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PERSONEN

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R
Radig, Shirley        Musikerin

Shirley Radig (Gesang)


Shirley Radig


Shirley Radig (Sopran),

studierte Gesang und Gesangspädagogik bei Lothar Hennig und Prof. Monika Meier-Schmid in Magdeburg. 2006 begann sie ein Aufbaustudium für historischen Gesang bei Gundula Anders und Marek Rzepka an der Hochschule für Musik in Leipzig.
Das Zentrum ihres musikalischen Schaffens bildet die Musik der Renaissance- und der Barockzeit. Sie ist als freiberufliche Sängerin sowohl solistisch als auch als Mitglied verschiedener Vokal- und Instrumentalensembles tätig. Dem Chorgesang widmet sie sich derzeit hauptsächlich im Dresdner Kammerchor. Desweiteren arbeitet sie als Gesangslehrerin und chorische Stimmbildnerin in Magdeburg und Umgebung.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble nusmido"
Beschreibung:


Radigue, Éliane   (*1932)    Komponistin

Éliane Radigue

*24.01.1932

Éliane Radigue

Éliane Radigue (* 24. Januar 1932 in Quartier des Halles, Paris) ist eine zeitgenössische französische Komponistin und eine Wegbereiterin der elektronischen Musik. Sie war verheiratet mit dem französischen Künstler Arman, mit dem sie bis 1967 in Nizza die gemeinsamen drei Kinder aufzog, bevor sie wieder nach Paris zog.

Musikalische Entwicklung
Éliane Radigues musikalisches Schaffen begann in den 1950er Jahren, die ersten Veröffentlichungen erschienen gegen Ende der 1960er Jahre. Als Klavierstudentin hatte sie bereits erste Erfahrungen mit Komposition, bevor sie Pierre Schaeffer Anfang der 1950er Jahre begegnete. Zuerst studierte sie sporadisch, 1957–58 dann intensiver bei Pierre Schaeffer und Pierre Henry am Studio d’Essai des RTF in Paris und lernte dort elektroakustische Komposition. Zu Beginn der 1960er Jahre war sie Assistentin von Pierre Schaeffer und entwarf zu dieser Zeit einige der Sounds, die später in Schaeffers Werk Verwendung fanden, 1967–68 war sie Assistentin von Pierre Henry im Studio Apsome. Mit der Zeit löste sie sich von Schaeffer und Henry, die ihre Verwendung von Mikrofonrückkopplungen und Tape-Loops kritisierten.

Anfang der 1970er-Jahre teilte sie sich mit Laurie Spiegel an der New York University ein Studio mit einem Buchla-Synthesizer, den Morton Subotnick dort eingerichtet hatte. Zu dieser Zeit fühlte sie sich den New Yorker Minimalisten bereits näher als der Musique concrète Pierre Schaeffers und Pierre Henrys. Mitte der 1970er Jahre konvertierte sie – nach der Aufführung von Adnos I – zum tibetischen Buddhismus und lernte beim 10. Pawo Rinpoche, der sie immer wieder zu ihrer eigentlichen Arbeit motivierte. Nach drei Jahren intensiver Praxis begann sie mit Adnos II, das sie 1979 fertigstellte; 1980 folgte Adnos III.

Ihre Serie um den buddhistischen Meister Milarepa seit Anfang der 1980er wurde durch Kompositionsstipendien des französischen Kulturministeriums finanziert. Seit Beginn der 1990er Jahre beschäftigte sich Radigue bis 1998 mit der dreistündigen Trilogie de la Mort, die im Andenken an ihren Sohn Yves Armand (1954–1989) und ihren Lehrer Pawlo Rinpoche Tsuglag Mawey Wangchuk (1912–1991) entstand. Der erste Teil erschien auf Phill Niblocks Label XI Records.

Seit der Jahrtausendwende arbeitete Radigue hauptsächlich an Kompositionen für Interpreten akustischer oder halbakustischer Instrumente. Das erste Werk Elemental II hatte der Bassist Kasper T. Toeplitz in Auftrag gegeben; er führte es auf dem von ihm selbst entwickelten BassComputer auf. Später wurde es auch von der Laptop-Improvisationsgruppe The Lappetites gespielt,[1] bei der sie anfänglich selbst mitwirkte. 2006 erhielt Éliane Radigue beim Festival Ars Electronica in Linz die Goldene Nica in der Kategorie Digital Musics für ihr letztes elektronisches Stück L’île re-sonante (2000). Danach erarbeitete sie mit dem amerikanischen Cellisten Charles Curtis Naldjorlak I, anschließend mit den Bassetthornisten Carole Robinson und Bruno Martinez Naldjorlak II und schließlich im Ensemble Naldjorlak III; die Aufführung der kompletten Trilogie erfolgte 2009. Im Juni 2011 spielte Rhodri Davies die Uraufführung von Occam I für Soloharfe. 2019 würdigte das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe das Lebenswerk der Komponistin mit dem Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik und Klangkunst.


 Aufgeführte Werke von Éliane Radigue:

Occam XI (2012) für Tuba solo
aufgeführt am: 20.06.2024 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Robin Hayward, Tuba bei re-sonanz 2024
Raffel, Felix   (*1983)    Musiker   Komponist

Felix Raffel (Klavier)

*08.12.1983

Felix Raffel

Felix Raffel studierte von 2003 bis 2008 Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Heidi Köhler und von 2007 bis 2011 Filmmusik an der Filmhochschule Babelsberg bei Ulrich Reuter und Bernd Wefelmeyer. Das dortige Studium absolvierte er 2011 als Diplom-Filmkomponist und 2014 als Meisterschüler.

Im Jahr 2011 erhielt Raffel ein Stipendium der Paul-Woitschach-Stiftung zur Teilnahme am Filmmusikkurs des Aspen Music Festival and School und nahm 2012 am renommierten ASCAP-Workshop in Los Angeles teil.

Neben seiner kompositorischen Tätigkeit ist er als Pianist und musikalischer Leiter in verschiedenen Theatern aktiv, u. a. in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Heimathafen Neukölln, dem Theater Rigiblick oder beim Berliner Improvisationstheater Die Gorillas.


Mitwirkung im Ensemble: "Studierende des Masterstudiengangs Filmmusik der HS für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf' Potsdam-Babelsberg" in der Besetzung: 1
Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "Studierende des Masterstudiengangs Filmmusik der HS für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf' Potsdam-Babelsberg" in der Besetzung: 1
Beschreibung:


 Aufgeführte Werke von Felix Raffel:

ohne Titel (2010) Musik zu einem Farbenspiel für Viola, Violoncello, Klavier
aufgeführt am: 24.04.2010 in Potsdam Filmmuseum Potsdam
im Konzert: Das Kino in Dir bei intersonanzen 2010
Rager, Winfried   (*1966)    Musiker

Winfried Rager (Klarinette)

*1966

Winfried Rager

Winfried Rager, geboren 1966 in Amtzell, studierte von 1988 bis 1995 bei Hans Deinzer in Hannover. Von 1995 bis 2014 war er Mitglied des Ensemble KNM Berlin und langjähriger Gast im Ensemble Modern aus Frankfurt. Seit 2014 arbeitet er als Pädagoge in Potsdam und Umgebung.


Mitwirkung im Ensemble: "kammerensemble neue musik berlin"
Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "KNM Berlin"
Beschreibung:

Das Ensemble KNM Berlin steht für die lebendige, aktuelle Musikszene der Metropole Berlin. 1988 gegründet, präsentiert das Ensemble weltweit Kompositionen, Konzertinstallationen und Konzertprojekte in enger Kooperation mit den Künstler*innen. Getragen werden die Programme von der Neugier auf das Unbekannte, von der Auseinandersetzung mit den wesentlichen Themen unserer Gegenwart. International bekannt wurde das KNM Berlin nicht nur durch seine wiederholten Gastspiele auf wichtigen europäischen Musikfestivals wie Ars Musica Brüssel, den Donaueschinger Musiktagen, dem Festival d’Automne à Paris, der MaerzMusik, dem UltraSchall Berlin, dem CTM Festival oder Wien Modern, sondern auch durch seine Eigenproduktionen wie »HouseMusik« und Konzertreisen wie an die Carnegie Hall (NYC), das Teatro Colon (Buenos Aires) oder das weltgrößte National Kaohsiung Center for the Arts, Weiwuying (Taiwan).

Bereits in den 1990er Jahren erkundete das Ensemble den Raum in seinen musikalischen, architektonischen und sozial-historischen Implikationen. Seit 2016 engagiert sich das KNM Berlin verstärkt für eine musikalische, mehrperspektivische Vernetzung auf der ganzen Welt. Ob in Argentinien, Indien, Japan, Kambodscha, Korea, Mexiko, Peru oder Taiwan – die Musiker*innen des Ensemble KNM Berlin begegnen mit überraschenden Konzepten und interkulturellen Kooperationen den drängenden Fragen der Globalisierung. Insbesondere mit seinem zweijährigen Projekt »Tunings of the World 2.0« setzte sich das Ensemble mit der Frage auseinander, wie sich lokal geprägte musikalische Identitäten in einer global vernetzten Welt verändern. Das KNM fördert den generationsübergreifenden Austausch in Projekten mit Hochschulen und Nachwuchskomponist*innen, aber auch den Dialog zwischen Profis und Amateurmusiker*innen mit dem KNM campus ensemble. Die Diskographie des Ensembles umfasst über 18 CDs und beinhaltet u. a. Werke von Peter Ablinger, John Cage, Morton Feldman, Beat Furrer und Helmut Oehring. Das KNM wurde 2021 mit »Christophe Bertrand: Vertigo« und zuvor 2009 und 2010 für die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Beat Furrer mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.


Railton, Lucy   (*1986)    Musikerin

Lucy Railton (Violoncello)

*1986

Lucy Railton

Lucy Railton (* um 1986) ist eine britische Musikerin (Violoncello, auch Elektronik, Komposition), die sowohl im Bereich der klassischen Musik als auch in der Improvisationsmusik arbeitet.

Leben und Wirken
Railton studierte zunächst Cello am New England Conservatory in Boston, dann an der Royal Academy of Music in London, wo sie 2008 ihren Abschluss machte.

Railton arbeitete als Solistin und Kammermusikerin, aber auch mit Ensembles wie London Sinfonietta, Britten Sinfonia und Ensemble Plus Minus. In ihren Programmen als Solistin interpretierte sie sowohl kanonische Werke, etwa von Bach (ECM-Album von Fred Thomas) oder von Giacinto Scelsi, als auch Stücke weniger bekannter und junger Komponisten. Ihre Version von Louange à l’Éternité de Jésus von Olivier Messiaen hat Modern Love (2020) als Benefiz-Single herausgegeben.

Im Bereich der Improvisationsmusik hatte Railton zahlreiche Auftritte mit Kit Downes, Thomas Strønen, Aisha Orazabayeva und Sofia Jernberg. Ihr Auftritt mit Downes, Philipp Gropper und Oliver Steidle vom Jazzfest Berlin wurde im Deutschlandfunk gesendet.[1] Im Laufe der Jahre hat sie auch mit Künstlern wie Russell Haswell,[2] Rebecca Salvadori, Catherine Lamb, Beatrice Dillon, Kali Malone und Kadialy Kouyate, der Schriftstellerin Laura Grace Ford sowie den Choreographen Akram Khan und Sasha Milavic Davies zusammen gearbeitet. Weiterhin war sie an Projekten von Pauline Oliveros, Iancu Dumitrescu, Mary Jane Leach, Cally Spooner, Matmos und Philippe Parreno beteiligt. Ihre Zusammenarbeit mit einigen dieser Künstler und deren Repertoire hat zu einer umfassenden Erforschung von Resonanz, Psychoakustik, Synthese und Mikrotonalität geführt, Themen, die in ihrer eigenen Arbeit präsent sind.[3]

Railton gründete 2008 die Neue-Musik-Reihe Kammer Klang im Cafe Oto, die sie zehn Jahre lang kuratierte; später war sie Mitbegründerin des London Contemporary Music Festival.

Lucy Railton (2023)
2018 veröffentlichte Modern Love Railtons erstes Album Paradise 94, das Kollaborationen mit Beatrice Dillon und Kit Downes enthielt. Mit Downes an der Kirchenorgel entstand zudem Subaerial. Mit Peter Zinovieff legte sie 2020 das Album RFG Inventions for Cello and Computer bei PAN vor. Im selben Jahr wurde Railtons improvisatorisches Lament in Three Parts bei TakuRoku veröffentlicht. Ihre Komposition Forma erschien bei Portraits GRM als erste Seite einer Split-LP mit dem in Baltimore lebenden Experimentalmusiker Max Eilbacher. Mit Britton Powell und Huerco S. bildete sie PDP III. 2023 erschien ihr Soloalbum Corner Dancer bei Modern Love. In ihren Kompositionen beschäftigt sie sich weiterhin mit den Grenzen der elektroakustischen Komposition. Sie verfasste auch Filmmusik.[4]


Mitwirkung im Ensemble: "LUX:NM - contemporary music ensemble berlin"
Beschreibung:

Das Ensemble LUX:NM ist ein Spezialensemble für Neue Musik.

Gegründet wurde es 2010 in Berlin von der Saxophonistin Ruth Velten und der Akkordeonistin Silke Lange. Zum Ensemble gehören mehrere ständige Solisten sowie eine Reihe wechselnder Gastmusikerinnen und Gastmusiker. LUX:NM tritt als undirigiertes Ensemble auf. Das Arbeitsfeld umfasst u. a. Kammermusikkonzerte, Performances, Installationen und Musiktheater.


Mitwirkung im Ensemble: "LUX:NM - contemporary music ensemble berlin"
Beschreibung:

Das Ensemble LUX:NM ist ein Spezialensemble für Neue Musik.

Gegründet wurde es 2010 in Berlin von der Saxophonistin Ruth Velten und der Akkordeonistin Silke Lange. Zum Ensemble gehören mehrere ständige Solisten sowie eine Reihe wechselnder Gastmusikerinnen und Gastmusiker. LUX:NM tritt als undirigiertes Ensemble auf. Das Arbeitsfeld umfasst u. a. Kammermusikkonzerte, Performances, Installationen und Musiktheater.


Mitwirkung im Ensemble: "LUX:NM - contemporary music ensemble berlin"
Beschreibung:

Das Ensemble LUX:NM ist ein Spezialensemble für Neue Musik.

Gegründet wurde es 2010 in Berlin von der Saxophonistin Ruth Velten und der Akkordeonistin Silke Lange. Zum Ensemble gehören mehrere ständige Solisten sowie eine Reihe wechselnder Gastmusikerinnen und Gastmusiker. LUX:NM tritt als undirigiertes Ensemble auf. Das Arbeitsfeld umfasst u. a. Kammermusikkonzerte, Performances, Installationen und Musiktheater.


Rainer, Peter        Musiker

Peter Rainer (Violine)


Peter Rainer

Peter Rainer ist im bayerischen Rödelsee aufgewachsen. Er begann im Alter von 8 Jahren Geige zu spielen. Er studierte bis 1992 bei Max Speermann am Hermann-Zilcher-Konservatorium in Würzburg. Sein Studium schloss er in den USA bei Professor Eduard Schmieder an der Meadows School of the Arts ab, wo er 1994 sein Artist Certificate und 1995 seinen Master of Violin Performance erhielt. Musikalische Begegnungen mit Hermann Krebbers, Amsterdam, und Andre Gertler, Brüssel , bei Meisterkursen prägten auch seine frühe Entwicklung.


Mitwirkung im Ensemble: "Persius Ensemble"
Beschreibung:

Julia Rattei (Violine) ist als Gast in dieser Besetzung


Rasinski, Katarina        Musikerin

Katarina Rasinski (Stimme)


Katarina Rasinski

Studium von Gesang und Schauspiel an der UdK, Berlin (ehem. Hochschule der Künste Berlin),

Arbeit als Sängerin und Performerin im Ensemble „Die Maulwerker“,

Interpretin zahlreicher Uraufführungen, viele Auftritte im In- und Ausland,

Freie Improvisationen mit wechselnden Besetzungen, Entwicklung von Liedern und Bühnenmusiken.


Mitwirkung im Ensemble: "Maulwerker"
Beschreibung:

sind Vokalensemble, Musikperformer, Musiktheatermacher, Komponistenkollektiv. Sie sind Spezialisten in den Schnittmengen von Musik und Theater, Musik und Sprache, in der Durchdringung von Musik und Raum, von Klang und Stille. Die Maulwerker kommen aus den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen wie Gesang, Komposition, Performance, intermediale Kunst, Instrumentalspiel, Schauspiel und Regie. Alle Maulwerker sind neben ihren Aktivitäten im Ensemble auch solistisch tätig und verstehen das Ensemble als einen Zusammenschluss einzelner Künstlerpersönlichkeiten.
Maulwerker: Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Katarina Rasinski, Tilmann Walzer, Steffi Weismann


Rattei, Julia        Musikerin

Julia Rattei (Violine)


Julia Rattei


Mitwirkung im Ensemble: "Persius Ensemble"
Beschreibung:

Julia Rattei (Violine) ist als Gast in dieser Besetzung


Rau, Franziska   (*1992)    Musikerin

Franziska Rau (Kontrabass)

*1992

Franziska Rau

Geboren 1992 in Neubrandenburg, erhielt Franziska Rau zunächst Unterricht auf der Violine, bevor sie 2004 zum Kontrabass wechselte. Von 2007 bis 2012 war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Im Anschluss begann sie ein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Rau sammelte Erfahrungen unter anderem im Bundesjugendorchester. 2016 erhielt sie einen Zeitvertrag als Vorspielerin der Staatskapelle Weimar; 2017 wurde sie Akademistin des Philharmonischen Orchesters Erfurt. Es folgten Zeitverträge in der Dresdner Philharmonie (2018/19) sowie im Gewandhausorchester Leipzig (2019/20). Seit 2012 ist Franziska Rau Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“.


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble Quillo"
Beschreibung:

2004 gegründet, initiiert, vermittelt und etabliert das Ensemble Quillo besondere Projekte der zeitgenössischen Kunst. Neben Festivals, der Reihe Neue Musik, Musiktheaterproduktionen und Kunstfilmen entwickelt das Ensemble auch außergewöhnliche Aufführungsformate (LandQultour seit 2019, zuFußQultour 2021) und Musikvermittlungsprojekte, die 2011 mit dem Regine-Hildebrandt-Preis ausgezeichnet wurden. In enger Zusammenarbeit mit KomponistInnen sind zahlreiche Werke entstanden, die an brandenburgischen und Berliner Bühnen aufgeführt wurden (Ahead of Struwwelpeter 2019, El Cimarrón 2011, Hans im Glück 2014). Auf dem Hof Quillo hat das Ensemble mit eigenem Konzerthaus und Kino zudem einen Kulturhotspot im ländlichen Raum geschaffen.
Das Ensemble spielt bei den intersonanzen 2021 mit Daniel Göritz git, Franziska Rau kb, Max Renne celesta und Ursel Weiler fl/Ltg.


Rausek, John   (*1969)    Komponist

John Rausek

*1969

John Rausek

geboren 1969 in Dresden, studierte Komposition, Klavier und Kammermusik in Dresden und Budapest. Er lebt und arbeitet hauptsächlich in Brandenburg und Berlin.
Schwerpunkte seines Denkens und künstlerisch-kompositorischen Schaffens bilden Fragen des sozialen Miteinanders (Verantwortung und Liebe) und der Versöhnung von Ökologie und Ökonomie (Naturschutz).


 Aufgeführte Werke von John Rausek:

Cheetah (Gepard) (2021) aus dem Zyklus „Variations: The Red List“
aufgeführt am: 23.08.2021 Uraufführung in Potsdam (Lokal nicht bekannt)
im Konzert: Ensemble via nova bei intersonanzen 2021

Der Zyklus „Variations: The Red List“ entstand als Hommage an Camille Saint-Saëns, dessen 100. Todestag wir in diesem Jahr begehen. Vorlage meiner Komposition ist sein bekanntes Werk „La Carnaval des Animeaux“ und wie dieses umfasst der gesamte Zyklus 14 Teile. Die von Saint-Saëns „porträtierten“ Tiere habe ich dabei durch solche ersetzt, die (in Deutschland oder auch global) gefährdet, vom Aussterben bedroht oder schon ausgestorben sind, neben dem „Gepard“ beispielsweise Feldhamster, Berggorillas, Schmetterlinge oder auch den analogen Menschen.
Die faszinierenden, höchst unterschiedlichen Lebensweisen dieser Tiere inspirierten mich dabei zu einer Vielfalt musikalischer Gestaltungen, sowohl hinsichtlich der Besetzung als auch der Form. Außerdem habe ich versucht, in jedem der 14 Sätze eine andere Variationsmethode zu benutzen, um so eine Art persönliches „Kompendium der Variationskunst“ zu entwickeln. Das Stück „Gepard“ für Ensemble basiert auf dem Stück „Hémiones (Animeaux véloces)“. Das Original erklingt hier wörtlich in der Violine; dazu habe ich eine neue Begleitung komponiert.
Geparden sind die schnellsten Landtiere der Erde, sie können bei der Jagd kurzzeitig Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichen.


 Weitere aufgeführte Werke von John Rausek, deren Titel aber nicht angekündigt wurden:

Real Virtuality, Sonntag, 29. Oktober 2017, bei intersonanzen 2017

Ray, Man   (*1890-†1976)    Regisseur

Man Ray

*27.08.1890 , †18.11.1976

Man Ray

Man Ray [mæn reɪ] (* 27. August 1890 in Philadelphia, Pennsylvania; USA; † 18. November 1976 in Paris; eigentlich Emmanuel Rudnitzky oder Emmanuel Radnitzky) war ein US-amerikanischer Fotograf, Filmregisseur, Maler und Objektkünstler. Man Ray zählt zu den bedeutenden Künstlern des Dadaismus und Surrealismus, wird aber aufgrund der Vielschichtigkeit seines Werkes allgemein der Moderne zugeordnet und gilt als wichtiger Impulsgeber für die moderne Fotografie und Filmgeschichte bis hin zum Experimentalfilm. Seine zahlreichen Porträtfotografien zeitgenössischer Künstler dokumentieren die Hochphase des kulturellen Lebens im Paris der 1920er Jahre.


Rayeva, Olga   (*1971)    Komponistin

Olga Rayeva

*1971

Olga Rayeva

Olga Rayeva studierte am Tschaikowski-Konservatorium Moskau bei E. W. Denissow und V. Tarnopolski. Aufführungen u.a. mit Arditti-Quartett, Ensemble Modern, Klangforum Wien und bei zahlreichen Festivals wie z.B. Gaudeamus Music Week, Musikprotokoll, Klangspuren, Wittener Tage für neue Musik, sowie in den USA, Kanada, Brasilien und Korea. Erster Preis Goffredo-Petrassi (1997), Bernd-Alois-Zimmermann-Preis (2002).


 Aufgeführte Werke von Olga Rayeva:

Footprints (2020) für Flöte solo
aufgeführt am: 24.02.2022 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Klaus Schöpp, Flöten bei re-sonanz 2022
Rechsteiner, Marie        Performerin

Marie Rechsteiner (Choreographie)


Marie Rechsteiner


Mitwirkung im Ensemble: "Benoît Maubrey und die Audioballerinas"
Beschreibung:

Die AUDIO BALLERINAS sind Tänzerinnen, die Klänge erzeugen und gleichzeitig darstellen. Ton und Bewegung verschmelzen zu einer Einheit aus orchestrierten Bewegungen und choreografierten Klängen. In einer raumgreifenden, multiakustischen Performance erkunden sie Topografie, Räume, Geräusche und Lichtverhältnisse.


Reimann, Aribert   (*1936-†2024)    Komponist

Aribert Reimann

*04.03.1936 -†2024

Aribert Reimann

Aribert Reimann (* 4. März 1936 in Berlin; † 13. März 2024 ebenda) war ein deutscher Pianist, Komponist und Musikwissenschaftler.

Leben
Aribert Reimann war der jüngere Sohn des evangelischen Kirchenmusikers Wolfgang Reimann (1887–1971) und der Altistin Irmgard Rühle (1894–1972). Beide Eltern waren auch als Professoren tätig. Bereits als Zehnjähriger komponierte Reimann erste Klavierlieder. Er besuchte ein Gymnasium und nach dem Abitur nahm er eine Tätigkeit als Korrepetitor an der Städtischen Oper Berlin auf. Außerdem begann er 1955 das Studium in den Fächern Komposition, Kontrapunkt und Klavier (unter anderem bei Boris Blacher, Ernst Pepping und Otto Rausch) an der Hochschule für Musik Berlin, wo er bis 1959 eingeschrieben war. 1958 ging Reimann zum Musikwissenschaftsstudium an die Universität Wien. Ende der 1950er Jahre folgten zudem erste Auftritte als Pianist und Liedbegleiter. Anfang der siebziger Jahre wurde Reimann Mitglied der Akademie der Künste (Berlin). Bis 1982 wirkte er als Professor für Interpretation moderner Musik an der Musikhochschule Hamburg. In der Zeit von 1983 bis 1998 übernahm er eine Professur an der Hochschule der Künste Berlin im Fachgebiet Zeitgenössisches Lied. Reimann schrieb Kammermusik, Orchesterwerke, Opern sowie breit gefächerte Vokalmusikwerke vom unbegleiteten Sologesang bis zur Chorsinfonik und wurde so zu einem bedeutenden Komponisten der Gegenwart.

Den Anfang seiner Karriere markierten Kooperationen Aribert Reimanns mit Günter Grass für das Ballett.[1] Die Zusammenarbeit kam auf Vermittlung des Tänzers und Choreografen Marcel Luipart zustande. Nach einem Libretto von Grass komponierte Reimann die Handlungsballette Stoffreste (1959) und Die Vogelscheuchen (1970). Zudem vertonte er 1966 das Gedicht März von Günter Grass für Sprechstimme und Flöte. In erster Linie hat sich Reimann als Komponist wichtiger (Literatur-)Opern hervorgetan: Mit Ein Traumspiel nach August Strindberg, das 1965 uraufgeführt wurde, begann Reimanns erfolgreiche Arbeit als Opernkomponist. Melusine (1971 Schwetzinger Festspiele), Lear (1978 Bayerische Staatsoper) nach William Shakespeare, Die Gespenstersonate ebenfalls nach August Strindberg (1984 Berlin), Troades nach dem Schauspiel des Euripides in der Fassung von Franz Werfel (1986 München), Das Schloss nach dem Roman von Franz Kafka (1992 Berlin), Bernarda Albas Haus nach Federico García Lorca (2000 München) und Medea nach dem gleichnamigen dritten Teil der Trilogie Das goldene Vlies von Franz Grillparzer[2] (2010 Wien) festigten den Rang Reimanns als einer der führenden deutschen Opernkomponisten nachhaltig.

Reimann wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland sowie mit dem Verdienstorden des Landes Berlin. 2011 wurde ihm der Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk zugesprochen.[3]

Auf Einladung von Walter Fink war er 1997 der siebte Komponist im jährlichen Komponistenporträt des Rheingau-Musik-Festivals.

Das dem zeitgenössischen Klarinettisten und Komponisten Jörg Widmann gewidmete Werk Cantus für Klarinette und Orchester wurde am 13. Januar 2006 im großen Sendesaal des WDR in Köln uraufgeführt. Inspiriert wurde Reimann zu diesem Werk durch die Kompositionen für Klarinette von Claude Debussy.

Aribert Reimann lebte und arbeitete in Berlin, wo er im März 2024 im Alter von 88 Jahren starb.[4]


 Aufgeführte Werke von Aribert Reimann:

Eingedunkelt (1992) Neun Gedichte von Paul Celan für Alt solo
aufgeführt am: 15.02.2024 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Claudia Herr, Sopran bei re-sonanz 2024
Remmers, Jan        Musiker

Jan Remmers (Tenor)


Jan Remmers

wurde in Wilhelmshaven geboren und wuchs in Friesland auf. Früh entdeckte er seine Liebe zur Musik, aber erst im Alter von siebzehn Jahren fing er an, ambitioniert auf den Beruf Musiker hinzuarbeiten, nahm dazu Klavierunterricht, Musiktheoriestunden und schließlich ab dem Lehramtsstudium mit den Fächern Musik und Geschichte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ersten Gesangsunterricht.

Erste erfolgreiche Auftritte folgten schon bald. Zwei Jahre später nahm er ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin auf, welches er mit Auszeichnung abschloss. In diese Zeit fällt auch die Bekanntschaft mit den zwei professionellen Berliner Chören RIAS Kammerchor und Rundfunkchor Berlin, wo der junge Tenor zunächst im erstgenannten als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter in beiden und ab 2005 schließlich im letzteren als festes Ensemblemitglied eingestellt wurde.

Neben dem Opern- und Liedgesang, der für Jan Remmers schon immer eine wichtige Rolle spielte, widmet er sich mit besonderer Hingabe dem Konzertgesang. Über die Jahre hat der nunmehr stimmlich ausgebildete Tenor sich ein breit gefächertes Repertoire erarbeitet. Von den Passionen Bachs über Mozarts, Beethovens und Schuberts Messen waren auch die großen Oratorien Mendelssohns bis hin zu Verdis Requiem darunter, um eine Auswahl zu nennen.

Stimmlich betreut wurde der Tenor im Studium von Prof. Scot Weir, später lange Jahre von Joachim Vogt und seit 2012 von KS Irmgard Boas


Renger, Alexa        Musikerin

Alexa Renger (Violine)


Alexa Renger

Alexa Renger ist Geigerin, Violinpädagogin und Malerin mit Schwerpunkten in der zeitgenössischen Musik und interdisziplinären Improvisation. Sie studierte Violine und Instrumentalpädagogik bei Kolja Blacher, Stefan Prey u.a., Malerei bei Dietmar Lemcke, Peter Müller und anderen, sowie Orchester- und Kammermusik u.a. bei Uwe-Martin Haiberg und Axel Gerhardt an der UdK Berlin. Nach dem Studium bildete sie von 1996 bis 1998 mit Ernst Surberg (Klav.), Martin Seemann (Vc) und Stefan Schultz (Klar.) das Quartett KLAR I VIER TETES, das sich der Aufführung Neuer Musik widmete und nahm 1998 eine Lehrtätigkeit an der bezirklichen Musikschule in Friedrichshain-Kreuzberg auf. 2008 gründete sie mit Sylvia Hinz (Blockflöten) und Marika Gejrot (Vc.) das Trio XelmYa, dessen Mitglied sie bis 2021 war. Komponist*innen aus aller Welt haben seitdem eigens für XelmYa Neue Werke geschrieben, die in Deutschland sowie vielen anderen Ländern uraufgeführt wurden. Das Trio suchte auch die Zusammenarbeit mit Tänzer*innen, bildenden Künstler*innen sowie weiteren Musiker*innen. Ab 2020 realisierte Alexa Renger interdisziplinäre Projekte für Violine solo vor allem mit bildenden Künstlerinnen wie Carola Czempik in Berlin und Christiane Wartenberg im Oderbruch. Alexa Renger konzertierte auf Festivals in Kolumbien, Mexiko, den USA und im Iran sowie in vielen europäischen Ländern. Sie spielt seit September 2022 im Kairos Quartett.


Mitwirkung im Ensemble: "Kairos Quartett"
Beschreibung:

Seit seiner Gründung im Jahr 1996 entwickelte sich das Kairos Quartett zu einem der international tätigen Leuchtturm-Ensembles in der Szene der zeitgenössischen Musik. Zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen sowie detailgetreue Interpretationen von dramaturgisch starken Programmen, die oft in engem Kontakt mit Komponierenden und Veranstaltenden kuratiert werden, führ­ten u. a. zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Haas Quartette) und ermöglichten die Entfaltung einer weltweiten Karriere (Biennale di Venezia, Cervantino Festival Mexiko, Internationale Ferienkurse in Darmstadt, Festival d’Automne á Paris, MaerzMusik, Salzburger Festspiele, Warschauer Herbst und Wien Modern). Vor der Pandemie debütierte das Quartett beim Festival ″SoundBridge″ in Malaysia und in der Hamburger Elbphilharmonie in der NDR-Reihe ″Das Neue Werk″ mit Unsuk Chin und reiste 2018 und 2019 nach China, 2021 beim Centro Ricerche Musicali in Rom. Im Jahr 2022 präsentierte das Kairos Quartett deutschlandweit die Veranstaltungsreihe LUFT I WURZELN mit fünf verschiedenen spannenden Programmen.


Renne, Max        Musiker

Max Renne (Celesta)


Max Renne


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble Quillo"
Beschreibung:

2004 gegründet, initiiert, vermittelt und etabliert das Ensemble Quillo besondere Projekte der zeitgenössischen Kunst. Neben Festivals, der Reihe Neue Musik, Musiktheaterproduktionen und Kunstfilmen entwickelt das Ensemble auch außergewöhnliche Aufführungsformate (LandQultour seit 2019, zuFußQultour 2021) und Musikvermittlungsprojekte, die 2011 mit dem Regine-Hildebrandt-Preis ausgezeichnet wurden. In enger Zusammenarbeit mit KomponistInnen sind zahlreiche Werke entstanden, die an brandenburgischen und Berliner Bühnen aufgeführt wurden (Ahead of Struwwelpeter 2019, El Cimarrón 2011, Hans im Glück 2014). Auf dem Hof Quillo hat das Ensemble mit eigenem Konzerthaus und Kino zudem einen Kulturhotspot im ländlichen Raum geschaffen.
Das Ensemble spielt bei den intersonanzen 2021 mit Daniel Göritz git, Franziska Rau kb, Max Renne celesta und Ursel Weiler fl/Ltg.


Reschke, Gudrun   (*1966)    Musikerin

Gudrun Reschke (Oboe)

*1966

Gudrun Reschke

Gudrun Reschke begann ihre erste musikalische Ausbildung in Rostock. Von 1977 bis 1983 besuchte sie eine Spezialschule für musik in Berlin. Im Anschluss begann sie ein Studium an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" bei Jürgen Abel (Oboe) und Reinhold Krug (Blockflöte). 1984 war sie Gründungsmitglied der Kammervereinigung Berlin.
Seit 1992 ist sie Mitglied des RUnfunk Sinfonieorchesters Berlin.


Mitwirkung im Ensemble: "kammerensemble neue musik berlin"
Beschreibung:


Mitwirkung im Ensemble: "KNM Berlin"
Beschreibung:

Das Ensemble KNM Berlin steht für die lebendige, aktuelle Musikszene der Metropole Berlin. 1988 gegründet, präsentiert das Ensemble weltweit Kompositionen, Konzertinstallationen und Konzertprojekte in enger Kooperation mit den Künstler*innen. Getragen werden die Programme von der Neugier auf das Unbekannte, von der Auseinandersetzung mit den wesentlichen Themen unserer Gegenwart. International bekannt wurde das KNM Berlin nicht nur durch seine wiederholten Gastspiele auf wichtigen europäischen Musikfestivals wie Ars Musica Brüssel, den Donaueschinger Musiktagen, dem Festival d’Automne à Paris, der MaerzMusik, dem UltraSchall Berlin, dem CTM Festival oder Wien Modern, sondern auch durch seine Eigenproduktionen wie »HouseMusik« und Konzertreisen wie an die Carnegie Hall (NYC), das Teatro Colon (Buenos Aires) oder das weltgrößte National Kaohsiung Center for the Arts, Weiwuying (Taiwan).

Bereits in den 1990er Jahren erkundete das Ensemble den Raum in seinen musikalischen, architektonischen und sozial-historischen Implikationen. Seit 2016 engagiert sich das KNM Berlin verstärkt für eine musikalische, mehrperspektivische Vernetzung auf der ganzen Welt. Ob in Argentinien, Indien, Japan, Kambodscha, Korea, Mexiko, Peru oder Taiwan – die Musiker*innen des Ensemble KNM Berlin begegnen mit überraschenden Konzepten und interkulturellen Kooperationen den drängenden Fragen der Globalisierung. Insbesondere mit seinem zweijährigen Projekt »Tunings of the World 2.0« setzte sich das Ensemble mit der Frage auseinander, wie sich lokal geprägte musikalische Identitäten in einer global vernetzten Welt verändern. Das KNM fördert den generationsübergreifenden Austausch in Projekten mit Hochschulen und Nachwuchskomponist*innen, aber auch den Dialog zwischen Profis und Amateurmusiker*innen mit dem KNM campus ensemble. Die Diskographie des Ensembles umfasst über 18 CDs und beinhaltet u. a. Werke von Peter Ablinger, John Cage, Morton Feldman, Beat Furrer und Helmut Oehring. Das KNM wurde 2021 mit »Christophe Bertrand: Vertigo« und zuvor 2009 und 2010 für die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Beat Furrer mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.


Reuter, Ulrich   (*1966)    Musiker   Dirigent   Komponist

Ulrich Reuter

*1966

Ulrich Reuter

Reuter studierte an der Hochschule für Musik Würzburg, später an der Filmakademie Baden-Württemberg (Studiengang Filmmusik, Diplom 1994). Seitdem arbeitet er als freischaffender Komponist für Fernseh- und Kinofilme.

Workshops und Vorträge hielt er beispielsweise an der Hochschule für Musik Würzburg, dem Europäischen Fortbildungsinstitut für Film und Fernsehen (EFIFF), der Internationalen Funkausstellung 2008, der Filmakademie Baden-Württemberg. Zwischen 2003 und 2005 erfüllte er einen Lehrauftrag für Filmmusik an der Hochschule für Musik München.

Seit November 2005 lehrt Ulrich Reuter als Professor für Filmmusikkomposition an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam.


 Aufgeführte Werke von Ulrich Reuter:

Rey, Demian Rudel   (*1987)    Komponist

Demian Rudel Rey

*1987

Demian Rudel Rey

Demian Rudel Rey (Buenos Aires, Argentinien 1987), Komponist, absolviert derzeit einen Master-Abschluss in Instrumentalkomposition am Conservatoire National Supérieur Musique et Danse de Lyon bei Martín Matalon und Philippe Hurel (Komposition) sowie bei Michele Tadini (Musiktechnologien) und Luca Antignani (Orchestrierung). Er hat an Meisterkursen und Konferenzen von José Manuel López López, Tristan Murail, Franck Bedrossian, Yann Robin, Raphaël Cendo, Francis Dhomont, Horacio Vaggione, Michaël Levinas u.a.m. teilgenommen.
Seine Musik wurde von dem Quatuor Tana, dem Ensemble Alest, dem Atelier XX-21, dem CNSMDL-Orchester, dem Ensemble Écoute, dem Emily Carr-Streichquartett und dem Cuarteto Argentum u.a.m. gespielt.


 Aufgeführte Werke von Demian Rudel Rey:

de olvido siempre gris (2019)
aufgeführt am: 02.06.2019 in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum O
im Konzert: ATEM Strom - auditivvokal bei intersonanzen 2019

kein Werkkommentar

Richter, Kurt Dietmar   (*1931)    Komponist

Kurt Dietmar Richter

*24.09.1931

Kurt Dietmar Richter

Kurt Dietmar Richter (* 24. September 1931 in Pilsen, Tschechoslowakei; † 15. Januar 2019 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.

Leben
Richter wurde am 24. September 1931 in Pilsen (Tschechoslowakei) geboren. Sein Vater war Gymnasialprofessor. Auf Drängen seiner Mutter besuchte er eine Musikschule, wo er bereits mit zwölf Jahren als stellvertretender Konzertmeister eingesetzt wurde. Nach dem Krieg verschlug es seine Familie aus dem Sudetenland nach Erfurt. Er war seit 1968 mit Dorothea Richter-Radtke verheiratet und hat vier Söhne.[1]

Musikalischer Werdegang
Kurt Dietmar Richter war in seiner Kindheit Mitglied der Thüringer Sängerknaben. Von 1946 bis 1949 besuchte er die Landesschule Pforta. Er studierte bei Dieter Zechlin und Franz Jung am Thüringischen Landeskonservatorium in Erfurt. Inspiriert von seinem Erfurter Musiklehrer war er u. a. von Paul Hindemith und der Neuen Musik fasziniert[1]. Später war er Meisterschüler bei Johann Cilenšek an der Akademie der Künste in Berlin. Er war sodann als Dirigent am Stadttheater Döbeln und Opernhaus Erfurt, am Theater Greifswald und bei der Schweriner Philharmonie tätig. 1990 gründete er die Berliner Künstlerinitiative die neue brücke. Seine Werke wurden u. a. im Schauspielhaus Berlin, Theater Greifswald und Konzerthaus Berlin aufgeführt.


 Aufgeführte Werke von Kurt Dietmar Richter:

Azzione. Nocturno. Improvisando. (2003)
aufgeführt am: 08.11.2003 Uraufführung in Potsdam Altes Rathaus / Saal
im Konzert: Uraufführung und Auszeichnung bei Internationaler Kompositionswettbewerb 2003
Riedl, Joseph Anton   (*1927-†2016)    Komponist

Joseph Anton Riedl

*11.06.1927 , †25.03.2016

Joseph Anton Riedl

Nach einem Studium an der Münchner Musikhochschule und Kursen bei Hermann Scherchen in Gravesano widmete sich Riedl, beeinflusst von Carl Orff, Edgar Varèse und Pierre Schaeffer, als Komponist besonders dem Schlagwerk.

1950 gründete er die deutsche Sektion der Jeunesses Musicales mit. Ab 1952 leistete er Pionierarbeit bezüglich der Verwendung von konkreten und elektronischen Klängen in der Musik. Von 1959 bis zu seiner Auflösung 1966 war Riedl Leiter des Siemens-Studios für elektronische Musik. Die 1960 von Riedl initiierte Veranstaltungsreihe »Neue Musik München / Klang-Aktionen« fand zuletzt im Jahr 2009 statt.

Als Komponist arbeitete er mit Film- und Theaterregisseuren zusammen, u. a. mit Edgar Reitz, Alexander Kluge und Fritz Kortner.

Als Lehrer beeinflusste Riedl das Werk heute bekannter Schüler wie Peter Michael Hamel, Michael Hirsch und Michael Lentz, zu dessen Hörspiel Muttersterben (2001) er eine Musik schuf. Lentz spielt bis heute als Saxophonist im Ensemble Riedls. Ossatura und Tim Hodgkinson verwendeten auf ihrem 1998 veröffentlichten Album Dentro Soundfragmente Riedls.

Die Bayerische Staatsbibliothek München hat 2020 den musikalischen und dokumentarischen Nachlass von Josef Anton Riedl erhalten.


 Aufgeführte Werke von Joseph Anton Riedl:

Lautgeschichte
aufgeführt am: 16.11.2002 in Potsdam Altes Rathaus / Saal
im Konzert: Solistenkonzert bei intersonanzen 2002
Rieffel-Nwala, Henriette        Musikerin

Henriette Rieffel-Nwala (Blockflöte)


Henriette Rieffel-Nwala


Mitwirkung im Ensemble: "Ensemble le trois en bloc"
Beschreibung:


Riemke, Ringela        Musikerin

Ringela Riemke (Violoncello)


Ringela Riemke

Ringela Riemke, seit 1990 stellvertretende Solocellistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, studierte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Wolfgang Weber. Sie war von 1991 bis 2017 Mitglied des KNM Berlin (Kammerensemble Neue Musik Berlin) und spielte mit diesem zahlreiche Konzerte im In- und Ausland (u.a. Cité de la Musique, Wiener Konzerthaus, Berliner Philharmonie, Gewandhaus, Carnegie Hall, Papstpalast Avignon). Die letzte Konzertreise ging nach Asien, in die Taipei Concert Hall.

Zwei der CDs mit Kammermusikwerken von Beat Furrer, die sie mit dem KNM Berlin aufgenommen hat, wurden mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Ringela Riemke ist Mentorin der Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.


Mitwirkung im Ensemble: "kammerensemble neue musik berlin"
Beschreibung:


Riley, Terry   (*1935)    Komponist

Terry Riley

*24.06.1935

Terry Riley

Terrence „Terry“ Mitchell Riley
Riley trat als Pianist und Improvisator seit Mitte der 1950er Jahre auf. Er studierte Musik am Shasta College, der San Francisco State University und am San Francisco Conservatory, bevor er 1961 sein Masterstudium in Komposition an der University of California, Berkeley bei Seymour Shifrin und Robert Erickson absolvierte. Er war in die Tätigkeiten des San Francisco Tape Music Center involviert, wo er mit Morton Subotnick, Steve Reich, Pauline Oliveros und Ramon Sender in Berührung kam.[2] Weiterhin studierte er indischen Gesang bei Pran Nath; er machte mehrere Reisen nach Indien, wo er die Begleitung auf den Tablas und der Tanpura lernte. Seit 1971 lehrte er viele Jahre am Mills College klassische indische Musik.
Terry Riley in der Great American Music Hall, San Francisco (1985)

In den frühen 1960er Jahren spielte er zunächst Soloauftritte auf der Orgel, die die ganze Nacht bis zum Sonnenaufgang andauerten. Als einer der ersten Komponisten arbeitete er bereits 1963, während der Aufnahmen für Music for the Gift in Paris, mit Loops und Zeitverzögerungen auf der Basis einer Anordnung, die von einem unbekannten Toningenieur entwickelt wurde, der für Riley tätig war.[3] Terry Riley nannte diesen Vorläufer späterer Echogeräte Time Lag Accumulator. Später wurde eine gleichartige Anordnung von Robert Fripp unter dem Namen Frippertronics bekannt. Es handelt sich um zwei Revox-Bandmaschinen, bei denen der räumliche Abstand der Maschinen zueinander die Länge der Tonbandschleife und somit die zeitliche Verzögerung bestimmt.

Sein Werk umfasst Kompositionen für Kammerensemble, für Großformationen und für Ensembles der Rockmusik und der improvisierten Musik. Von seinem Werk In C, das 1964 in San Francisco uraufgeführt wurde, wurden viele unterschiedliche Versionen auf Tonträger eingespielt. Auch verfasste Riley Filmmusiken, beispielsweise für Sandy Whitelaws Thriller Life Span oder Alain Tanners Spielfilm No Man’s Land (1985).

Als renommierter Pianist, Sänger und Improvisator trat Riley auch weltweit als Solokünstler auf. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er zudem mit unterschiedlichsten Künstlern wie La Monte Young, Don Cherry/Karl Berger (Live in Köln February 23, 1975), John Cale (Church of Anthrax), Krishna Bhatt, Stefano Scodanibbio oder Bruce Conner zusammen. Riley wurde vielfach ausgezeichnet, z. B. für seine Werke für das Kronos Quartet, für welches er 15 Werke schrieb, darunter dreizehn Streichquartette und The Sands, ein Konzert für Streicherquartett und Orchester.

A Rainbow in Curved Air inspirierte Pete Townshend von der Band The Who zu seinen Synthesizer-Einführungen bei den Liedern Won’t Get Fooled Again und Baba O’Riley wobei der Titel als Würdigung an Riley und an Meher Baba zu verstehen ist. Zudem benannte sich die Band Curved Air nach der Komposition.

Riley erhielt 2007 die Ehrendoktorwürde der Chapman University. 2020 wurde er in die American Academy of Arts and Letters gewählt.

Wikipedia


 Aufgeführte Werke von Terry Riley:

Dorian Reeds für Sopransaxophon und Delay
aufgeführt am: 28.04.2022 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Ruth Velten, Saxophone bei re-sonanz 2022
Risch, Claudia        Musikerin

Claudia Risch (Flöte / Saxophon)


Claudia Risch


Mitwirkung im Ensemble: "KlangBildEnsemble ad hoc"
Beschreibung:


Röbel, Richard        Musiker

Richard Röbel (Klavier / Cembalo)


Richard Röbel

Richard Röbel wurde in Karl-Marx-Stadt geborgen. Nach dem Abschluss seines Studiums in den Fächern Kompositon/Musiktheorie/Klavier bei Mark Andre, Manos Tsangaris und John Leigh an der Hochschule für Musik Carl-Maria von Weber Dresden, nahm Richard Röbel ein Studium im Fach historische Tasteninstrumente an der staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Marieke Spaans, Arthur Schoonderwoerd und Diego Ares auf. Seither beschäftigt er sich intensiv mit den Repertoire für Cembalo sowie Hammerflügel und vertieft sich in die Klangcharakteristiken der verschiedenen Tasteninstrumente.
Als gefragter Kammermusiker und Solist ist er im In- wie Ausland mit zahlreichen Konzerten vertreten. Bereits vor dem Studium war er mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbes Jugend musiziert und Jugend komponiert und erhielt 2006 das Förderstipendium der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Es folgten 2012 das Deutschlandstipendium der Hochschule für Musik Dresden, 2013 der Förderpreis für junge Komponisten und Musikwissenschaftler sowie 2014 ein zweiter Preis mit dem „trio sostenuto“ beim Hochschulwettberb Felix Mendelssohn Bartholdy.
Er trat als Solist und Kammermusiker bei verschiedenen Konzertreihen (Deutsches Mozartfest, Mendelssohn-Haus Leipzig, Dresdner Zwinger, Donauhallen Donaueschingen und Mozarteum Salzburg) auf und war bei Radioübertragungen im Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur präsent. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Litauen, Österreich und die Schweiz. Als Komponist wurden seine Werke von „ensemble recherche“, „auditiv vokal“ und der Dresdner Philharmonie aufgeführt. Er arbeitete als Interpret mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten wie Helmut Lachenmann und Wolfgang Rihm zusammen und hob bereits mehr als zwanzig Werke junger Nachwuchskomponisten aus der Taufe.
Wichtige interpretatorische Anregungen im historischen Bereich erhielt Richard Röbel von Anton Steck, Lars-Ulrik Mortensen, Mayumi Hirasaki, Linde Brunmayer-Tutz und Wolfgang Brunner. Auf modernem Flügel nahm er an Meisterkursen mit Peter Lang, Vladimir Stoupel, Kolja Lessing und Richard Röbel 3 Yukiko Sugawara-Lachenmann teil. Er ist Gründungsmitglied des Ensembles „Accorda“, das sich auf historischen Instrumenten den Werken des Barock und der Wiener Klassik widmet.
Seit 2017 unterrichtet Richard Röbel als Dozent für historische und moderne Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen. Seit März 2020 unterrichtet er auch Alte Musik, Cembalo und Klavier am Robert Schumann Konservatorium Zwickau. Zurzeit studiert er im Master Hammerklavier an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Christine Schornsheim.


Robert Podlesny,        Musiker   Komponist

Robert Podlesny


 Robert Podlesny

geboren in Prag, lebt in Berlin. Nach dem Schauspielstudium arbeitete er in verschiedenen Ensembles. Seit 1992 ist er Mitglied des Freyer-Ensembles. Er wirkte an Produktionen in Basel, Frankfurt, Venedig, Wien, Paris, an der Staatsoper Unter den Linden, am Hebbel-Theater und der Volksbühne Berlin mit. Er war Sprecher bei zahlreichen Uraufführungen von Michael Hirsch, Helmut Lachenmann, Josef Anton Riedl und Dieter Schnebel, so 1997 in Mädchen mit den Schwefelhölzern oder 1998 in Majakowskis Tod/Totentanz.


 Aufgeführte Werke von Robert Podlesny:

Robles-Angel , Claudia   (*1967)    Komponistin

Claudia Robles-Angel

*1967

Claudia Robles-Angel

Claudia Robles-Angel ist eine in Kolumbien geborene und in Deutschland lebende Komponistin, Klang- und neue Medienkünstlerin. Ihre Arbeit umfasst verschiedene Aspekte der Bild- und Klangkunst, die von akusmatischen und audiovisuellen Kompositionen bis hin zu interaktiven Performances und Installationen mit biomedizinischen Signalen reichen.

Sie war Artist-in-Residence in Institutionen rund um den Globus. Im Jahr 2004 erhielt sie den zweiten Preis bei »Hören und Sehen« von ZKM | Karlsruhe und dem Institut für Neue Musik Darmstadt.


 Aufgeführte Werke von Claudia Robles-Angel :

Wandering in Morelia (2019) akusmatische Musik für 8-Kanal-Tonband (8.1)
aufgeführt am: 22.08.2021 in Potsdam (Lokal nicht bekannt)
im Konzert: Elektroakustische Musik bei intersonanzen 2021

Dieses oktophone akusmatische Stück wurde während eines ′Artist in Residence′ am CMMAS (Mexican Center for the Music and the Soundarts in Morelia, Mexiko) 2019 komponiert und produziert. Obwohl für die Komposition Originalaufnahmen der Stadt verwendet wurden, gibt es auch Momente, in denen die Aufnahmen durch verschiedene DSP-Effekte transformiert werden. Daher stellt die Komposition verschiedene Übergänge zwischen der realen und der imaginären Stadt Morelia dar.

Rodriguez, Ana Maria        Komponistin   Performerin   Klangkünstlerin

Ana Maria Rodriguez (Live-Elekronik)


Ana Maria Rodriguez

ANA MARIA RODRIGUEZ
Raum – Poesie – Spontaneität

Ana Maria Rodriguez verknüpft in ihren Werken die Spontaneität der Improvisation mit ausformulierten Partituren. Sie interagiert als Laptopspielerin mit den Musikern und beteiligt sich so an der Interpretation ihrer eigenen Werke. Gleichzeitig arbeitet sie in ihren Kompositionen, Konzertinstallationen oder szenischen Werken mit den konkreten akustischen und architektonischen Bedingungen des Aufführungsraumes. Thematisch kreisen die letzten Arbeiten um einen Schwerpunkt, der als Relation aus Poesie und Technologie beschrieben werden kann. Diese Beziehung meint nicht nur die kompositorische Verwendung von Text, Poesie und literarischen Vorlagen, sondern auch abstrakter das musikalische Nutzen der technologischen Mittel für einen in der Poesie angelegten Perspektivreichtum.
Heterogene Zeitschichten, vielfältige Räume, der Logik zuwiderlaufende Handlungsstränge wie in der Poesie knapp und sinnlich zu formulieren, ist ein wesentliches Anliegen von Ana Maria Rodriguez.

Klavier- und Kompositionsstudium in Buenos Aires.
1990-92 Studium der elektronischen Musik und algorithmischen Komposition in Barcelona.
1993 Forschungsprojekt an der heutigen Fraunhofer-Gesellschaft im Fachbereich »Künstliche Intelligenz«.
Leitung von Gimik (Musik und Informatik Köln) gemeinsam mit Klarenz Barlow bis 2000.
1996 Umzug nach Berlin.
1997/98 Präsentation der ersten Konzertinstallationen: ausformulierte Partituren werden mit installativen Präsentationsformen verbunden.
Seit 2004 auch als »Laptopspielerin« tätig.
2005 Gründung des Ensembles Les Femmes Savantes.
Zusammenarbeit mit Künstlern verschiedener Genres; so mit den Videokünstlern Melita Dahl, Andreas Köpnick, Joanna Rajkowska, Steffi Weisman und dem Lyriker Ron Winkler.
Seit 2015 Zusammenarbeit mit der belgischen Regisseurin Ingrid von Wantoch Rekowski und dem Bühnenbildner Fred Pommerehn für das Projekt „Das Stereoskop der Einzelgänger“ in Reims, Marseille, Berlin, Hannover und Kaohsiung (Taiwan).
2015 und 2016 Aufenthalt in Chennai (Süd-Ost Indinen) zur Erarbeitung eines neuen Werks für europäische und indische Musiker.
Engagement im Education Bereich. So z.B. im Projekt Querklang der Universität der Künste und im Projekt Open Your Ears des Konzerthauses Berlin.
Zahlreiche Veröffentlichungen und Seminare zum Thema »Musik und Technologie«.
Förderungen durch den Hauptstadtkulturfonds, die INM Berlin, den Landesmusikrat NRW
2000/2001, das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW sowie die Kulturstiftung des Bundes.

wiederholte Einladungen zu Festivals wie z.B.: Berlin in Lights (NYC), Brückenmusik Köln, Chiffren-Biennale Kiel, Donaueschinger Musiktage, drei D poesie, Foro International de Música Nueva (Mexiko), Forum Neuer Musik (DLF Köln), Les Musiques Marseille, MaerzMusik-Festival für Zeitfragen, November Musik Essen, Poesiefestival Berlin, Festival Scènes d’Europe Reims, Tage für neue Kammermusik Witten, Transmediale Berlin, Wiener Festwochen, Wien Modern, Visiones sonoras Mexiko, KunstFestSpiele Hannover-Herrenhausen…


 Aufgeführte Werke von Ana Maria Rodriguez:


 Weitere aufgeführte Werke von Ana Maria Rodriguez, deren Titel aber nicht angekündigt wurden:

Zwischen den Genres, Samstag, 30. Oktober 2004, bei intersonanzen 2004

Rodriguez Valenzuela, Manuel   (*1980)    Komponist

Manuel Rodriguez Valenzuela

*1980

Manuel Rodriguez Valenzuela

Manuel Rodríguez-Valenzuela (*1980, Valencia, Spain) is a composer. He studied composition in the ESMUC (Barcelona), Sibelius Academy (Helsinki) and in Aarhus (Denmark) and attended several seminars and master classes in different countries. He lives in Potsdam (Germany). He feels comfortable in the diversity, alternating between sometimes extremely different compositional techniques, instrumental resources, objects and different medias. He also enjoys organizing chaos into unexpected combinations. Lately he focuses on intertextuality, reinterpreting pieces from the past, and also on a personal idea of honesty in the process of composing. He’s been granted to reside at the “Künstlerhaus-Schloss Wiepersdorf”, “Schloß Hundisburg”, “Kunstlerhaus Schreyahn” (Germany), Casa Baldi, Casa Orfeo (Italy) and at the Visby Center for Composers (Sweden). In 2011 he was awarded the Tremplin Prize given by the Ensemble Intercontemporain. In 2014 he won the Prize of the National Institute for Performing Arts and Music of Spain. In 2018 was awarded the Positano Project Prize given by the Ernst von Siemens Music Foundation. In 2019 was awarded the BBVA Leonardo Grant. He was guest composer during the 2019/2020 season at L´Auditori de Barcelona.
His music was performed by musicians as the Ensemble Mosaik, Ascolta Ensemble, Ensemble Intercontemporain, Klangforum Wien members, Avanti! Chamber Orchestra, Orchestre National de Lorraine, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Barcelona Symphony Orchestra, Vertixe Sonora Ensemble, Ensemble BCN 216, CrossingLines Ensemble, etc.


 Aufgeführte Werke von Manuel Rodriguez Valenzuela:

Patres II (2024)
aufgeführt am: 08.05.2025 in 14473 Potsdam DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam
im Konzert: Eröffnungskonzert bei intersonanzen 2025
T(t)-Blocks A+D (2014) für piccolo-fl, Typewritertrio, Elektronik und Video
aufgeführt am: 31.05.2024 in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Kooperation mit LIT:potsdam bei intersonanzen 2024
Roelofsen, Ruud   (*1985)    Musiker   Komponist

Ruud Roelofsen (Perkussion)

*16.11.1985

Ruud Roelofsen

Ruud Roelofsen PhD (*16-11-1985, Rhenen NL) is a composer and percussionist. Ruud obtained his PhD in Music Composition and Technology from Northwestern University’s Bienen School of Music in Evanston (US) under the guidance of Alex Mincek, Hans Thomalla, and Christopher Mercer. He obtained his bachelor degree in percussion from the ArtEZ Conservatory of Arnhem (NL) and his master degree in percussion from the Royal Conservatory of Brussels (BE). During his bachelor studies he studied in the Musikhochschule Münster (DE) as an Erasmus exchange student.

Ruud received masterclasses in composition with Dmitri Kourliandski, Carola Bauckholt, Hanna Hartman, Tristan Murail, Mark André, Hèctor Parra, Bryn Harrison, Martin Schüttler, Bernard Cavanna, Ted Hearne, Jennifer Higdon, David T. Little, and Martijn Padding.

As a composer he has worked with the Arditti Quartet (UK), aTonal Hits (USA), Bart de Vrees (NL), Dario Calderone (It), Ensemble Soundinitiative (Fr), Ensemble Spaziomusica (it), Ensemble Polygon (CH), Ensemble Proton Bern (CH), Ensemble S201 (DE), the Flubax Trio (LT), FRAMES percussion (Esp), Gyre Ensemble (CH), Het Vers Ensemble (NL), Ictus G.A.M.E. (BE), Miriam Overlach & Wilbert Bulsink (DE/NL), the Moscow Contemporary Music Ensemble (RUS), Orkest de Ereprijs (NL), Parallel Asteroid (D), Platypus Ensemble (At), Spectra Ensemble (BE), Tempus Konnex (DE), and 20º dans le noir (Fr).


 Aufgeführte Werke von Ruud Roelofsen:

on intimacy (2018) für Cello und Zuspiel
aufgeführt am: 16.02.2023 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Ulrike Brand, Violoncello bei re-sonanz 2023
Wraith II (2021)
aufgeführt am: 18.05.2025 in 14473 Potsdam DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam
im Konzert: Black Pencil (NL) bei intersonanzen 2025
Rojko, Uroš   (*1954)    Musiker   Komponist

Uroš Rojko (Klarinette)

*1954

Uroš Rojko

Uroš Rojko Geboren 1954 in Ljubljana, Slowenien. Er studierte Komposition bei Uroš Krek und Klarinette in Ljubljana, 1983 - 86 Komposition bei Klaus Huber in Freiburg, 1986 - 89 bei György Ligeti in Hamburg. Er ist vielfacher internationaler Preisträger, u.a. 1. Preise beim Alban-Berg-Wettbewerb 1985 in Wien und beim Premio-Europa-Wettbewerb 1985 in Rom, Gaudeamus-Wettbewerb Amsterdam 1986, Kunstpreis der Stadt Ljubljana 2014; Stipendiat des DAAD 1985-87,
des Künstlerhof Schreyahn, mehrfach der “Heinrich–Strobel-Stiftung” des SWR.
Weltweite Aufführungen und Kompositionsaufträge für zahlreiche renommierte Ensembles, u. a. bei Donaueschinger Musiktage, Musikprotokoll Graz 1990, Musikbiennale Berlin, Warschauer Herbst, National Youth Orchestra of Great Britten (NYO) und BBC London.
Seit 1995 Kompositionsprofessur an der Musikakademie in Ljubljana. Er lebt zwischen Ljubljana, Berlin und Wien. Seit 2000 auch wieder Konzerttätigkeit als Klarinettist. Seit 2015 Mitglied der Slowenischen Akademie der Wissenschaft und Künste


 Aufgeführte Werke von Uroš Rojko:

VOX (2001) für Akkordeon, Klarinetten und Stimme
aufgeführt am: 26.05.2018 in Potsdam Studio Meininger
im Konzert: Klariac bei intersonanzen 2018
Rosenfeld, Gerhard   (*1931-†2003)    Komponist

Gerhard Rosenfeld

*10.02.1931 , †05.03.2003

Gerhard Rosenfeld

Gerhard Rosenfeld studierte von 1952 bis 1954 Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und von 1954 bis 57 bei Rudolf Wagner-Régeny die Fächer Musiktheorie und Komposition an der Deutschen Hochschule für Musik Berlin. Von 1958 bis 1961 war er Meisterschüler bei Hanns Eisler und Leo Spies an der Akademie der Künste der DDR, von 1961 bis 1964 Lektor an der Internationalen Musikbibliothek Berlin und Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Deutschen Hochschule für Musik Berlin sowie für Filmmusik an der Deutschen Hochschule für Filmkunst Potsdam-Babelsberg.

Nach Erfolgen mit klassischer Musik (Violinkonzert, 1963) wurde Rosenfeld in den 1960er Jahren einer der profiliertesten und meistbeschäftigten Filmkomponisten der DEFA. Ab 1964 war er als freischaffender Komponist tätig und lebte in Bergholz-Rehbrücke. Er schrieb die Musik zu Kino-, Dokumentar-, Kurz-, Kinder- und Trickfilmen. Darunter sind Klassiker wie Das Kaninchen bin ich (1965), Alfons Zitterbacke (1966) und Die Fahne von Kriwoj Rog (1968). Ein Projekt, das er seit 1966 auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands bis zu seinem Tod betreute, war die Langzeitdokumentation Die Kinder von Golzow.


 Aufgeführte Werke von Gerhard Rosenfeld:

... geht es immer so weiter? für fünf Chöre nach Texten von Ernst Jandl
aufgeführt am: in
im Konzert: bei

 Weitere aufgeführte Werke von Gerhard Rosenfeld, deren Titel aber nicht angekündigt wurden:

Persius Ensemble, Samstag, 02. Dezember 2000, bei intersonanzen 2000

Rotaru, Doina   (*1951)    Komponistin

Doina Rotaru

*14.09.1951

Doina Rotaru

Doina Rotaru | Komponistin
Doina Rotaru ist eine herausragende rumänische Komponistin, die für ihre zeitgenössischen Werke für Flöte bekannt ist. Sie hat über 120 Werke geschrieben, die in fast allen Musikgenres auftreten. Ihre Musik wurde in vielen Konzerten und Festivals weltweit aufgeführt, darunter in Europa, Fernost, Australien, Kanada, Nord- und Südamerika. Rotaru wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter den ersten Preis beim Wettbewerb der GEDOK 1998 in Mannheim für ihre 2. Symphonie. Sie ist Professorin für Komposition an der Nationalen Musikuniversität Bukarest und hat auch als Composer in Residence für das Flöten Festival in Freiburg gewonnen.


 Aufgeführte Werke von Doina Rotaru:

Fatum (2022) für Ensemble
aufgeführt am: 30.05.2024 Uraufführung in
im Konzert: Eröffnungskonzert im Potsdam Museum bei intersonanzen 2024
Roterberg, Kai        Musiker

Kai Roterberg (Tenor)


Kai Roterberg

Kai Roterberg studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Kontrabass bei Klaus Trumpf und Gesang bei Brenda Mitchell und Scot Weir. Bereits seine Kindheit als Mitglied des Leipziger Thomanerchores war durch eine intensive musikalische Bildung geprägt. Nachdem er zunächst einige Zeit als Orchestermusiker tätig war, ist er seit vielen Jahren Mitglied des RIAS Kammerchor Berlin.


Rothmaler, Juliane Philine        Musikerin

Juliane Philine Rothmaler (Sopran, Blockföten, Klavier)


Juliane Philine Rothmaler

Juliane Philine Rothmaler wurde in Greifswald, Vorpommern geboren, wohin sie nun nach einigen Jahren in Skandinavien zurückgekehrt ist, lebte aber zwischendurch eine kleine Ewigkeit in Berlin, wo sie auch ihre musikalische Ausbildung begann. Es fing damals beim "Ensemble für Musik und Bewegung" am "Haus der jungen Talente" an und ging über die Händelschule samt Rundfunkkinderchor, nach dem dortigen Abitur einem kurzen Ausflug für ein Jahr nach Greifswald ans Theater (Opernchorsängerin, 2. Sopran), zwei Jahre Theater- und Musikwissenschaften an der Humboldtuniversität hin zum Gesangsstudium bei Frau Prof. Heidrun Franz-Vetter und Kristiina Mäkimattila, die sie bis zum Examen führte. Natürlich rundeten zahlreiche Meisterkurse ihre Ausbildung ab. Genannt seien hier stellvertretend Barbara Schlick, Raija Roivainen, Kai Wessel, Emma Kirkby und Charlotte Lehmann. Seit dem Diplom arbeitet Juliane Philine Rothmaler als freischaffende Sängerin im In- und Ausland in solistischer oder kleiner Ensemblebesetzung erst als Mezzosopranistin und nun als Sopranistin vorwiegend in Oratorien, aber auch -mit großer Freude- im Kindermusiktheater. Inzwischen hat Juliane Philine Rothmaler an der Malmöer Musikhochschule endlich noch ihr allererstes Instrument, die Blockflöte, studiert und ihre Bachelorarbeit über Yoga für Musiker geschrieben, denn sie hat nun auch 4 verschiedene Yogalehrerausbildungen aus Skandinavien, Frankreich und Deutschland. Neben der Unterrichtstätigkeit - Gesang, Instrumente, Barockmusik, Yoga oder Sprachen - steht nun wieder die künstlerische Arbeit im Vordergrund.


Mitwirkung im Ensemble: "Ars-Nova-Ensemble Berlin"
Beschreibung:

ars-nova-ensemble berlin + gegründet 1987 durch peter schwarz + die zwölf mitglieder absolvierten ihre gesangsausbildung an berliner musikhochschulen + neben den konzertver-pflichtungen des kammerchores als solisten und innerhalb der berliner rundfunkchöre tätig + europaweite gastspiele + regelmäßige teilnahme an den berliner festwochen + cd-produktion mit werken von berthold goldschmidt + cd mit werken von stockhausen, reimann und messiaen in vorbereitung.

sopran:almut krumbach, ines villanueva, sabine wüsthoff, gaya durando
alt:bettina spreitz-rundfeldt, juliane rothmaler, maria philipps, sibylle juling
tenor:joachim vogt, achim goeres, kai roterberg, jan remmers
bass:jörg gottschick, friedemann gottschick, frank schwemmer, martin backhaus


Rubbert, Rainer   (*1957)    Komponist

Rainer Rubbert

*1957

Rainer Rubbert

1975–81 studierte Rubbert Komposition bei Witold Szalonek an der Hochschule der Künste Berlin. 1989 gründete er zusammen mit Martin Daske (* 1962) die Konzertreihe Unerhörte Musik in der Berliner Kabarett Anstalt.

Rainer Rubbert lebt als freischaffender Komponist in Berlin; 2001–03 war er dort Mitglied im Rat für die Künste.


 Aufgeführte Werke von Rainer Rubbert:

Drei Shortcuts (2010) für Harfe
aufgeführt am: 18.08.2022 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Katharina Hanstedt, Harfe bei re-sonanz 2022
Toccata (2022) für Trompete solo
aufgeführt am: 08.08.2024 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Horia Dumitrache, Klarinetten bei re-sonanz 2024
Cette obscure clarté qui tombe des ètoiles (2005) für Klavier
aufgeführt am: 20.05.2023 in Potsdam Potsdam Museum
im Konzert: Konzert mit Martin Schneuing Konzertflügel solo bei intersonanzen 2023
...in Musik gesetzt (1999) Sieben Gedichte von Renate Halbach für sich selbst begleitende Sängerin
aufgeführt am: 15.02.2024 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Claudia Herr, Sopran bei re-sonanz 2024
Rubio, Lola        Musikerin

Lola Rubio (Violine)


Lola Rubio

Lola Rubio ist eine Geigerin aus Paris. Sie hat mit verschiedenne Professoren gearbeitet, bevor sie 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in die Klasse von Ariadne Daskalakis aufgenommen wurde. Dort hat sie 2016 ihr Bachelorstudium abgeschlossen.
Sie nahm an zahlreichen internationalen Solo- und Kammermusikmeisterkursen in Frankreich und Deutschland teil und war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und des Europäischen Jugendorchesters (EUYO), bevor sie 2014 für eine Spielzeit Praktikantin des Gürzenich-Orchesters in Köln war. Ihr Interesse für Neue Musik wurde 2009 durch die Zusammenarbeit mit einem französischen Komponisten geweckt. Seitdem hat sich ihre Begeisterung für neue Spielweisen und die Erforschung neuer Klangwelten stetig intensiviert und ihre diesbezüglichen Kenntnisse erweitert. Sie durfte etliche, ihr und ihren musikalischen Begleitern gewidmete. Solo- und Kammermusikstücke zur Uraufführung bringen. Ihre größte musikalische Leidenschaft ist, die Musik ihrer Zeit zum Leben zu erwecken.
Ausserdem ist sie politisch und sozial sehr engagiert und unterstützt seit 2015 aktiv ein unabhängiges Kinder- und Jugendorchester in Balanya, Guatemala. Sie spielt eine Geige des französischen Geigenbauers Charles Brugères aus dem Jahr 1886.


Mitwirkung im Ensemble: "BROKEN FRAMES SYNDICATE"
Beschreibung:

BROKEN FRAMES SYNDICATE
spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen.

2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.

Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, auf der Gaudeamus Muziekweek, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar, bei der Pyramidale Berlin oder jüngst auf dem Mixtur-Festival in Barcelona.

Bei diesen Gelegenheiten arbeiten wir mit jungen Komponist*innen zusammen und präsentieren deren aktuelle Musik, wobei unser Schwerpunkt auf der Diversifizierung des klassischen Programmes und des Konzertlebens liegt.

Wichtig ist uns dabei die konzeptionelle Durchdringung unserer Programme. Wir nutzen Musik, um Geschichten zu erzählen, zum Diskurs anzuregen, um die Ecke zu denken und um zu neuen Überzeugungen beizutragen.

Bewusst befreien wir uns dabei von veralteten Strukturen und Dogmen des Musikbetriebs.

Broken Frames Syndicate wird unterstützt und gefördert durch das Programm InSzene des Deutschen Musikrats.




Mitwirkung im Ensemble: "BROKEN FRAMES SYNDICATE"
Beschreibung:

BROKEN FRAMES SYNDICATE
spielt zeitgenössische Musik und bringt ganzheitliche Konzerterlebnisse auf die Bühne. Zu elft wollen wir Alternativen zum Gewohnten aufzeigen und stehen ein für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Wir spielen zeitgenössische Interpretationen von Schlüsselwerken der neueren Musikgeschichte und bieten einen multidisziplinären Blick auf außermusikalische Themen.

2018 haben wir uns nach einem gemeinsamen, extrem intensiven Jahr bei der International Ensemble Modern Academy gegründet. Die in Frankfurt gewachsene Energie ist die Basis unserer Spielfreude.

Uns verbindet eine außergewöhnliche Energie, die sich besonders bei Live-Auftritten vermittelt. Zu erleben waren wir unter anderem bei den Wittener Tagen für Neue Musik, in der Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, auf der Gaudeamus Muziekweek, Staatstheater Wiesbaden, Schloss Ludwigsburg, Bauhaus-Universität Weimar, bei der Pyramidale Berlin oder jüngst auf dem Mixtur-Festival in Barcelona.

Bei diesen Gelegenheiten arbeiten wir mit jungen Komponist*innen zusammen und präsentieren deren aktuelle Musik, wobei unser Schwerpunkt auf der Diversifizierung des klassischen Programmes und des Konzertlebens liegt.

Wichtig ist uns dabei die konzeptionelle Durchdringung unserer Programme. Wir nutzen Musik, um Geschichten zu erzählen, zum Diskurs anzuregen, um die Ecke zu denken und um zu neuen Überzeugungen beizutragen.

Bewusst befreien wir uns dabei von veralteten Strukturen und Dogmen des Musikbetriebs.

Broken Frames Syndicate wird unterstützt und gefördert durch das Programm InSzene des Deutschen Musikrats.




Rueda, Catalina   (*1989)    Komponistin

Catalina Rueda

*1989

Catalina Rueda

Catalina Rueda ist eine kolumbianisch-spanische Komponistin mit Sitz in Hamburg, Deutschland.

Ihre künstlerische Praxis erforscht Klang als mögliche poetische Sichtbarkeit durch Interaktionen zwischen Sprache und Musik sowie zwischen Komposition und Improvisation.

Catalinas Arbeit erstreckt sich über verschiedene Medien, darunter Oper, Musiktheater, Orchesterkompositionen, Kammermusikstücke sowie interdisziplinäre Performances mit Tanz, Poesie und bildender Kunst. Kollaborationen mit KNM Berlin, Asian Art Ensemble, den Kölner Vokalsolisten, dem Theaterorchester Aachen, der Duisburger Philharmoniker, der Staatsoper Stuttgart, Landes Theater Tübingen dem Phoenix Ensemble Munich, handwerk Ensemble, NMC Ensemble, Ensemble I Transiti und DuoLAB.51. Sie hat interdisziplinär mit Regisseur*innen Mien Bogaert, Annett Stenzel, Josef Bairlein und Lisa Pottstock zusammengearbeitet. Ihre Musik wurde auf mehreren Festivals aufgeführt, darunter KNM Contemporaries, Blurred Edges, Neue Musik in Husum und das Acht Brücken Festival in Köln.

Sie erwarb ihren Bachelor- und Masterabschluss in Komposition an der Hochschule für Musik Theater Hamburg, wo sie in der Klasse von Manfred Stahnke und Gordon Kampe studierte.

Ihre Musik wurde mit dem Acht-Brücken-Festival-Preis ausgezeichnet, und zusammen mit der Autorin Lisa Pottstock gewann sie den Musiktheaterpreis der Reinhold Otto Mayer Stiftung. Gemeinsam schrieben sie die hybride Monsteroper "Melusine. Was machst du am Samstag?“


 Aufgeführte Werke von Catalina Rueda:

Blätter fangen (2020) für Posaune solo
aufgeführt am: 18.04.2024 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Florian Juncker, Posaune bei re-sonanz 2024
Rühm, Gerhard   (*1930)    Komponist

Gerhard Rühm

*12.02.1930

Gerhard Rühm

Gerhard Rühm studierte Klavier und Komposition an der Wiener Musikakademie, danach privat bei Josef Matthias Hauer, und beschäftigte sich während eines längeren Aufenthalts im Libanon mit orientalischer Musik. Sein Schaffen war von Anfang an intermedial orientiert. 1952 entstanden seine ersten Lautgedichte. Sein Wirkungsbereich umfasst literarische, musikalische und bildnerische Publikationen (u.a. bei Rowohlt, Luchterhand, Hanser), Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen und Rundfunkproduktionen. Rühm lehrte 1972-1995 als Professor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg sowie mehrmals an der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg. Er lebt in Köln und Wien. Seine »Gesammelten Werke« erscheinen im Verlag Matthes & Seitz Berlin.


 Aufgeführte Werke von Gerhard Rühm:

NEUE TIERSITTEN für eine Frauen- und eine Männerstimme
aufgeführt am: 22.08.2020 in Potsdam Kunsthaus sans titre / Raum O
im Konzert: Ensemble nusmido bei intersonanzen 2020

„die beiden sprechduette „vögel“ und „igel“ entstanden 2001 als bislang letzter zyklus von phonetischen melodramen nach zeitungsnotizen. wurde in den zwei vorhergehenden zyklen der sprechtext der ersten stimme in der zweiten von dessen gesamtem phonetischen material (in zwei stücken allerdings nur von den konsonanten bzw. vokalen) in aufgelöst nonverbaler form rhythmisch begleitet, so finden hier lediglich ausgewählte phoneme verwendung: im ersten stück „vögel“ der helle vokal „i“ und die zarteren konsonanten b, p, d, t, g, k, l, r, im zweiten „igel“ dagegen der dunkle vokal „u“ und die konsonanten f, w, m, n, h, ch. entsprechend dieser lautcharakterisierenden auswahl sind die hellen phoneme der frauenstimme, die dunkleren der männerstimme zugeordnet, was, anders als bei den früheren sprechduetten, auch einen stimmwechsel des semantischen mit dem rein phonetischen sprechpart bedingt“ (Gehard Rühm).

Rusconi, Michèle        Komponistin

Michèle Rusconi


Michèle Rusconi

Michèle Rusconi hat sich mit unterschiedlichster Musik auseinandergesetzt und
in mehreren Ländern und Kontinenten gewohnt.

1979 war sie Mitglied des Basler Gamelan Orchesters.

Zwei Jahre später, als sie bereits am Berklee College of Music in Boston, USA, Jazz (Klavier) studierte, reiste sie für mehrere Monate nach Bali und lernte dort Grantang und Joged Bumbung (Bambusinstrumente).

Von 1983-87 lebte sie in Madrid, spielte in Jazzensembles, begleitete Popsinger Eduardo Aute und spielte mit der Flamencogruppe Los Chungitos und dem Duo àzucar moreno.

1988 siedelte sie nach New York über. Sie lebte in Harlem, studierte am City College bei Ron Carter und lernte bei den Pianisten Kenny Baron und Ronnie Matthews. Sie gründete mehrere Jazzgruppen, spielte viel in Salsa- und Merenguebands, spielte Compas und reiste deswegen für längere Zeit nach Haiti.

Nach zwei Jahren in Malaysia, kehrte sie nach New York zurück, erwarb einen Bachelor of Performing Arts und nahm Kompositionsunterricht bei David del Tredici, Juilliard School of Music.

Seit 2000 lebt sie wieder in der Schweiz. In Freiburg im Breisgau studierte sie Komposition bei Mathias Spahlinger und Elektronik bei Mesias Maiguashca; 2003 erhielt sie dort ihren Master in Komposition.


 Aufgeführte Werke von Michèle Rusconi:

On a Whim II (2016) für Flöte solo
aufgeführt am: 24.02.2022 in Potsdam KunstHaus des Kunstvereins
im Konzert: Klaus Schöpp, Flöten bei re-sonanz 2022
Rzewski, Frederic   (*1938-†2021)    Komponist

Frederic Rzewski

*13.04.1938 , †26.06.2021

Frederic Rzewski

Frederic Rzewski studierte in Harvard und an der Princeton University bei Lehrern wie Randall Thompson, Roger Sessions, Walter Piston und Milton Babbitt. 1960 ging er nach Italien. Die Reise war bestimmend für seinen musikalischen Stil. Er studierte dort 1960 bei Luigi Dallapiccola und begann eine Karriere als Pianist zeitgenössischer Musik. Einige Jahre später gründete er mit Alvin Curran und Richard Teitelbaum die Gruppe Musica Elettronica Viva. Kennzeichnend für ihre Musik waren improvisatorische Elemente und der Einsatz live-elektronischer Instrumente. Im Jahr 1971 kehrte Rzewski nach New York zurück. 1977 erhielt er eine Professur für Komposition am Konservatorium in Lüttich und wirkte dort bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2003. Er lehrte auch an anderen Hochschulen (z. B. Yale University, Mills College, California Institute of the Arts, University of California, Hochschule der Künste Berlin, University of Cincinnati, State University of New York at Buffalo, Hochschule für Musik Karlsruhe und in Den Haag).


 Aufgeführte Werke von Frederic Rzewski:

Spots And Chains für Oboe, Klarinette, Bassklarinette, Kontrabass
aufgeführt am: 16.11.2001 in Potsdam Altes Rathaus / Saal
im Konzert: Eröffnungskonzert bei intersonanzen 2001


Hoch