüsthoff, gaya durando
alt:bettina spreitz-rundfeldt, juliane rothmaler, maria philipps, sibylle juling
tenor:joachim vogt, achim goeres, kai roterberg, jan remmers
bass:jörg gottschick, friedemann gottschick, frank schwemmer, martin backhaus


Mitwirkung im Ensemble: "Ars-Nova-Ensemble Berlin"
Beschreibung:

ars-nova-ensemble berlin + gegründet 1987 durch peter schwarz + die zwölf mitglieder absolvierten ihre gesangsausbildung an berliner musikhochschulen + neben den konzertver-pflichtungen des kammerchores als solisten und innerhalb der berliner rundfunkchöre tätig + europaweite gastspiele + regelmäßige teilnahme an den berliner festwochen + cd-produktion mit werken von berthold goldschmidt + cd mit werken von stockhausen, reimann und messiaen in vorbereitung.

sopran:almut krumbach, ines villanueva, sabine wüsthoff, gaya durando
alt:bettina spreitz-rundfeldt, juliane rothmaler, maria philipps, sibylle juling
tenor:joachim vogt, achim goeres, kai roterberg, jan remmers
bass:jörg gottschick, friedemann gottschick, frank schwemmer, martin backhaus




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